Ryse: Son of Rome - Charaktere mit weniger Polygonen zugunsten besserer Effekte

Die gute Nachricht: Entwickler Crytek spendiert seinem Actionspiel Ryse: Son of Rome für die Xbox One bessere Shader-Effekte. Die schlechte Nachricht: Das geht auf Kosten der Polygon-Anzahl der Modelle.

von Sebastian Klix,
29.09.2013 13:36 Uhr

Zugunsten von besseren Effekten werden die Modelle in Ryse: Son of Rome weniger Polygone abbekommen.Zugunsten von besseren Effekten werden die Modelle in Ryse: Son of Rome weniger Polygone abbekommen.

Erst Kürzlich wurde bekannt, dass Cryteks Xbox One-exklusives Actionspiel Ryse: Son of Rome trotz NextGen-Plattform lediglich in einer nativen Auflösung von 900p laufen und diese auf 1080p hoch skalieren wird (wir berichteten). Nun werden Spieler weitere Abstriche bei der Optik von Ryse hinnehmen müssen - oder zumindest eine Umverteilung der Ressourcen.

So sollten in die Charaktermodelle, allen voran den Protagonisten, eigentlich bis zu 150.000 Polygone verbraten werden. Diese Zahl wurde nun deutlich zurückgeschraubt. Nun ist nur noch von bis zu 85.000 die Rede. Im Gegenzug sollen die Shader-Effekte noch einmal einen Zahn zulegen und zudem die »Level of Detail«-Mechanik entfernt werden. Die Polygon-Anzahl von Objekten nimmt in der Entfernung zum Spieler also nicht mehr ab.

Ein hoher »Polycount« allein macht noch keine gute Optik. Im Falle von Ryse: Son of Rome kann das Ergebnis der Überarbeitung aber bereits jetzt jeder für sich selbst Beurteilen: Die Website DualShockers.com hat einige Vergleichsbilder veröffentlicht, die sowohl die Vor- und Nachteile der besseren Effekte auf Kosten der niedrigeren Polygon-Anzahl zeigen.

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