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Auf geht's

Shank 2 im Test - Comic-Blut und Sidescroll-Wut!

Knuffiger Comiczeichner trifft auf Silvester Stallone und Robert Rodriguez und raus kommt: Shank 2. Erfahrt in unserem Test wie sich der Comic-Prügler schlägt.

von Antonia Seitz,
13.02.2012 14:00 Uhr

Das originale Shank war eine interessante Mischung aus einem Rambo-ähnlichen Helden im coolen Comicstil, einer simplen Rachestory, vollkommen überzeichneter Gewalt und stilistischen Anleihen an Regiegrößen wie Robert Rodriguez und Quentin Tarantino.

Gepaart mit klassischem von links-nach-rechts-Gekloppe ergab das einen netten Prügeltitel mit einigen Schwachstellen und oft trägem Spielgefühl, der trotzdem für amüsanten Spielspaß stand. Der Downloadtitel Shank 2 für Xbox 360 und PlayStation 3 baut genau auf diesem Grundstein auf.

Shank 2 - Screenshots ansehen

Kümmerliche Story!

Mit der roten Suppe wird in Shank 2 nicht gegeizt.Mit der roten Suppe wird in Shank 2 nicht gegeizt.

Die Fortsetzung greift die Stärken des ersten Teils auf und versucht dabei die Schwächen bestmöglich auszumerzen. Der ultracoole, superstarke Held, der mit platten Einzeilern um sich wirft, macht den Schurken immer noch zielsicher und vor allem blutig den Garaus.

Angetrieben vom Willen, die eigene Familie vor Unheil zu beschützen und nebenbei Gefangene zu befreien, schnetzelt sich Shank durch Horden von Gangstern, Messerstechern, Söldnern und Amazonen. Genau wie im Vorgänger wird seine Geschichte in sehr schicken, Comic-ähnlichen, jedoch vollkommen belanglosen und nichtssagenden Zwischensequenzen erzählt.

Kettensäge trifft Magen!

Tiefgründigkeit gehört eben nicht zu den Merkmalen des Rambo-Verschnitts ... aber wieso auch? Das Spielprinzip funktioniert herrlich und lässt die Story, wie bei vielen Actionfilmen auch, zur Nebensache werden.

Ausgestattet mit drei wählbaren Waffentypen erledigt Shank die Bösewichte mit flüssigen Kombos: Von einem Angriff mit Nahkampfwaffen, wie zum Beispiel zwei Messern, kann man übergangslos zur Kettensäge, wechseln, um schließlich dem Gegenüber mit der Pumpgun die Rübe wegzupusten. Kaum ein Sekundenbruchteil liegt zwischen den Aktionen -- alles läuft deutlich flüssiger ab, als noch im etwas schwerfälligen Vorgänger.

Mit dem rechten Stick weichen wir geschickt aus und erledigen den Gegner dann mit der eigenen Waffe durch einen Instant-Konterkill. Wer eins mit der nahtlosen Kombination von Angriffen, Rollen und Sprüngen geworden ist und dabei die fiesesten Bossgegner plattmacht, muss nur noch einige 2D typische Sprungpassagen meistern, um das Spiel zu beenden.

Aber auch wenn die enormen Frustmomente aus dem ersten Teil zurückgeschraubt wurden und Shank nun einige Tricks mehr drauf hat, ist das Spiel immer noch fordernd und alles andere als leicht.

Shank 2 - Test-Video 4:31 Shank 2 - Test-Video

Shank 1.5!

Grafisch ist Shank 2 zwar nahe am Vorgänger, dennoch sind die Animationen flüssiger und die Zwischensequenzen deutlich schärfer als im ersten Teil. Die Atmosphäre wird von übertrieben viel Gewalt, flachen Sprüchen, aber auch der gelungenen englischen Sprachausgabe sowie passender Hintergrundmusik im Grindhouse-Stil geprägt.

Der Survival-Mode, in dem man sowohl lokal als auch im Online-Koop Gegnerwellen überstehen muss, ist simpel, aber spaßig und veranlasst uns, das Spiel auch nach dem Ende der Story immer wieder mal zu starten. Trotz vieler Neuerungen fühlt sich Shanks Rückkehr aber weniger wie eine eigenständige Fortsetzung, sondern eher wie ein notwendiges Update an, das den Spielspaß des ersten Teils in neue Höhen treibt.

Abwechslungsreiche Hintergründe: Hier machen wir den Bösewichten im flammenden Inferno den Garaus.Abwechslungsreiche Hintergründe: Hier machen wir den Bösewichten im flammenden Inferno den Garaus.

1 von 2

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