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Sine Mora im Test - Shoot 'em Up-Tausendsassa

Sine Mora macht es im Test allen recht: Einsteiger und Profis, Liebhaber von komplexen und kreativen Geschichten, Geschicklichkeits-Masochisten und Leute, die gern schöne Grafik angucken.

von Patrick Mittler,
23.03.2012 16:47 Uhr

Egal ob zu Lande, zu Wasser, in der Luft oder im All: Gute Shoot ’em Ups testen eure Reflexe bis an die Schmerzgrenze und richten sich deshalb als Nischengenre an eine Zocker-Minderheit, die dementsprechend leicht masochistisch veranlagt ist. Diese Konvention scheint in Stein gemeißelt. Anfängern erschließt sich die Welt der so genannten Bullet-Hell-Shooter nur schwer bis gar nicht.

Digital Reality will das ändern. Sine Mora (lateinisch für »unverzüglich«) heißt der Versuch des ungarischen Entwicklerstudios, das Genre aus der Nische zurück in den Mainstream zu holen. Oder sagen wir es direkt: Sine Mora möchte ein Shoot’em Up sein, das sowohl Casual- als auch Hardcore-Zockern gefällt. »Sakrileg!« wollen wir da schon brüllen. Doch zu früh aufgeregt, denn Sine Mora macht seine Sache verflixt gut.

Sine Mora - Screenshots ansehen

Ist es wirklich schon so spät?

Eine Basisbausteine von Sine Mora sind aus zahlreichen Sidescrollern bekannt. Da wären: der aufladbare Standardschuss, die Extrawaffen mit denen ihr den Bildschirm leerputzt, massenhaft Feinde und Projektile jeglicher Form und Größe und bombastische Bossfights, auch in jeglicher Form und Größe. Zwischendurch warten noch Geschicklichkeitspassagen auf euch, in denen ihr beispielsweise durch enge Höhlen mit Laserfallen fliegt.

Das ist nicht etwa ein Boss- sondern nur ein einfacher Zwischengegner.Das ist nicht etwa ein Boss- sondern nur ein einfacher Zwischengegner.

Das auffälligste Spielelement ist aber weitaus kreativer. Statt einer Energieanzeige habt ihr für jeden Abschnitt einen Timer, der konstant nach unten zählt. Steht er bei null, heißt es »Game Over«. Diese Lebenszeit füllt ihr wieder auf indem ihr Feinde vom Himmel holt oder entsprechende PowerUps aufsammelt. Werdet ihr aber getroffen, geht die Zeit flott nach unten. Dickere Raketen oder Laserstrahlen ziehen schon mal dutzende wertvolle Sekunden ab.

Das tolle daran: Die Lebensuhr verhindert ärgerliche Instant-Tode durch einzelne Treffer. Solange ihr noch Zeit habt, seid ihr noch am Leben.Trotzdem seid ihr unter Dauerdruck und –stress, da ihr nicht nur flink ausweichen müsst, sondern vor allem offensiv möglichst viele Feinde zu Klump ballern.

An Bord eures Fliegers habt ihr außerdem noch eine von drei weiteren Zeittricksereien: Erstens eine Zeitlupenfunktion, die das Geschehen verlangsamt, zweitens einen Schild der Kugeln reflektiert und drittens eine Rückspulfunktion, bei der ihr die Zeit zurückdreht. Aber keine Sorge liebe Enthusiasten: Sine Mora wird durch solche Spezialtechniken nicht einfacher, vielmehr müsst ihr sie hart erkämpfen und taktisch clever einsetzen. Ein paar Sekunden Zeitlupe kann euch in brenzligen Zeiten den Hals retten. Die Steuerung bleibt dabei sehr präzise, beziehungsweise reagiert und fast einen Tick zu hektisch.

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