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Splinter Cell: Double Agent im Test

Ein Mann, zwei Auftraggeber: Sam Fisher wandert in seinem vierten Abenteuer auf einem schmalen Grat zwischen Gut und Böse – und ihr entscheidet, welche Richtung der Superagent einschlägt.

von Benjamin Blum,
23.10.2006 14:56 Uhr

Ein bisschen wehmütig erinnern wir Redakteure uns an die Zeiten, in denen sich die meisten Multiplattform-Spiele noch glichen wie ein Ei dem anderen – das machte es nicht nur dem Tester, sondern auch dem Käufer leichter. Beim Thema Splinter Cell war das aber schon immer ein bisschen anders: Zwischen den PS2-, Xbox und Cube-Versionen der ersten drei Abenteuer von Sam Fisher gab es neben technischen Unterschieden auch immer kleinere inhaltliche Änderungen. Und jetzt, wo mit der Xbox 360 eine neue Konsole hinzugekommen ist, ist das Chaos perfekt, denn die 360-Fassung von Double Agent und die übrigen Versionen unterscheiden sich radikal. Man erkennt zwar durch die gleiche Story und das überall vorhandene »Gut oder Böse?«-Feature eine gewisse Verwandtschaft, jedoch sehen die Levels, Missionsziele und Menüs ein wenig bis komplett anders aus. Man hat fast das Gefühl, es handele sich um zwei unterschiedliche Episoden der Splinter Cell-Reihe. Das ist auch der Grund, warum wir der Tatsache, dass wir zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe keine Testversionen für PS2, Xbox und Cube bekommen haben, etwas positives abgewinnen können – denn so widmen wir uns auf den folgenden vier Seiten ausschließlich der 360-Fassung und laufen nicht Gefahr durcheinander zu kommen. Damit die PS2-, Xbox und Cube-Besitzer zum Verkaufstart des Spiels jedoch auch die Kaufberatung erhalten, die ihnen zusteht, stellen wir rechtzeitig zum Erscheinungstag des Spiels einen Test der übrigen Versionen auf unserer Internetseite www.gamepro ins Netz. Natürlich findet ihr das Ganze auch im Heft und auf der DVD der nächsten Ausgabe.

Sam Fisher – jetzt auch mit Charakter

Die Story von Double Agent bietet deutlich mehr Tiefgang als die der Vorgänger – zumindest den Charakter des Hauptdarsteller betreffend: Kurz nach einem Einsatz auf Island erfährt Sam Fisher, dass seine Tochter Sarah einen tödlichen Unfall hatte. Wie es Sam danach ergeht, bringt sein Vorgesetzter Lambert am besten auf den Punkt: »Er sank so tief, wie ein Mann nur sinken konnte. Schrecklich mit anzusehen, wie ein Mensch so stark abbaut.« Sam tut das, was viele Menschen in solch einer Situation tun würden: Er stürzt sich in die Arbeit und nimmt den heikelsten Auftrag seines Lebens an. Die Terrororganisation »John Browns Army« (kurz: JBA) plant Bombenanschläge im großen Stil, und Fisher soll ihnen als Undercover-Agent das Handwerk legen. Deshalb wird es ins Ellsworth-Gefängnis gesteckt, in dem das JBA-Mitglied Jamie Washington einsitzt. Sam bricht gemeinsam mit Jamie aus und erwirbt so sein Vertrauen, um schließlich bei der JBA aufgenommen zu werden. Von nun an arbeitet er als Doppelagent parallel für Lambert und die NSA sowie für die JBA und deren Boss, Emile Dufraisne.

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