Electronic Arts - Neue Streaming-Plattform könnte 2020 kommen, soll Konsolen nicht ersetzen

EA hat bereits mehrfach durchblicken lassen, dass das Unternehmen an einem Streaming-Service arbeitet. Der könnte in zwei bis drei Jahren schon an den Start gehen, soll die Konsolen als Plattform aber nicht ablösen.

von David Molke,
15.11.2017 13:15 Uhr

Electronic Arts hat bereits mehrfach angedeutet, einen Streaming-Service an den Start bringen zu wollen.Electronic Arts hat bereits mehrfach angedeutet, einen Streaming-Service an den Start bringen zu wollen.

Electronic Arts arbeitet offenbar bereits mit einem nicht näher benannten Partner an einem Streaming-Service für Spiele. Vor Kurzem hatte sich das Unternehmen erst dahingehend geäußert, dass in Streaming-Abos die Zukunft des Gamings liege. Jetzt gibt es sogar schon einen etwas näher eingegrenzten Zeitraum, in dem die EA-Plattform gelauncht werden könnte: Auf einer Investoren-Konferenz hat EAs Chief Financial Officer Blake Jorgensen erklärt, dass es wahrscheinlich in zwei bis drei Jahren soweit sein wird. Aber der Service soll Konsolen als Plattform keinesfalls ablösen.

"Ich denke, ihr werdet wahrscheinlich in den nächsten zwei bis drei Jahren ein kommerzielles Angebot von uns und einem Partner sehen."

Wer dieser geheimnisvolle Partner ist, wird allerdings nicht verraten. Dafür gibt Blake Jorgensen aber noch zu Protokoll, dass eines der Hauptprobleme bislang die schlechte Infrastruktur gewesen sei. Erst mit genügend Datencentern und ausreichender Anbindung sei ein Streaming-Service möglich, wie ihn sich EA vorstellt. Dank Microsoft, Amazon, Facebook, Google und Apple habe sich das aber mittlerweile zum Besseren verändert.

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Microsoft spricht ebenfalls schon seit Längerem über einen weiteren, eigenen Streaming-Service für Spiele. Phil Spencers Aussagen zufolge soll die Plattform ungefähr 2020 auf den Markt kommen – was zeitlich zu den Angaben von EA passen würde. Es besteht also zumindest die Möglichkeit, dass EA sich erneut mit Microsoft zusammentut, wie sie es bereits für EA Access getan haben.

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Die Veränderungen im Gaming-Business werde die Konsolen aber nicht obsolet machen, glaubt Blake Jorgensen. Im Gegenteil: Durch Kompatibilität und upgedatete Versionen bestehender Konsolen habe sich das Konsolen-Geschäft zumindest in dieser Hinsicht an das PC-Business angepasst, und zwar zum Positiven. So können beispielsweise auch viele alte Spiele noch gespielt (und gekauft) werden. Streaming-Plattformen erweitert das Ganze und könnten noch mehr Kundschaft bringen.

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