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Tales of Graces F im Test - Was lange währt

Das HD-Remake von Tales of Graces F erscheint fast drei Jahre nach der Wii-Version nun endlich auch für die PlayStation 3. Ob es die Portierung wohl gut überstanden hat? Im Test erfahrt ihr es!

von Jörg Moldenhauer,
14.08.2012 14:30 Uhr

Kulleraugen-Alarm! Wer mit japanischem Charakterdesign nichts anfangen kann, wird hier definitiv nicht glücklich. Kulleraugen-Alarm! Wer mit japanischem Charakterdesign nichts anfangen kann, wird hier definitiv nicht glücklich.

Tales of Graces F für PlayStation 3 ist ein Segen für Freunde östlicher Rollenspiele. Die schauen nämlich oft neidisch nach Japan. Am fernen Horizont erblicken sie Perlen wie Ni no Kuni oder Tales of Xillia .

Gelegentlich schafft so mancher Titel mit reichlicher Verspätung doch noch den Sprung in den Westen. So auch Tales of Graces, das vor mittlerweile fast drei Jahren für die Wii erschien. Nintendo-Jünger müssen sich allerdings eine Träne der Enttäuschung aus den Augenwinkeln wischen, denn hierzulande erscheint lediglich die PlayStation 3-Umsetzung, die in Japan übrigens ebenfalls schon ein alter Hut ist.

Dafür bekommen Fans der Tales-Reihe aber genau das, was sie erwarten: ein quietschbuntes Fantasy-Abenteuer mit großäugigen Manga-Figuren, fesselnder Story, flotten Kämpfen und humorvollen Dialogen.

Story: Vom Jungen zum Mann

Hauptperson ist der adelige Asbel, der zu Beginn des Spiels zarte 11 Jahre alt ist. Er begegnet einem unbekannten Mädchen, das nicht nur die wohl längsten lila Zöpfe in der Geschichte der Videospielfiguren hat, sondern auch unter Gedächtnisverlust leidet und über merkwürdige Kräfte verfügt.

Tales of Graces F - Screenshots ansehen

Als das in Ermangelung ihres richtigen Namens kurzerhand Sophie genannte Mädel bei einem tragischen Ereignis ums Leben kommt, verlässt Asbel sein behütetes Zuhause und tritt der Ritterakademie bei. Sieben Jahre später ist aus dem ehemaligen Lausbub ein stattlicher Recke geworden. Als er hört, dass sein Vater gestorben ist und seine Heimat von einer feindlichen Streitmacht bedroht wird, kehrt er nach Hause zurück.

Dort trifft er nicht nur alte Bekannte aus Kindertagen, sondern auch ... Sophie? Oder zumindest ein Mädchen, das haargenau aussieht wie Sophie vor sieben Jahren, sich aber an nichts erinnern kann. Dies ist nur der Auftakt zu einer epischen Geschichte, die sich über unzählige Spielstunden erstreckt. Dabei werden die klassischen Themen östlicher Rollenspiele behandelt: Freundschaft, verfeindete Reiche, tragische Bösewichte, geheimnisvolle Mächte und das Erwachsenwerden.

Einen Innovationspreis gewinnt die Handlung zwar nicht unbedingt, dafür wird sie jederzeit gut erzählt und fesselt mit ihren ebenso zahlreichen wie sympathischen Charakteren.

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