The Legend of Zelda - Historie - Von 1986 bis 2011 - Die Serie im Überblick

Wir haben ein wenig herumgestöbert und präsentieren euch alles Wissenswerte über die wichtigsten Teile der Zelda-Serie.

von Henry Ernst,
17.06.2011 21:00 Uhr

The Legend of Zelda gilt nicht umsonst als eine der beliebtesten Serien der Videospielgeschichte. Die Mischung aus Abenteuern, Rätseln und hervorragendem Spieldesign begeistert Zocker durch alle Altersgruppen.

The Legend of Zelda

Shigeru Miyamoto legte im Jahre 1986 mit The Legend of Zelda den Grundstein für eine der bekanntesten Videospiel-Serien überhaupt. Dass Zelda seinerzeit einen absoluten Ausnahmetitel darstellte, zeigte sich bereits nach dem Öffnen der Spieleschachtel. Anstatt sich ins mausgraue Einerlei der üblichen NES-Cartridges einzureihen, protzte das Zelda-Modul mit einer edlen goldfarbenen Lackierung.

Im Gegensatz zum Modul gab sich die Hintergrundgeschichte eher glanzlos. Der böse Gannon ist in Hyrule eingefallen und hat sich das »Triforce of Power« unter den Nagel gerissen. Um zu verhindern, dass auch das »Triforce of Wisdom« in seine Hände gerät, zerbricht Prinzessin Zelda das Artefakt und versteckt die acht Einzelteile. Nachdem Zelda schließlich von Gannon in den Kerker verfrachtet wurde, liegt es an Link, das Triforce zusammenzufügen, die Prinzessin zu befreien und schließlich
gegen den Fiesling anzutreten.

Trotz der eingeschränkten technischen Möglichkeiten etablierte The Legend of Zelda neben Link, Gannon (durch einen Übersetzungsfehler mit zwei N geschrieben) und dem Triforce einige Standards, die bis heute für die Serie gelten. Schon damals sprengte man bröselige Wände mit Bomben, bewarf Gegner mit dem Bumerang und wehrte Projektile mit dem Schild ab. Auch die guten alten Feen, Herzcontainer
und der Kompass hatten in The Legend of Zelda ihren ersten Auftritt.

Die 128 Bildschirme große Oberwelt wurde aus der Vogelperspektive dargestellt, anstatt zu scrollen »blätterte« das Spiel einfach von Bildschirm zu Bildschirm. In den insgesamt neun Dungeons warteten natürlich nicht nur die Triforce-Teile, sondern auch fette Endgegner auf unseren Helden. Ein besonderes Schmankerl ist auch der so genannte »Second Quest« (eine leicht abgeänderte Version des Abenteuers), der nach dem Durchspielen freigeschaltet wird. Wer gleich mit dem »Second Quest« beginnen möchte, sollte zu Beginn des Spiels »Zelda« als Spielernamen eingeben.

The Legend of Zelda

Erstmals veröffentlicht: 1986

Sprache: Englisch

Systeme: NES, GBA, GameCube

Verkaufte Exemplare: ca. 6,5 Mio

Besonderheit: Batteriegestützter Speicher, Second Quest


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