Ubisoft - Wünscht sich alle fünf Jahre neue Konsolen

Beim Publisher Ubisoft glaubt man, dass ein kürzerer Konsolenzyklus zu mehr Innovation in der Industrie führt. Spieler würden sich immer über neue Marken freuen, sagt Ubis Chef Guillemot.

von Maximilian Walter,
23.07.2012 15:00 Uhr

Bei Ubisoft glaubt man an neue Marken und arbeitet an Fortsetzungen. Bei Ubisoft glaubt man an neue Marken und arbeitet an Fortsetzungen.

Die Xbox 360 und PlayStation 3 sind gut sechs Jahre auf dem Markt. Für Microsoft und Sony hat der lange Lebenszyklus durchaus Vorteile, für Ubisoft hingegen nicht. Das sagte zumindest Yves Guillemot im Gespräch mit der englischsprachigen Website gamasutra.com.

»Was wir vermisst haben, war eine neue Konsole alle fünf Jahre. Wir sind durch das Fehlen von neuer Konsolenhardware bestraft worden. Ich kann verstehen, dass die Hersteller das nicht wollen, weil es sehr teuer ist - aber es für die gesamte Industrie sehr wichtig, weil [neue Konsolen] die Kreativität fördern. (...)

Am Ende einer Konsolengeneration wollen die Leute neuartige Spiele. Aber sie kaufen weniger davon, weil sie wissen, dass ihre Freunde eben auch Call of Duty oder Assassin’s Creed spielen,« so Guillemot.

Ubisoft selber hat mit Watch Dogs und ZombiU (Wii-U-exklusiv) zwei neue Marken auf der E3 gezeigt. Watch Dogs soll noch für die aktuelle Generation erscheinen, wirkt aber bereits wie ein NextGen-Spiel. Spieler würden sich ohne solche innovativen Titel schnell langweilen, meinte Guillemot weiter.

Mit Assassin’s Creed 3 und Splinter Cell: Blacklist erscheinen in den nächsten Monaten zwei Fortsetzungen des Publishers. Dass Ubisoft auf der neuen Konsolengeneration auf diese etablierten Marken verzichten wird, ist eher unwahrscheinlich.


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