Seite 2: Wolfenstein (dt.) im Test - Review für Xbox 360

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Schleier-Shooter

Von wegen ruhige Kleinstadt: In den Gassen lauern immer wieder die Wölfe auf den Helden, er kann sie jedoch durch die Kanalisation oft umgehen. Von wegen ruhige Kleinstadt: In den Gassen lauern immer wieder die Wölfe auf den Helden, er kann sie jedoch durch die Kanalisation oft umgehen.

Die meiste Zeit wird in Wolfenstein -- wie es sich für einen Ego-Shooter gehört -- geschossen. Den Feuergefechten merkt man an, dass Entwickler Raven Genre-Erfahrung hat: Die Gegner-KI ist brauchbar, die Waffen machen Spaß, die Levels sind mit offenen Hallen und den wohl unvermeidlichen Explosivfässern auf Action ausgelegt. Kurz: Wolfenstein ist über weite Strecken eine Routineballerei auf hohem Niveau -- ohne wirkliche Highlights, aber eben auch ohne Schwächen!

Etwas Würze kommt ins Spiel, wenn B.J. seine Thule-Kräfte einsetzt. So verlangsamt er etwa die Zeit, was gerade im Kampf gegen die teils harten Bossgegner hilft. Außerdem haben die Entwickler etliche Rätsel eingebaut, die explizit nach Zeitlupeneinsatz schreien und deshalb fast schon etwas aufgesetzt wirken. Mit der Schildfertigkeit macht sich B.J. für kurze Zeit unverwundbar und schickt später sogar gegnerische Kugeln an den Absender zurück. Das »Durchschlagskraft«-Extra ist selbsterklärend, damit könnt ihr sogar durch Kraftfelder ballern. Am häufigsten benutzt ihr jedoch die sogenannte Schleiersicht, um verborgene Durchgänge aufzuspüren, im Dunkeln zu sehen oder die Schwachstellen von Gegnern hervorzuheben. Außerdem läuft B.J. in der Schleiersicht etwas schneller und kann weiter springen. Vorsicht: Alle Thule-Kräfte verbrauchen Energie, die sich nur langsam regeneriert -- sofern ihr euch nicht in einen Energiebrunnen stellt.

Gold ist Macht

In den Levels von Wolfenstein haben die Entwickler Geheimdokumente und Goldbarren versteckt. Erstere erzählen euch -- wie das ganze Spiel sehr gut synchronisiert -- weitere Details zur Story. Letztere dagegen liefern ganz profan Geld, das ihr beim Schwarzmarkthändler für Upgrades ausgeben könnt. So schraubt ihr ein Zielfernrohr auf den Karabiner, vergrößert das Magazin der MP 40 oder hängt B.J. schlicht eine Tasche um, damit er mehr als die drei Standardgranaten tragen kann. Außerdem bietet der Schwarzmarkt auch Kristalle, die B.J. in sein Thule-Amulett steckt. Dadurch zeigt die Schleiersicht Gegner auch durch Wände hindurch oder die Zeitlupe hält länger an. Für alle Upgrades gilt: Sie sind sinnvoll und erleichtern den Widerstandskampf erheblich. Doch selbst wer alle Goldbarren penibel sammelt (motivierend!) wird nicht genug Geld haben, um alle Verbesserungen zu kaufen -- hier kommt etwas Taktik ins Spiel.

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