Counter Striker - Android
Ego-Shooter  |  Release: 04. Juli 2014  |  Publisher: -
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Fazit

Wertung

Counter Striker Test Alles Lug und Trug

Counter Striker bzw. Gegen Sturm oder auch Gegen Shooting für Android vermittelt den Eindruck, es sei die Mobile-Version von Counter-Strike, stellt sich im Test aber als absolute Frechheit und Augenwischerei heraus.

Von Tony Strobach |

Datum: 21.07.2014


Counter Striker :

Zum Thema » World of Tanks Blitz - Test So geht Free2Play auf Mobile » Alle Mobile-Tests auf GamePro.de Tests für iOS und Android Counter Striker, Gegen Shooting, Gegen Sturm - wenn sich der Name einer App so oft ändert, ahnt man schon, dass irgendwas faul sein muss. Dabei weckt Counter Striker (einigen wir uns mal für diesen Text auf diesen Namen) im App- und Playstore vertraute Gefühle: Anti-Terror-Einheit, Dust2, M4 und Desert Eagle, alles ist da und sieht aus wie im guten, alten Counter-Strike.

Dazu ist das Spiel vom Entwickler Foxy App auch noch komplett kostenlos - ein Traum! Endlich kann man auch unterwegs den Terroristen in den Hintern treten, vermutlich sogar online gegen Freunde, und so den Geist alter Tage so richtig aufleben lassen. Schon Sekunden nach dem Start der ersten Partie wird aus dem Traum aber schnell ein Alptraum.

Es dämmert uns…

Die App startet , wie auf dem Screenshot unten gezeigt: Mit der Pistole in der Hand steht der Spieler in der hintersten Ecke vom Bombenplatz A auf der Karte Dust2. Dieser spezielle Ort ist berühmt, in Millionen von Partien haben Spieler von genau dieser taktisch Stelle das offene Gelände verteidigt.

Counter Striker : Schon direkt nach dem Start der App wird der Nutzer hart enttäuscht. Das Spiel ist nicht 3D, die versprochenen Maps entpuppen sich lediglich als Hintergrundbild und das Zielsystem ist eine Katastrophe. Schon direkt nach dem Start der App wird der Nutzer hart enttäuscht. Das Spiel ist nicht 3D, die versprochenen Maps entpuppen sich lediglich als Hintergrundbild und das Zielsystem ist eine Katastrophe.

Die Sicht auf »A-Lang« ist gut, nach »A-Kurz« hin verbirgt einen eine Mauerecke, um die man immer wieder herumlugt um zu sehen, ob sich die Terroristen von dort nähern. Falls ja, hat man immer seine HE-Granaten dabei, denn meist stehen die Terroristen in einer Gruppe hinter der dort lagernden Kiste und bei solchen Situationen richtet die Granate maximalen Schaden an.

Fast schon euphorisiert von so viel Nostalgie wollen wir einen Schritt nach vorne machen, uns bewegen, die Karte erkunden. Doch schon stutzen wir… wie bewegt man sich hier eigentlich? Ein virtueller Joystick ist nicht zu sehen, Wischen über den Bildschirm bewirkt ebenfalls nichts, das Gerät kippen und neigen auch nicht. Dafür taucht plötzlich der erste Terrorist auf. Wir wischen über den Bildschirm, um das Fadenkreuz in Position zu bringen, dabei löst sich aber schon der erste Schuß.

Ok, anscheinend wird dorthin geschossen, wo man auf den Bildschirm tippt. Wir tippen ein paar Mal auf den Terroristen, bis der umkippt und bemerken dabei, dass sich unsere Hände anscheinend vom Körper gelöst haben und jetzt zusammen mit der Waffe frei auf dem Bildschirm umherschweben. Langsam dämmert uns, was für ein Spiel Counter Striker ist…

Billiges im billigen Gewand

Counter Striker ist kein wirklicher Ego-Shooter, hat kaum etwas mit dem Gameplay des Vorbilds zu tun und ist nicht mal wirklich dreidimensional. Der Spieler kann sich nicht bewegen, wie sollte er auch. Die vier, nennen wir sie mal »Hintergründe«, des Spiels bestehen lediglich aus jeweils einem Bild bekannter Counter-Strike-Maps. Vor diesem Hintergrund lugen dann an bestimmten Stellen Terroristen um die Ecke und beginnen, auf den Spieler zu schießen.

Auch die Terroristen bewegen sich nicht wirklich. Sie poppen einfach so an bestimmten Stellen auf und dass man beschossen wird, merkt man lediglich am Sound und einem Effekt, der wohl Mündungsfeuer darstellen soll. Insgesamt wirken die Angreifer mehr wie billige Schießbudenfiguren. Passt gut, denn Counter Striker entpuppt sich ja auch als billige Schießbude.

Die Spielmechanik besteht darin, zurückzuschießen. Geballert wird dort hin, wo der Spieler mit dem Finger hin tippt. Dabei bewegt sich die Waffe immer mit, klebt allerdings mit den Händen zusammen, denn sie ist nicht mehr als ein schlecht animiertes Bild, das sich vor dem starren Hintergrund hin und her verschiebt. Das merkt man besonders deutlich, wenn man weiter nach oben schießt und sich die Hände dabei vom Körper lösen, denn Arme scheint unsere Spielfigur nicht zu haben.

Counter Striker
Die App »Counter Striker«, oder auch »Gegen Sturm« oder »Gegen Shooting« lockt bewusst Fans der Counter-Strike Reihe an...

Je nach Waffe braucht ein Terrorist immer einige Treffer, außer man landet einen Kopfschuß, dann kippt der Feind sofort um und es ertönt das Signal »Headshot«. Dieser einzige Spielinhalt funktioniert dabei nicht mal besonders gut. In Counter Striker geht es darum, am Ende eines Levels möglichst große Punktzahlen zu erreichen, deren Höhe ausdrücklich auch von der Präzision des Schützen abhängt.

Wie soll man aber etwas genau treffen, wenn man sich die ganze Zeit die Sicht auf das Ziel mit dem eigenen Finger versperrt? Besonders gravierend ist das auf kleinen Displays, denn da verdeckt der Finger schon mal den ganzen Terroristen mitsamt seinem Lebensbalken. Besonders genau erkennt das Spiel den Druckpunkt des Fingers aber ohnehin nicht. Von Präzision kann hier also keine Rede sein.

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Army0104
#1 | 21. Jul 2014, 14:32
Shooter auf einem Smartphone sind meist sowieso (aufgrund der Steuerung) total verkorkst :S
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Nohohon
#2 | 21. Jul 2014, 14:38
...und nebenbei versucht man noch auf Kojima mit einer "Foxy App" zu machen. Süß!
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madjonfan
#3 | 21. Jul 2014, 15:41
Ok, ich hab verstanden - counterstrike (...) ist schlecht.

Allerdings habe ich einmal mehr den Eindruck, eure Bewertungskriterien und die damit verbundene Prozentwertung sind dermaßen willkührlich dass es an der Zeit für eine Veränderung wäre.

Das gilt insbesondere für Spiele unter der 80% Marke. Was da aus welchem Grund welche Bewertung erzielt hat für mich keinen erkennbaren Zusammenhang. Hier argumentiert ihr es sogar so, 5% dafür dass das Spiel nicht abstürzt...

Wie wäre es mit einer Wertung von 1-10? Da braucht man nicht scheinheilig Gründe für die jede einzelnen Prozentpunkt zu suchen. Die Wertungen liegen näher beeinander, für alles weitere gibt es doch die ausführlichen Tests. Weiterhin spart das die Streitgespräche darüber, wieso dieses Spiel jetzt zwei Prozentpunkte mehr hat als das andere. Es sei denn natürlich, ihr könnt das klar verargumentieren.
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Battlemonk1306
#4 | 21. Jul 2014, 17:12
Nun lass aber mal die pferde im stall...
Willst du ausgerechnet bei diesem spiel eine wertungsdiskussion vom zaun brechen?
Nicht dein ernst pder
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servana
#5 | 21. Jul 2014, 17:13
Zitat von Army92:
Shooter auf einem Smartphone sind meist sowieso (aufgrund der Steuerung) total verkorkst :S


Es gab mal eine Zeit, da hat man das gleiche über Shooter auf Konsolen gesagt. Aber heute wissen wir, das dort das große Geld gemacht wird. Ich will gar nicht wissen wie es in 10 Jahren aussieht.
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TStrobach
#6 | 21. Jul 2014, 18:14
Zitat von Battlemonk1306:
Nun lass aber mal die pferde im stall...
Willst du ausgerechnet bei diesem spiel eine wertungsdiskussion vom zaun brechen?
Nicht dein ernst pder


Ähnliches dachte ich mir auch ;)

Aber im Prinzip kann man das Wertungssystem auch genau so verwenden, wie madjonfan es sich wünscht.

Das System funktioniert ja sehr ähnlich, wie das von der GameStar. Dort findet man auch ein ausführliches PDF, das in Zehnerschritten angibt, was die Wertung entsprechend bedeutet. Ob ein Spiel dann 81 oder 89 % bekommt, liegt dann eben an den einzelnen Feinheiten des Titels.

Man kann sich also auch ohne Probleme nur an den groben Wertungsräumen in Zehnerschritten orientieren. Ob Es dann für einen persönlich 81 oder 89% sind, kann ja jeder Leser anhand des Tests für sich entscheiden.

Der vorliegende Titel wird es aber auch auf diese Weise nicht in den 10er- oder höhere Bereiche schaffen ;)
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Maizmo
#7 | 21. Jul 2014, 19:41
Wenn die Entwickler sich nicht mal einen eigenen Namen einfallen lassen können muss ja was faul sein. Selber Schuld wer sich diesen Müll zulegt
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Turles
#8 | 21. Jul 2014, 23:08
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Details zu Counter Striker - Android

Cover zu Counter Striker - Android
Plattformen: Android
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 04. Juli 2014
Publisher: -
Entwickler: FoxyApp Studio
Webseite: http://foxyapp.com/games/count...
USK: keine Angabe
Spiele-Logo: Download
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