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Gewalt in Spielen - US-Präsident fordert Finanzierung für Studie

Der US-Präsident Barack Obama hat das Zentrum für Seuchenkontrolle angewiesen, Forschungen zu den Ursachen von Gewalt anzustellen. Der Kongress soll für eine Studie insgesamt 10 Millionen US-Dollar bereitstellen.

Von Tony Strobach |

Datum: 17.01.2013; 13:26 Uhr


Gewalt in Spielen : US-Präsident Obama will mit einer Studie vom CDC mehr über die Hintergründe von bewaffneten Gewalttaten erfahren. US-Präsident Obama will mit einer Studie vom CDC mehr über die Hintergründe von bewaffneten Gewalttaten erfahren. Der US-Präsident Barack Obama hat auf einer Presse-Konferenz Pläne vorgestellt, mit denen seine Regierung bewaffnete Gewalttaten verhindern will. Zu diesem Zweck hat er insgesamt 23 präsidiale Anordnungen erlassen.

Unter anderem möchte Präsident Obama Ursachenforschung betreiben – in einer der Verordnungen weist Obama das Zentrum für Seuchenkontrolle (CDC) an »die Gründe und die Vermeidung von bewaffneter Gewalt zu erforschen.« Den Kongress fordert er auf, insgesamt 10 Millionen US-Dollar für die Studie zu genehmigen.

Zum Inhalt der Studie gehört ausdrücklich auch ein Blick auf Gewalt in Medien wie Film, Fernsehen und Videospielen. In seiner Rede sagt der Präsident: »Ignoranz bringt uns nicht weiter. Die Vorgänge hinter dieser Gewalt-Epidemie nicht zu kennen bringt uns nicht weiter.(…) Der Kongress sollte Forschungen über den Effekt finanzieren, den Gewalt in Videospielen auf junge Menschen hat.«

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich der US-Vizepräsident Joe Binden mit Vertreten der Spiele-Industrie getroffen, darunter auch der Electronic Arts CEO John Riccitiello. Gegenüber diesem erklärte der Vizepräsident, dass das Meeting nur Teil einer größeren Reihe von Konferenzen mit Vertretern aus der gesamten Unterhaltungs-Branche sei. Der Präsident habe sich noch kein Urteil über Videospiele gebildet und wolle lediglich umfassende Daten sammeln.

Auf der Pressekonferenz ging es Obama aber fast ausschließlich um das Thema Waffen-Kontrolle. Es gab keinen Vorstoß seinerseits Videospiele in irgendeiner Form einzuschränken oder gar zu verbieten. Ein Pressesprecher des Weißen Hauses formulierte aber den Standpunkt: »Die Unterhaltungs- und Videospielindustrie hat die Verantwortung dafür, den Eltern Alternativen und Kontrollmechanismen zu den Filmen, TV-Sendungen und Spielen zu geben, die ihre Kinder konsumieren.«

Die Schweiiz hatte kürzlich ganz ähnliche Forschungs-Vorhaben angekündigt.

Quelle: Venturebeat.com

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sahnecremetörtchen
#1 | 17. Jan 2013, 15:48
Sehr geehrter Herr Obama,

sie wollen den Gründen für Gewalttaten auf den Grund gehen ?!

Beschränken sie sich darauf, was sie beeinflussen können...die Waffengesetze!

Wenn eine alleinerziehende Mutter daheim ein Arsenal an Waffen offen rumliegen hat, mit dem man die Schweiz einnehmen könnte...dann ist das eines der Hauptprobleme.

Belassen sie es dabei Herr Obama..Gewalttaten gab es schon immer...auch ohne Videospiele, Filme etc. pp...an der Psychologie Einzelner werden Sie nichts ändern können, egal wieviele Studien sie durchführen lassen.

Und bezüglich der Aussage Ihres Pressesprechers, der von der Unterhaltungsindustrie mehr Kontrollmechanismen für Eltern gegen den Konsum von ungeeignetem Material durch Kinder fordert, teilen sie diesem bitte mit, dass der beste, effektivste Kontrollmechanismus bereits existiert...und dieser nennt sich Erziehung!

Die Eltern sind dafür verantwortlich, was die Kinder sich ansehen, zocken, hören usw.

So...ich habe Ihre Studie obsolet gemacht...ich hätte nun gerne meine 10 mio. Dollar.

Angesichts der Kreditwürdigkeit Ihres Landes aktzeptiere ich natürlich nur Cash.

Danke schön.

Mfg

Ein halber Ami =P
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sahnecremetörtchen
#2 | 17. Jan 2013, 17:18
Den roten Daumen hat bestimmt der NRA Clown Lapierre gesetzt...was ein Lappen. =D
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Jawshock
#3 | 17. Jan 2013, 19:04
Zitat von :
Ein Pressesprecher des Weißen Hauses formulierte aber den Standpunkt: »Die Unterhaltungs- und Videospielindustrie hat die Verantwortung dafür, den Eltern Alternativen und Kontrollmechanismen zu den Filmen, TV-Sendungen und Spielen zu geben, die ihre Kinder konsumieren.«


Wie wäre es, wenn sich das Weiße Haus mal etwas genauer mit den aktuellen Konsolen auseinander setzen würde?Wenn sie das nämlich täten,würden sie ganz schnell erkennen, das die Konsolen tatsächlich schon "Jugendschutz-Einstellungen" ermöglichen.Somit sind die Eltern jetzt schon durchaus in der Lage Inhalte die für ihre Sprösslinge nicht geeignet sind,zu sperren.

Nur müßten sich auch die Eltern mal mit dem "Spielzeug" ihrer Kinder auseinandersetzen und es ihnen nicht nur einfach in's Zimmer stellen.

Die geforderten Kontrollmechanismen sind also schon durchaus vorhanden.Es liegt nun an den Eltern ihre Verantwortung zu übernehmen.
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Nohohon
#4 | 18. Jan 2013, 14:01
Nur auf ein Wort, Herr Obama: Kickstarter ;)
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