Metal Gear Rising: Revengeance - PlayStation 3
Action-Adventure  |  Release: 21. Februar 2013  |  Publisher: Konami  |  auch für: Xbox 360 PC
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Fazit

Metal Gear Rising: Revengeance Preview Harter Schnitt

Hätten Ryu aus Ninja Gaiden und Bayonetta ein heißes Date, bewacht von den Gekkos aus Metal Gear, dann würde Metal Gear Rising: Revengeance dabei herauskommen. Warum, lest ihr in unserer Vorschau.

Von Benjamin Kratsch |

Datum: 19.12.2011


Zum Thema » Metal Gear Rising: Revengeance Screenshots aus dem Actiontitel Metal Gear Rising: Revengeance ab 18,99 € bei Amazon.de Kalter Stahl trifft auf warmes Fleisch, ein Schnitt rechts, ein Schnitt links, am Oberkörper ansetzen -- ritsch, ratsch, schon fällt der amerikanische Söldner in seine Einzelteile zusammen. Große Fleischbrocken brechen aus dem Körper, Arme lösen sich, der Kopf des Opfers dreht in der Luft noch ein paar Pirouetten.

Metal Gear Rising: Revengeanceist ein verdammt harter Schnitt in der glorreichen Metal Gear Solid-Reihe. Dieses Mal wird alles anders: Nicht Hideo Kojima ist der Kopf hinter dem Spiel, sondern Atsushi Inaba. Nicht die großen Geschichtenerzähler und Stealth-Meister von Kojima Productions entwickeln, sondern Platinum Games, die vor Allem für vollkommen absurde Over-the-Top-Action wie Bayonetta berühmt sind.

Metal Gear Rising: Revengeance - Screenshots der PC-Version

Nicht nur fehlt bewusst das »Solid« im Titel, sondern so ziemlich alles, was die Reihe groß gemacht hat: Der taktische Ansatz, das Gefühl fürs Kampfgebiet, ohne das wir früher schneller hops gegangen sind als Otacon »Snaaake« schreien konnte. Der Camo-Suit, mit dem wir eins wurden mit unserer Umwelt, der sich anpasste an satte Wiesen, den dichten Dschungel oder graue Häuserwände.

Metal Gear Rising: Revengeance : Metal Gear Rising: Revengeance setzt auch Schwertkampf statt Stealth Metal Gear Rising: Revengeance setzt auch Schwertkampf statt Stealth Alles passé, zumindest vorerst. Denn Metal Gear Solid 5kommt, das hat Hideo Kojima auf einer Pressekonferenz in Los Angeles recht eindeutig bestätigt: »Wem in Rising etwas fehlt und wer sich nach dem alten Metal-Gear-Spielgefühl sehnt, der muss nur ein bisschen warten.« Puh! Aufatmen, zurücklehnen. Geben wir Metal Gear Rising: Revengeance eine Chance.

Raiden, ein Cyborg

Metal Gear Rising: Revengeance spielt 10 Jahre nach Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots. Die Patrioten wurden zwar von Snake vernichtend geschlagen, doch private Militärkonzerne, die PMSCs (Private Military and Security Companies) schlagen weiterhin die großen Schlachten für die Regierungen dieser Welt und stellen Bodyguard-Einheiten für Politiker und Wirtschaftsbosse.

Chef und Ausbilder der Söldnerarmeen ist Raiden höchstpersönlich. War er in Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty(demnächst aufgebohrt erhältlich in der Metal Gear Solid HD Collection) noch der naive Draufgänger der Eliteeinheit Foxhound, ist er mittlerweile zu einem Cyborg mutiert. Die Kamera fängt den fein polierten Stahl ein, der seinen ganzen Körper umgibt. Seine Sprunggelenke sind stärker, aus dem Stand springt er mühelos 10 Meter in die Höhe. Seine Muskulatur wurde mit Nanoimplantaten aufgemotzt, er hat jetzt die Kraft, nur mit seinem Elektro-Katana einen Panzer in zwei Hälften zu schneiden.

Metal Gear Rising: Revengeance : Kinn aus Stahl, Infrarot-Laser als Augen, der ganze Körper ein Panzer: Raiden wurde von den Patriots in eine Kampfmaschine verwandelt. Kinn aus Stahl, Infrarot-Laser als Augen, der ganze Körper ein Panzer: Raiden wurde von den Patriots in eine Kampfmaschine verwandelt.

Außerdem wurde sein linkes Auge durch einen Infrarot-Scanner ersetzt, der Feinde auch hinter Wänden oder im Dunkeln sichtbar macht. Raiden ist schnell wie ein Kampfjet, katapultiert sich an Wänden hoch, rennt schräg an Gebäuden entlang, stößt sich ab und sticht seine Klinge durch einen Gunner, der gerade sein MG auf ihn richten wollte. Die Soldaten sind kein Problem, im Dutzend schnetzelt sie die Kampfmaschine mit dem weißen Haar zu Gulasch.

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Nohohon
#1 | 19. Dez 2011, 13:37
Ähm... die Geschichte kommt aber noch aus dem Hause Kojima. Ich empfehle hierzu auch - erneut - das Video: http://www.youtube.com/watch?v=pXk-PDIi1uQ

Naja, ansonsten habe ich schon genug Saft dazugegeben. Das Spiel kann gut werden, wer ankommt mit "das ist kein Metal Gear Solid" hat eh verloren, weil das von Anfang an klar war und überhaupt und sowieso...

Ich finde es nach wie vor etwas übertrieben, was eher auf das "Blut" abzielt, das ja so gesehen kein Blut sein soll (Vergleich: Nanobreaker), aber es scheint als brauche man das dieser Tage. Die Rechnung geht auf, fast alle die einen vor 10 Jahren noch für ein "Raiden ist cool" als "schwul" gebrandmarkt haben und einen am liebsten in der Grube gesehen hätten fahren - trotz Highheels (!) - auf diese Version vom Blondschopf ab, usw. Beobachten werde ich den Titel trotzdem - schlechtreden kann ich ihn, wenn ich ihn gespielt habe und sich bewahrheitet dass das Teil der letzte Müll ist und sich nur auf das "so lange es cool aussieht geht alles" von Platinum beschränkt, denn Aussehen alleine macht einfach kein Spiel aus.

Wenn man die Geschichte gut schreibt - die nach MGS4 spielen soll, was ja jetzt schon so einige Fragen aufwirft - und dann auch noch inszeniert, wenn man den "Cut at Will"-Ansatz der ersten Präsentationen beibehält (ich fürchte im Augenblick darum, weil es schon sehr "gescriptet" aussieht, als könne man nur vorgegebene Schnitte ausführen), dann kann das Teil dennoch sehr gut werden. Overdone, aber gut.
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#2 | 19. Dez 2011, 15:41
ich kann mich ja irren,aber so weit ich weiss ist Inaba u Platinum Games erst seit ganz kurzem mit diesem Metal Gear betraut,weil die Entwickler ausgetauscht wurden.
Die stecken also im Augenblick kaum mehr als 1% dahinter.

Was Raiden betrifft,bleibt die Frage ob es sich um ein u denselben Raiden handelt.Sein Linkes Auge wurde ersetzt,aber sein rechtes hat nicht mehr die Augenfarbe die Raiden früher mal hatte.Früher war(en)sein(e) Auge(n) eher blau u nicht braun.
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Nohohon
#3 | 19. Dez 2011, 17:26
Zitat von drencrom:
Was Raiden betrifft,bleibt die Frage ob es sich um ein u denselben Raiden handelt.Sein Linkes Auge wurde ersetzt,aber sein rechtes hat nicht mehr die Augenfarbe die Raiden früher mal hatte.Früher war(en)sein(e) Auge(n) eher blau u nicht braun.


Das muss man natürlich klären, aber Fakt ist ja dass das Auge gerne mal rot Leuchtet, was es noch nicht gemacht hat als er blaue Augen hatte - als Ninja natürlich. vielleicht ist das also das ausgetauschte Auge? Who knows?
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#4 | 19. Dez 2011, 18:25
@Nohohon:

Danke für die Info mit dem Chefautor, steht aber auch im Fazit :O)
"Außerdem ist Rising zwar anders, macht aber Lust auf mehr: Das schnittige Spielgeschehen, das vertraute und doch frische Gegnerdesign, die harte, extrem flüssige Action der Marke Platinum im Mix mit der Geschichte von MGS 4-Chefautor Etsu Tamari -- das wird bestimmt groß."

@drencrom: Ich hoffe ich darf das verraten: In der nächsten GamePro steht ein fettes Interview mit Hideo Kojima und Atsushi Inaba, wo wir genau aufklären was bei Kojima Productions und der Entwicklung von "Project Rising" schief gegangen ist und wann Platinum ins Boot kam. Ich kann also schon mal sagen: Die Geschichte und Charaktere stammen von Kojima Productions, genau so wie Teile des Schnittsystems/Kampfsystems. Allerdings ist die Engine, der ganze Style, das rasante Gameplay und das doch sehr brutale Schnetzeln alles in den Studios von Platinum Games entstanden. Kojima selbst dient nur noch als Executive Producer und Marketingfigur, hat mit der Entwicklung aber sehr wenig zu tun.

Alles weitere dann in der neuen GamePro :)
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SaberRider52
#5 | 19. Dez 2011, 19:03
Es mag vielleicht eine gewisse Doppelmoral haben, wenn ich, der sich seit 6 Jahren auf die jährliche CoD-Kampagne freut, es sage, aber ganz ehrlich, ich kann mit Metal Gear Rising nix anfangen. Das ist die xte Devil May Cry / Vanquish / Bayonetta Kopie. Sowas kann ich nicht mehr sehen...

Ich hab mir den Trailer angesehen, habe notiert, dass Raiden immer noch kein cooler Charakter ist (Der Kerl trägt Absätze!!!), habe notiert, dass das Gameplay so "übertrieben cool abgefahren" ist, wie in mittlerweile fast jedem Spiel dieser Art und habe das Kapitel Metal Gear Rising damit für mich beendet erklärt.

Ne sorry, ist einfach nicht mein Fall. Und außerdem geht mir - auch wenn ich kein Gegner von Gewalt in Spielen bin - das Zerstückelungs-Feature wirklich zu weit...
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#6 | 19. Dez 2011, 19:06
...aber der Soundtrack erinnerte mich extrem an "Saber Rider". Good old times :)
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Der Marc
#7 | 19. Dez 2011, 19:29
@Benjamin: Konntet ihr das Spiel anspielen? Was meinst du mit "frischem Gegnerdesign"? Im Trailer ist davon nix zu sehen, nur generische Footsoldier + schon bekannte Gegner...
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Nohohon
#8 | 19. Dez 2011, 20:43
Zitat von Benjamin_Kratsch:
@Nohohon: ...


ganz ne ander Kiuste: Warum hast du meinen Avatar?
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#9 | 20. Dez 2011, 10:09
Ich finde es richtig gut.
Es hat nicht mehr viel mit den "alten" MG.Teilen zu tun
aber hey! er ist ja nicht Snake der da mitspielt, es ist Raiden.
der kümmert sich einen schei_ um Schleichen und Tarnung.
der haut einfach drauf =)

Und dann auch noch diese typische asiatische Übertreibung!! xD
einfach mal einen 10m Roboter in die Lut schlagen und zerstückeln

LIEBE LIEBE LIEBE !!!! es wird geil xD
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Pfirsichkrieger
#10 | 20. Dez 2011, 11:01
Also ich denke es kann nur besser werden. Ich damit jetzt nicht die MGS Fanboys/girls angreifen aber wenn man mal logisch überlegt das Raiden ein Cyborg/halber Cyborg ist oder einen anzug trägt und seine hauptwaffe ein Schwert ist und es jetzt von den machern von Bayonetta und Vanquisch kommt kann es richtig Fett werden. Dicke Action, schnelles gameplay usw.
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Details zu Metal Gear Rising: Revengeance - PlayStation 3

Cover zu Metal Gear Rising: Revengeance - PlayStation 3
Plattformen: PS3 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 21. Februar 2013
Publisher: Konami
Entwickler: PlatinumGames
Webseite: http://www.metalgearsolid.com/...
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