Ni No Kuni: Der Fluch der Weißen Königin - PlayStation 3

Rollenspiel  |  Release: 01. Februar 2013  |  Publisher: Namco Bandai
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Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin im Test | Seite 3

Ein Ghibli-Märchen zum Spielen

Krieger der Herzen

Rollenspielüblich wächst eure Party rasch auf mehrere Mitglieder heran. In den Auseinandersetzungen wird unser kleiner Held nach einigen Spielstunden von dem Mädchen Ehster und dem Räuber Sven unterstützt. Eine (beliebige) Figur steuert ihr selbst, während ihr euren KI-Kameraden durch die »Taktik«-Option bestimmte Verhaltensmuster (schwächstes Monster angreifen, heilen etc.) zuweist. Zudem gibt‘s recht früh im Spiel Unterstützung von den sogenannten Vertrauten, fleischgewordene Kampfgeister, die seelisch mit den drei Figuren verbunden sind.

Im Gegensatz zu den Monstern aus FFXIII-2 stürzen sich die Pokémon-ähnlichen Wesen jedoch nicht zeitgleich mit euch ins Getümmel. Vielmehr wechselt ihr stets zwischen Mensch und Monster hin- und her. Die Vertrauten verfügen zwar über mächtige, individuelle Fähigkeiten, jedoch nur über begrenzte Ausdauer. Geht diese zur Neige, schickt ihr das jeweilige Monster per Knopfdruck auf die Auswechselbank, wo es sich in bester Tekken Tag Tournament -Manier erholt und seine Ausdaueranzeige auflädt.

Ni No Kuni: Wrath of the White Witch

Achtung: Zwei Kämpfer bedeuten in diesem Fall nicht zwei Lebensleisten! Da die zauberhaften Wesen dem Herz seines Besitzers entspringen, werden LP und MP geteilt. Durch den Befehl »Bezirzen«, den Ehster im späteren Spielverlauf erlernt, ist es sogar möglich feindliche Viecher zu zähmen und für eure Truppe zu rekrutieren. Dass ihr euch mit diesen Monstern (die offensichtlich keine Herzensabgesandten sind) ebenfalls die Lebenspunkte teilt, ergibt keinen Sinn.

Kleiner Designschnitzer, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Wie der kleine Zauberlehrling erhalten auch eure Herzenskrieger Erfahrungspunkte für gewonnene Kämpfe, die sie im Level aufsteigen- und neue (offensive, defensive und unterstützende) Spezialmanöver, sogenannte Tricks erlernen lassen. Je höher das Level umso mächtiger die Tricks, die ihr freischaltet.

Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin : Magischer Begleiter

Im Laufe des Abenteuers findet und ergattert ihr immer wieder neue Buchseiten mit über 50 Formeln. Einige Zaubersprüche wie »lindernde Hand« (Heilzauber) oder »Lichtstrahl«, setzt ihr in den Kämpfen ein, während »Portal« den Sprung durch die Welten ermöglicht. Mit dem passenden Spruch errichtet ihr Brücken, öffnet versiegelte Truhen und sprecht sogar mit Tieren. Zudem dient der magische Begleiter als Enzyklopädie, in der ihr alle nötigen Infos zur Ni no Kuni (Geschichte, Gebiete, Gegner etc.) findet. Ab und zu müsst ihr sogar in dem virtuellen Wälzer blättern, um das Lösungswort für ein Rätsel zu finden.

Genre-typisch gibt’s für erfolgreich geschlagene Schlachten auch Bares auf die Kralle. Durch die überschaubaren Aktionsmöglichkeiten ist das Kampfsystem angenehm simpel, die Schlachten kurzweilig und motivierend. Ab dem zweiten Drittel des Spiels zieht der Schwierigkeitsgrad ordentlich an. Wenn ihr euch da nicht blind in Ringmenü und Zauberkatalog auskennt, landet ihr ruckzuck auf den Brettern!

Warte mal, ich kenn dich doch!

In den malerischen Städten mit ihren fabelhaften Bewohnern und verspielten Bauwerken nutzt ihr das reichhaltige Angebot der Geschäfte, um euch mit Proviant (Weißbrot, Gegengift, Eiskaffee etc.) und Ausrüstungsgegenständen (Waffen, Rüstungen, Accessoires) einzudecken. Wer aus der linearen Hauptquest ausbrechen möchte, besucht spontan eine Zweigstelle des »Auftrags-Express«.

Ähnlich wie in Resonance of Fate hängen hier massenhaft Aufträge für Nebenmissionen am schwarzen Brett, die ihr optional abarbeitet. Mal beschafft ihr einer Dorfbewohnerin frisches Quellwasser, mal führt euch eine »Monsterjagd-Mission« zurück auf die Weltkarte. Spätestens wenn ihr nach etwa 20 Stunden auf dem schuppigen Rücken des Drachen »Tengri« über die mystisch-malerische Ni no Kuni braust und sich Secret of Mana-Fans mit einem breiten Lächeln im Gesicht an »Lufti« erinnern, wisst ihr: Diese fantastische Welt wollt ihr so schnell nicht wieder verlassen!

Jedoch bleibt euch gar nichts anderes übrig. Denn um die ideenreiche Handlung voranzutreiben, reist ihr an bestimmten Plotpunkten immer wieder zurück in Olivers Heimatstadt Motorville. Und das hat einen Grund: Jeder Bewohner von Olivers Welt hat ein Pendant, einen Seelenverwandten in der Ni no Kuni. Wenn ihr im Spiel vorankommen wollt, müsst ihr immer wieder den seelischen Doppelgänger eines bestimmten Ni no Kuni-Bewohners in eurer Welt ausfindig machen, um eine bestimmte Information zu erhaschen oder einen Schlüsselgegenstand zu erhalten.

So löst ihr beispielsweise das Rätsel um das urplötzliche Verschwinden des »Katzenkönigs Tom«, indem ihr seinen Seelenverwandten in Motorville aufspürt: den dicklichen Kater Tommy. Der Pelzklops ist ausgebüchst, um ein paar Mäusen hinterherzujagen. Zurück in der Parallelwelt durchsucht ihr also die von Mäusen behauste Kanalisation des Katzenkönigreichs (die »Katzalisation«), um eure miauende Majestät zu finden. Bei der Spurensuche geben euch die Entwickler jedoch etwas zu viel Hilfestellung.

Ni no Kuni: Der Fluch der Weißen Königin : Das Original

Das Rollenspiel erschien in Japan unter dem Titel Ni no Kuni: Shikkoku no Madoshi (etwa: Der Stahlschwarze Magier) bereits 2010 auf dem DS. Bei Ni no Kuni: Shiroki no Joo (etwa: Die Königin der weissen, heiligen Asche) handelt es sich um eine aufgemotze Portierung, die etwa ein Drittel umfangreicher als die Handheld-Version ist, neue Charaktere (wie die namensgebende Weiße Königin), ein abgeändertes Kampfsystem und neue Musikstücke bereithält.

Meist folgt ihr lediglich den Markierungen auf der Minimap. Besonders ambitionierte Abenteurer unter euch deaktivieren den »Leitstern« in den Einstellungen, das macht das Ganze fordernder. Das clevere Konzept mit den Seelenverwandten (das Anime Fans aus der Serie »Tsubasa Chronicle« kennen) wurde konsequent durchgezogen und sorgt immer wieder für unvorhersehbare Pointen und überraschende Wendungen.

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Sentenced
#1 | 18. Jan 2013, 15:05
freut mich das es nino getestet hat da weiß ich wenigstens das jemand mit know-how dahinter steht
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Der Marc
#2 | 18. Jan 2013, 15:06
Toller Test! :)
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drencrom
#3 | 18. Jan 2013, 15:20
Wird aber auch höchste Zeit.Ich warte schon seit Blue Dragon auf ein grossartiges JRPG dass mich anspricht.
Schade nur dass jeder mittelmässige rette die welt zum 100. mal ego shooter mehr interesse weckt u mehr kommentare bekommt als dieses Spiel.
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Nohohon
#4 | 18. Jan 2013, 15:29
Wieso wurde eigentlich aus einer "weißen Hexe" eine "weiße Königin"?

Abgesehen davon ein Blindkauf, auch wenn ich die Demo absolut übel fand. Klar, die Figuren und Story können nicht an einem innerhalb einer kurzen Demo wachsen, aber man hätte das Kampfsystem besser erklären können. Das Auswechseln der Figuren, dass es eine Cooldown-Phase gibt, sich die Figuren HP und MP mit Oliver teilen, ... Hätte man wirklich irgendwie erklären sollen als einfach blind in etwas werfen.

Zitat von Sentenced:
freut mich das es nino getestet hat da weiß ich wenigstens das jemand mit know-how dahinter steht


Oder jemand mit JRPG-Fanbrille? Nix gegen Nino, ich finde es auch gut, wenn man jemanden mit etwas Erfahrung im Genre testen lässt, weil dann übel-peinliche Szenen wie ein "Mit mir gehen acht Personen mit, aber nur vier Personen kämpfen. Was soll der Mist? Was machen die anderen Vier in der Zwischenzeit?" (gesehen bei IGN) umgeht. Trotzdem sollte das nicht der Standard sein - ein Spiel sollte auf Gamer funktionieren, nicht nur auf Fans von einem Genre. Vielleicht wäre das ja mal was für die Zukunft? Sowas wie diverse legendäre Videos in denen zwei Personen ihre Kommentare zu einem Spiel abgeben und somit ZWEI Meinungen in eine Sache fließen lassen.

Nino nehme ich nur übel, dass nicht darauf angesprochen wurde dass das Buch mit den Zaubersprüchen und Infos bei der PS3-Version nicht automatisch als echtes Buch beiliegt, sondern nur extra zu bekommen ist. Über den SInn und Unsinn davon kann man streiten, aber es ist für mich ein Teil der "Andersheit" dieses Titels, der es nochmal zwischen den ganzen obligatorischen Spielen der letzten Jahre hervorstechen lässt.
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ASTRAKAY
#5 | 18. Jan 2013, 15:42
So ein Spiel kommt grade zur rechten Zeit.
Gibt wohl doch noch was anderes außer Egoshooter.
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Talvoniel
#6 | 18. Jan 2013, 16:02
Sau nice
Werd ich mir aufjedenfall holen!
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Musou Tensei
#7 | 18. Jan 2013, 16:04
"das beste dieser Konsolengeneration!"
Glaub ich zwar nicht aber ich kann natürlich nur die Demo beurteilen. Bin allerdings auch kein Ghibli Fan.

Zitat von Nohohon:
ein Spiel sollte auf Gamer funktionieren, nicht nur auf Fans von einem Genre.

Seh ich nicht so.
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Nohohon
#8 | 18. Jan 2013, 16:52
Zitat von Musou Tensei:
Seh ich nicht so.


Musst du nicht. Aber Spiele werden nicht aus Nächstenliebe und nur für Fans gemacht.

Zitat von ASTRAKAY:
So ein Spiel kommt grade zur rechten Zeit.
Gibt wohl doch noch was anderes außer Egoshooter.


Ähm... Nein?
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Oekie
#9 | 18. Jan 2013, 18:17
Sowas von Pflichtkauf.
Ich warte schon seit langem auf ein tolles JRPG für die PS3 und
Ni No Kuni hat alles was ich von diesem Genre erwarte in jedem Punkt erfüllt. Von Level 5 bin ich auch nichts anderes gewohnt siehe Dark Cloud oder Dragon Quest aber das auch noch Studio Ghibli die Cutscenes macht ist ja mehr als genial. Von der Demo war ich allerdings etwas enttäuscht da diese nur einen sehr kurzen Einblick von 30min gewährt und das man gleich zu Anfang gegen eine Boss antreten muss obwohl man noch keine Ahnung vom Kampfsystem hat ist auch nicht sehr hilfreich. Bin auch deswegen etliche male gestorben und bis ich endlich den Bogen raus hatte war ich schon sehr gefrustet. Was ich auch eher blöd fand das man nach seinem Ableben auch noch Geld abgeben muss vielleicht nicht unbedingt die beste Entscheidung.
Das wird mich aber nicht davon abhalten dieses Spiel zu spielen sonst würde ich doch eine echte JRPG Perle verpassen.
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GeQo
#10 | 18. Jan 2013, 19:01
Mir hatte die Demo schon zugesagt, das Testergebnis wundert mich nicht und ich zweifle da auch keine Sekunde dran, dass das Spiel wahrlich dermaßen toll ist. Ich freue mich riesig, zähle schon die Tage.
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Details zu Ni No Kuni: Der Fluch der Weißen Königin - PlayStation 3

Plattformen: PS3
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 01. Februar 2013
Publisher: Namco Bandai
Entwickler: Level Five
Webseite: http://www.ninokuni.jp/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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