Rage - PlayStation 3

Action  |  Release: 07. Oktober 2011  |  Publisher: Bethesda  |  auch für: Xbox 360 PC
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Rage im Test

Shooter, bleib bei deinen Leisten

Die Wegbereiter des Ego-Shooters sind zurück und setzen bei Rage nicht nur auf Top-Grafik, sondern liefern auch Autorennen, eine offene Spielwelt und RPG-Elemente. Ob das neue Werk der Doom-Erfinder deshalb an die Speerspitze des Genres gehört, klärt unser Test.

Von Christian Fritz Schneider |

Datum: 06.10.2011


Rage : Die künstlerisch wunderbar umgesetzten Endzeit-Panoramen sind eines der optisches Highlights von Rage. Die künstlerisch wunderbar umgesetzten Endzeit-Panoramen sind eines der optisches Highlights von Rage. Bei Rage kommt id Software vom Weg ab – mit Absicht. Die Erfinder von Doom, die Erfinder des Ego-Shooters wollen mehr. Und deshalb rennen wir in Rage nicht mehr nur durch dunkle Gänge und schießen wie in Doom 3 – dem letzten id-Spiel von 2004 – auf Höllendämonen. Diesmal erkunden wir eine vergleichsweise offene Endzeit-Spielwelt, fahren Auto-Rennen im Stil von Mad Max, erfüllen Quests und führen jede Menge Gespräche.

Geschossen wird natürlich trotzdem; auf Mutanten, Banditen und Regierungssoldaten. Das sind die besten Momente von Rage, denn id hat zwar einst den Ego-Shooter aus der Taufe gehoben, doch das Genre hat sich in den letzten 20 Jahren spürbar weiterentwickelt – weg vom Einzelkämpfer, der Raum für Raum von Monstern säubert, hin zum spektakulären Blockbuster-Bombast à la Call of Duty: Black Ops oder zum erzählerisch herausragenden Ego-Abenteuer nach BioShock-Manier. Rage erreicht weder den Knallfaktor noch die Erzähltiefe dieser Vorbilder. Ein gutes Spiel ist es trotzdem.

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Rage :

Shooter-Prinzip: laufen und ballern

Rage : Unsere Gegner in Rage sind Banditen, Mutanten und Regierungssoldaten. Es gibt nur ein richtiges Bossmonster. Unsere Gegner in Rage sind Banditen, Mutanten und Regierungssoldaten. Es gibt nur ein richtiges Bossmonster. Denn Rage ist ein Ego-Shooter, und id Software kann Ego-Shooter. Zumindest klassische, denn die Ballereien von Rage spielen meist in klassischen, engen Levels. Statt Bombast-Kämpfe vor dynamischen Kulissen zu bestreiten, säubern wir im Alleingang einen Raum nach dem nächsten von Gegnern.

Das mag altmodisch oder gar dröge klingen, ist es aber ganz und gar nicht. Die Schießereien in Rage machen einen Heidenspaß, besonders weil die hervorragende KI in Bewegung bleibt, je nach Gegnertyp unterschiedlich angreift und wir immer wieder tolle Animationen zu sehen bekommen. Da hechten Soldaten über Geländer oder schnell in Deckung, während Banditen auf uns zustürmen und dabei halb an Wänden entlanglaufen. Mutanten hangeln sich manchmal sogar an der Decke auf uns zu. Jeder Schuss, der ins Schwarze geht, wird mit einer gelungenen Animation belohnt – das Treffer-Feedback ist id-typisch exzellent.

Während das Waffenarsenal recht konventionell ausfällt, sorgen unterschiedliche Munitionsarten für Abwechslung. Panzerbrechende Kugeln durchschlagen auch dick gepolsterte Regierungssoldaten, Energiebolzen lassen Schilde ausfallen, und die Granatenmunition für die Schrottflinte legt ganze Gegnergruppen flach. Besonders fies ist der Hypnosebolzen. Wenn wir damit einen Gegner treffen, können wir ihn fernsteuern, am besten auf einen weiteren Feind zu. Wenn wir die Steuerung dann aufgeben, explodiert der ferngelenkte Feind und nimmt seinen Kollegen mit in die digitalen Jagdgründe.

Der Rollenspiel-Elemente: Baukasten und Waffen-Upgrades

Rage : Die Pistole ist mit der richtigen Munition auch später noch sehr nützlich. Die Pistole ist mit der richtigen Munition auch später noch sehr nützlich. Solche Sondermunition können wir in den Siedlungen kaufen oder unterwegs selbst aus gefundenen Komponenten bauen. So konstruieren wir auch elektronische Türöffner, ferngesteuerte Mini-Autobomben und Wingsticks. Letztere sind Bumerangs mit drei Klingen, die wir als Alternativwaffe jederzeit werfen können und die besonders gern von der Last ihrer Häupter befreien.

Besonders cool: Wir können auch kleine Geschütz-Spinnenbots bauen, die an unserer Seite kämpfen und Gegner auch mal direkt anfallen. Besonders schade: Regelmäßig müssen wir die sympathischen Helfer zurücklassen, weil sie irgendein Hindernis nicht überwinden können. Immerhin dürfen wir sie zerlegen und so ein paar der Bauteile zurückgewinnen.

Rage : Solche funkferngesteuerten Bombenautos können wir auch in Gegnergruppen lenken und sprengen. Solche funkferngesteuerten Bombenautos können wir auch in Gegnergruppen lenken und sprengen. Die Bastelei passt bestens ins Endzeit-Szenario und erinnert angenehm an die Fallout-Serie. Ein Rollenspiel ist Rage allerdings längst nicht. Denn in Rollenspielen sorgen das Sammeln von Erfahrung und Aufrüst-Optionen für Motivation. Rage hingegen bietet nur die anfängliche Wahl zwischen drei unterschiedlichen Rüstungstypen, die sich nicht spürbar auswirken. Und dann gibt es noch eine Handvoll Upgrades für Waffen, Autos und Ausrüstungsgegenstände.

Gegnerische Schießprügel können wir indes nicht aufsammeln, die Schießeisen verschwinden vor unseren Augen. Warum? Damit wir neue Waffen als Belohnung für erfüllt Haupt- und Nebenquests bekommen können. Ein kruder Kunstgriff, der zeigt, wie wenig sich id Software auf die Spielwelt und die Figuren als Motivationsfaktor verlassen wollte. Wobei nicht einmal die Waffen-Upgrades richtig motivieren, weil es nur wenige gibt und sich nicht jeder Schießprügel beliebig aufrüsten lässt. Ein vielschichtiges Ausrüst-System à la Borderlands hätte hier Wunder gewirkt.

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EthanMars
#1 | 07. Okt 2011, 08:54
Jetzt hab ich solange auf den GamePro Test gewartet und bekomme den GameStar Test vorgesetzt, und dafür habt ihr 2 Tage länger gebraucht?
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Dre
#2 | 07. Okt 2011, 09:02
Die mussten doch noch 3 Sätze hinzufügen, damit die Konsolenspieler wissen wie die Technik ist. Das kann schon mal 2 Tage dauern :kaffee:
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Leon-1982
#3 | 07. Okt 2011, 10:07
Ist doch jedes Mal wieder ein Trauerspiel :rolleyes:
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Daniel Feith
#4 | 07. Okt 2011, 10:39
Der Test von Rage fand auf einem speziellen Event statt. Dort konnten wir die PC-Version durch- und die Xbox 360-Version anspielen. Wir wollten mit dem Test warten bis die 360- und PS3-Versionen in der Redaktion angekommen sind (gestern), um technische Unterschiede festzustellen - inhaltlich sind alle drei Versionen ja gleich.

Im Laufe des Tages folgt noch Henrys Meinungkasten.

Hinweis: im Wertungskasten hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die Grafikwertung ist 10 und nicht 9. Wir tauschen den Kasten schnellstmöglich aus.
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kabOOOm
#5 | 07. Okt 2011, 15:17
ich bin doch echt verwundert, dass es in grafik 10/10 hat. denn nach den ganzen gameplay videos die man so gesehen hat, war ich dann doch überrascht wie durchschnittlich das spiel dann aussah. ja, die lichteffekte sind beeindruckend und auch wie viele details in der spielwelt untergebracht sind, ist ganz nett anzuschauen, aber das kantenflimmern und die teils matschigen texturen verschlechtern den gesamteindruck.
das gameplay an sich ist aber wenigstens spitze:D
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BiG I Johnny
#6 | 07. Okt 2011, 16:15
Kantenflimmern? Davon seh ich eigentlich auf meiner Xbox nichts, dafür aber fehlendes Anti-Alaising.

Das einzige was die Grafik bei RAGE schadet ist das LOD und die polygonarmen Level, kommt man zu nah an die Texturen sind diese purer Matsch, geht man aber ein stück weg sieht es schier fantastisch aus. Solche Landschaften wünsch ich jedem Fallout, es schaut aus wie auf Postkarten aus der Post-Apokalypse. Ich frage mich nur woran das liegt, die id Tech 5 schafft sicherlich auch schärfere Texturen, aber schafft das die Xbox überhaupt noch?
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esprit610
#7 | 07. Okt 2011, 16:38
Habe mich gerade entschlossen, die Gamepro nicht mehr zu kaufen! Soll mir doch der Tester mal anhand von Fakten erklären, warum Rage schlechter sein soll, als ein Gears of war. Grafik? Wohl kaum! Gameplay? Wohl kaum! Sound und Synchronisation? Wohl kaum? Abwechslung? Wohl kaum! Steuerung? Wohl kaum! Rage ist ein absoluter Kracher. Und wer das als Spieletester nicht erkennt, sollte doch viellecht lieber Parkwächter werden...
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Average Joe
#8 | 07. Okt 2011, 16:52
Ja, dann tu es halt nicht mehr.

Immer dieses Aufregung wenn das "Lieblingsspiel" nicht so bewertet wird wie gewünscht....

Tester sind auch nur Menschen, und die habe Ihre Meinung.

Wenn man sich auf Gamerankings.com mal den Schnitt anguckt, dann scheinen die guten Jungs von der GP gar nicht so allein zu sein. Der Durchschnitt für die X-Box und PS Versionen liegt da bei 83-84%, die PC-Version sogar nur bei 79%.
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Bananenbrot
#9 | 07. Okt 2011, 16:53
Zitat von esprit610:
Habe mich gerade entschlossen, die Gamepro nicht mehr zu kaufen! Soll mir doch der Tester mal anhand von Fakten erklären, warum Rage schlechter sein soll, als ein Gears of war. Grafik? Wohl kaum! Gameplay? Wohl kaum! Sound und Synchronisation? Wohl kaum? Abwechslung? Wohl kaum! Steuerung? Wohl kaum! Rage ist ein absoluter Kracher. Und wer das als Spieletester nicht erkennt, sollte doch viellecht lieber Parkwächter werden...


Ich versteh auch nicht, warum Dark Souls schlechter sein soll als Rage! So eine Frechheit! So ein Schundblatt!

Dark Souls wischt mit Rage den Boden auf, und wenn Rage dann im Nirvana ist, dann folgt es ihm nach, reißt das Spiel in tausend Einzelstücke, schiebt es sich in den Arsch und kotzt es dann wieder aus! Um SO viel besser ist Dark Souls als Rage!
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Companion Cube
#10 | 07. Okt 2011, 16:56
Gibts die Bugs und technischen Probleme auch in der Konsolenversion und welche Version macht den besseren Eindruck?

Ist doch nichts neues, dass bei Spielen die es auch auf dem PC gibt der Test der Gamestar angepasst wird. Die Gamepro hat halt nur noch eine ziemlich kleine Redaktion.
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Details zu Rage - PlayStation 3

Plattformen: PS3 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: -
Release D: 07. Oktober 2011
Publisher: Bethesda
Entwickler: id Software
Webseite: http://rage.com/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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