Seite 2: Rayman Legends - Herr der Fliege

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Taktvoll

Auch die Musik steht dem in nichts nach. Sprachausgabe gibt es, vom Erzähler mal abgesehen, zwar nicht, jedoch tragen die eingängigen Musikstücke die Atmosphäre von ganz allein. Schon im ersten Level verzaubern uns summende Fischchen, trällernde Skelette und schmissige Instrumentalstücke. Nachdem der themenbezogene Soundtrack schon im Vorgänger begeistert hat, setzt Rayman Legends jetzt noch eins drauf: Es gibt Levels, die komplett auf den Takt der Musik abgestimmt sind.

In diesem Geheimagentenlevel dürfen wir uns bloß nicht von den Scheinwerfern erwischen lassen. In diesem Geheimagentenlevel dürfen wir uns bloß nicht von den Scheinwerfern erwischen lassen.

So springen wir zum Beispiel auf Paukenschlag und gleiten beim Gitarrenriff. Die Sinneskombination schafft ein vollkommen neues Level-Gefühl; mit ein bisschen Übung lassen sich einige Abschnitte damit sogar blind spielen. Das macht tierisch viel Spaß. Zudem waren die Musikeinlagen, die wir bisher durchhüpft haben, mit witzigen Coversongs unterlegt. Da prügelt sich Rayman zum Beispiel durch sandige Wüsten zu einer instrumentalen Mariachi-Version von »Eye of the Tiger«, gespielt von Skeletten mit Zylindern - einfach himmlisch.

Mehr Abwechslung mit Touchscreen

Das ist aber nicht die einzige Neuerung: Da sich am Gameplay nicht viel getan hat, toben sich die Entwickler am Level-Design ordentlich aus. Es gibt Geheimagenten-Szenen, in denen wir Scheinwerfer umgehen, Laserschranken ausweichen oder Schalter umlegen, um neue Bereiche freizuschalten, neue Gegnertypen und Wachen, die zielsuchende Elektrokugeln schießen ... Neben dem üblichen Rumgehüpfe bestreiten wir einige Levels auch mit Hilfe von Murfy.

In einigen Levels räumen wir mit Fliege Murfy den Weg für die anderen Helden frei. In einigen Levels räumen wir mit Fliege Murfy den Weg für die anderen Helden frei.

Auf der Wii U übernehmen wir sogar komplett die Rolle der Fliege, die wir über den Tochscreen steuern. Während die eigentliche Spielfigur computergesteuert voran läuft, manipulieren wir als Murfy Plattformen, räumen den Weg frei, kitzeln Gegner, drehen ganze Gebilde durch Gamepad-Rotation, kümmern uns um versteckte Boni am Rand und vieles mehr. Im Koop funktioniert das ähnlich wie die Gamepad Unterstützung in New Super Mario Bros. U. Wo die Murfy-Levels auf der Vita auch per Touchscreen gesteuert werden sollen, fallen sie auf PlayStation 3 und Xbox 360 eher mager aus. Hier steuern wir weiterhin unsere Spielfigur und drücken für die wichtigsten Murfy-Handlungen lediglich einen Knopf, dann springt das Großmaul auch schon zum nächsten Aktionspunkt.

Zusätzliche Boni wie auf den anderen Plattformen gibt es nicht. Schade, aber hier merkt man eben, dass Rayman Legends ursprünglich für die Wii U entwickelt wurde. Trotzdem dürfen sich auch Besitzer von Microsofts und Sonys Konsolen jetzt schon freuen, denn die klassischen Jump & Run Szenen, die den Großteil des Spiels ausmachen, begeistern genauso zum Durchspielen, wie auf der Wii U auch.

Rayman Legends - E3-Trailer mit Gameplay aus dem Jump+Run Video starten 1:44 Rayman Legends - E3-Trailer mit Gameplay aus dem Jump&Run

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