Red Dead Redemption - PlayStation 3

Action-Adventure  |  Release: 21. Mai 2010  |  Publisher: Rockstar Games  |  auch für: Xbox 360 PC
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Red Dead Redemption - Test im Test | Seite 2

Test für PlayStation 3 und Xbox 360

Red Dead Redemption: Besser als GTA IV?

Red Dead Redemption - Test : Der Kartenausschnitt aus Red Dead Redemption zeigt nur ein Drittel der Spielwelt, die rote Route ist das »Cowboy-Navi«. [360] Der Kartenausschnitt aus Red Dead Redemption zeigt nur ein Drittel der Spielwelt, die rote Route ist das »Cowboy-Navi«. [360] Trotz Eisenbahn und ersten Autos: Das Fortbewegungsmittel der Wahl ist in Red Dead Redemption das Pferd. Wer jetzt jedoch einen treuen Gefährten im Stil von Jolly Jumper oder Fury erwartet, wird enttäuscht werden. Die Pferde sind -- ähnlich wie die Autos in GTA IV -- Wegwerf-Hilfsmittel, eine Bindung zwischen John Marston und seinem Untersatz gibt es nicht -- eine vertane Chance! Sollte euer Gaul also mal erschossen werden, pfeift ihr einfach nach einem Neuen oder fangt per Lasso einen wilden Mustang ein. Was in GTA IV der Parkplatz vor der Gangsterbude sind in Red Dead Redemption die Pfosten vor manchen Gebäuden. Wenn ihr euer Pferd hier festbindet, wird es quasi gespeichert und reagiert künftig auf Johns Pfiffe. Das ist wichtig, denn so könnt ihr ein besonders schnelles Tier (es gibt drei Geschwindigkeitsklassen) dauerhaft behalten.

Das Reiten selbst ist eine wahre Freude und noch besser gelungen als im in dieser Hinsicht schon fast perfekten Genre-Vorläufer Gun. Die Pferde reagieren ohne Verzögerung auf eure Kommandos und springen sogar automatisch über Zäune und kleinere Hindernisse. Aber Vorsicht: Marston sollte seinen Klepper nicht zu sehr die Sporen geben, sonst bockt das Tier oder kann sogar an Erschöpfung sterben.
Wer keine Lust auf lange Ritte hat, benutzt eben andere Reisemöglichkeiten. Analog zu den Taxis in GTA IV kann John eine Postkutsche ans Ziel nehmen. Das sieht zwar schick aus, ist aber vergleichsweise teuer. Schlaue Cowboys schlagen lieber irgendwo in der Prärie ihr Lagerfeuer auf. Dort könnt ihr dann nicht nur speichern, sondern auch die Schnellreisefunktion bemühen und bereits besuchte Orte fix und kostenlos anspringen -- so eine Möglichkeit wünschen wir uns auch für künftige GTA-Teile!

Red Dead Redemption: Spielwelt und Städte

Red Dead Redemption - Test : Im Inventar von Red Dead Redemption sammelt John wichtige Dinge wie das Lagerfeuer-Zubehör, Questbelohnungen und Beutegegenstände. [360] Im Inventar von Red Dead Redemption sammelt John wichtige Dinge wie das Lagerfeuer-Zubehör, Questbelohnungen und Beutegegenstände. [360] Immer wieder entdeckt ihr auf der Übersichtskarte von New Austin Fragezeichen, oft weit abseits der Straßen. Wer jetzt einen Wegpunkt darauf setzt und sich vom Cowboy-GPS (funktioniert 1:1 wie das Navigationssystem in GTA IV) hinführen lässt, stößt auf einen so genannten Fremden. Das sind Nebencharaktere, auf die John oft mehrmals im Spiel trifft und die ihn um Hilfe bitten. Da ist zum Beispiel der New Yorker Reporter, den Marston immer wieder aus brenzligen Situationen raus hauen muss. Oder das Freudenmädchen Eva, die ihrem brutalen Zuhälter entkommen will und dabei Hilfe braucht. Oder der russische Einwanderer Sam, der auf dem Weg nach Kalifornien in der Wüste von New Austin strandet. Das Gemeine: Viele dieser Mini-Geschichten enden trotz euerer Hilfe mit dem tragischen Tod der Nebenfiguren -- das Leben im Westen ist eben hart und Red Dead Redemption zeigt das ungeschminkt. Immerhin bekommt John für seine Hilfe nicht nur Geld, sondern auch Ruf- und Ehrenpunkte.

Geld braucht Marston, um in den zahlreichen Läden von New Austin einzukaufen. Im General Store gibt es etwa Patronengürtel (höhere Munitionskapazität), Karten der Umgebung oder Besitzurkunden für Pferde (dazu später mehr). Der Arzt dagegen führt Medizin für Mensch und Gaul. Und der Waffenschmied hat diverse Knarren in der Vitrine. Die sind allesamt authentisch und im Vergleich zu modernen Waffen eher unspektakulär, erfüllen aber ihren Zweck. Wie groß das Angebot in den Läden ist, hängt von Marstons Ruf ab -- berühmte Leute haben eben mehr Auswahl als Nobodys. Während nahezu alle besonderen Taten mit Rufpunkten belohnt werden, gibt’s Ehre nur für gute Werke. Sie ist vor allem dann wichtig, wenn ihr aus Versehen (oder absichtlich) doch mal ein Verbrechen begeht und etwa einen Unschuldigen erschießt. Ehrenhaften Helden lässt man so etwas eher durchgehen und das Begnadigungs-Geld (zu bezahlen an den Telegrafenstationen) fällt deutlich geringer aus.

» Lest die Fortsetzung des Red Dead Redemption-Tests auf Seite 3

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Details zu Red Dead Redemption - PlayStation 3

Plattformen: PS3 Xbox 360 PC
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 21. Mai 2010
Publisher: Rockstar Games
Entwickler: Rockstar San Diego
Webseite: http://www.rockstargames.com/r...
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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