Sorcery - PlayStation 3
Action-Adventure  |  Release: 25. Mai 2012  |  Publisher: Sony Computer Entertainment
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Fazit

Wertung

Sorcery Test Move-tastische Magie

Die letzte Hoffnung für Sony's Move-Steuerung: Wir haben Sorcery für die PS3 im Test. Kann die Magie in diesem liebevollen Zauber-Abenteuer den Motion-Controller retten?

Von Maxi Gräff |

Datum: 25.05.2012


Zum Thema » Alle Videos zu Sorcery Trailer und Making-of-Videos Ein kräftiger Schuss Pubertät gemischt mit jugendlichem Übermut, dazu eine Prise Autoritätsproblem, und schon haben wir den Helden von Sonys neuem Move-Spiel, Sorcery, herbeigezaubert. Mit schlaksigem Körper, der gerade mal den Umfang seines Zauberstabs misst, und ganzen drei Wochen Berufserfahrung in der Zauberkunst ist Finn der eher schwächliche letzte Hoffnungsfunken in der Welt von Socery.

Eine boshafte Elfenkönigin mit frappierender Ähnlichkeit zu Schneewittchens Stiefmutter bedroht die mystische Welt mit ewiger Dunkelheit. Zum Glück ist der Lehrling nicht allein, eine sprechende Katzendame, Erline, leitet den Teenager durch sein magisches Abenteuer und spart dabei nicht mit arroganten Bemerkungen. Erst beim Anblick ihres in Flammen aufgegangenen Lieblingsdorfs verschlägt es der weißen Samtpfote zum ersten Mal die Sprache.

Magie statt Muskelkraft

Im Dorf angekommen, entdecken Finn und Erline verlassene Marktstände, Tonkrüge und leergefegte Häuser. Keine Einwohner, kein Leben. Schon fast an die seltsame Einsamkeit gewöhnt, schlendert das Zauber-Duo durch das Städtchen, bis plötzlich, wie aus dem Nichts, eine Horde koboldähnlicher Wesen, die sogenannten Schrecken, auftaucht. Flink wie Lucky Luke reißen wir die Move in die Luft und bereiten so einen arkanen Schuss mit dem Zauberstab vor.

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Sorcery
Der erste Zwischenboss, eine Banshee, trachtet dem Zauberlehrling nach dem Leben.

Die magischen Geschosse lösen wir in Sorcery mit ruckartigen Vorwärtsbewegungen des Controllers in Richtung unseres Ziels aus. Drei auf uns zuhastende Schrecken sind mit wenigen Treffern schnell erledigt. Doch die Teufel rufen mit einem Signalhorn Verstärkung, der wir schon etwas mehr Magie entgegensetzen müssen. Zu den simplen, mit einem Schwert ausgestatteten Nahkampfschrecken gesellen sich nun Bogenschützen und zauberblockierende Schildträger.

Grundlegende Taktik: nicht stehen bleiben! Über den Analogstick unseres Navigationscontrollers steuern wir den Helden im Zickzack und entwischen so Pfeilen und Schwerthieben. Alternativ aktivieren wir mit einem Klick einen Zauberschild, der nicht nur vor hautzerfetzendem Metall schützt, wir durchbrechen damit auch gegnerische Schutzschilde und zwingen die Feinde mit nachfolgenden Zauberschüssen in die Knie.

Zu Beginn kämpfen wir mit einem ärmlichen Zauberrepertoire, das aus einem arkanen Blitz und einem Erdschlag besteht. Letzterer entfesselt eine Bodenattacke, sehr gut geeignet um die Schwertschwinger umzuhauen.

Sorcery : Ein Marktplatz mit vielen Details. Besonders hübsch sind die Stein auf STein gebauten Häuser.

Die Stadt
Ein Marktplatz mit vielen Details. Besonders hübsch sind die Stein auf STein gebauten Häuser.

Bei Fernkämpfern, die auf Felsbrocken stehen, regulieren wir die Höhe des Schusses, indem wir den Controller etwas höher halten. Und bei schüchternen Schrecken, die sich gern verstecken, setzen wir einen magischen »Curveball« ein: Einfach den Zauberstab im Halbkreis zur Seite schwingen und dabei in Richtung Gegner schleudern.

Kombinieren, kombinieren

Je mehr Zauber wir dazulernen, desto begeisterter schwingen wir den Motion-Controller wild durchs Wohnzimmer. Mit Naturkräften wie Feuerstößen, Wirbelwinden oder Blitzschlägen entwachsen wir dem Lehrlingsstatus und fühlen uns nach kurzer Zeit mächtig genug, um selbst Harry Potter an die Wand zu zaubern.

Der Wechsel zwischen den einzelnen Kräften funktioniert schnell und flüssig: Mit dem eiförmigen Move-Knopf öffnen wir das Zaubermenü, jetzt nur noch den Leuchtknubbel in eine vorgegebene Richtung schwingen, und schon ist der auserwählte Zauber aktiv. Flutscht also alles prima bis dahin, was soll uns also noch groß zustoßen?

Ein Troll stößt uns zu. Genauer gesagt ein etwa fünf Stockwerke hoher Eistroll, dessen Anblick unser frisch erworbenes Selbstbewusstsein schneller schrumpfen lässt als Harry Potters Nudel im Eismeer. Unsere Blitzschläge scheinen den übelgelaunten Riesen nicht einmal zu kitzeln!

Getreu dem Motto »kombinieren geht über studieren« entdecken wir einen mächtigen Angriff. Mischen wir die Naturgewalten Feuer und Wirbelwind, entfachen wir einen tosenden Feuerstoß, der mit arkanen Blitzen die Lebensenergie des Trolls wie ein magischer Schwamm aufsaugt.

Sorcery : Bewegen wir den Motion-Controller seitwärts entsteht eine Feuerlinie.

Feuerbarriere
Bewegen wir den Motion-Controller seitwärts entsteht eine Feuerlinie.

Sorcery überzeugt mit jeder Menge verschiedener Gegner und Zwischenbosse, die unterschiedlich auf Zauber reagieren. Dabei unterstützt der Motioncontroller reaktionsschnell und fast immer zielgenau jeden Angriff und garantiert so spaßige sowie actionreife Kämpfe.

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Uli78
#1 | 25. Mai 2012, 17:50
Letzte Hoffnung? Ist Move vor dem Aussterben oder wie kann ich das verstehen?
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xXCellXx
#2 | 25. Mai 2012, 23:21
Lässt sich das nur mit Move spielen?
Schade wäre es, mag Move nicht besonders. Der Titel sieht ganz gut aus.
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#3 | 27. Mai 2012, 13:03
Verstehe nicht, warum das die letzte Hoffnung für den Move Controller sein soll.
Ich habe Resistance und Socom mit der Move gespielt und es funktioniert einfach super.
Gibt es denn Informationen darüber, warum die Move Steuerung bei den Entwicklern nicht so gut ankommt?
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Details zu Sorcery - PlayStation 3

Cover zu Sorcery - PlayStation 3
Plattformen: PS3
Genre Action
Untergenre: Action-Adventure
Release D: 25. Mai 2012
Publisher: Sony Computer Entertainment
Entwickler: Sony Computer Entertainment
Webseite: http://de.playstation.com/ps3/...
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
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