Call of Duty: Ghosts - PlayStation 4
Ego-Shooter  |  Release: 05. November 2013  |  Publisher: Activision  |  auch für: PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 Wii U PC
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Fazit

Call of Duty: Ghosts Preview Geistlos, aber unterhaltsam

Wir konnten für unsere Preview zwei Singleplayer-Level aus Call of Duty: Ghosts begutachten und stellen fest: Trotz origineller Levelauswahl bleibt die Reihe stark im bekannten Schema verhaftet.

Von André Peschke |

Datum: 14.10.2013


Zum Thema » Call of Duty: Ghosts Das ist neu am Multiplayer » Call of Duty: Ghosts - Video Trailer zum Clan-War-Modus » Call of Duty: Ghosts - Video GameWatch zur E3-Demo Call of Duty: Ghosts ab 7,91 € bei Amazon.de »Wer sein Land wirklich liebt, gibt nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Söhne« - mit diesem widerlichen Propaganda-Unsinn endet der jüngste Trailer zur Story-Kampagne von Call of Duty: Ghosts. Eine merkwürdige Entscheidung, denn die beiden Level aus dem Singleplayer, die wir bisher begutachten durften, waren gottlob frei von derartig peinlichem Gewäsch. Stattdessen folgt Ghosts dem Trend der letzten Jahre und präsentiert sich als actiongeladene Militärfantasie mit jeder Menge Anleihen beim Popcorn-Kino.

Die Ausgangslage der Handlung bedient erneut die Gegenwartsängste der USA nach dem 11. September: Das Land ist keine uneinnehmbare Bastion mehr, sondern wähnt sich plötzlich verwundbar. Man sieht sich umstellt von Feinden, die Amerikas eigene Waffen gegen die Großmacht wenden könnten, so wie die Terroristen den World Trade Center mit gekaperten Flugzeugen zum Einsturz brachten.

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Call of Duty: Ghosts - PS4-Screenshots
Call of Duty: Ghosts erzählt eine vergleichsweise persönliche Geschichte um unseren Protagonisten Logan Walker, seinen Bruder Hesh und deren Vater sowie die namensgebende Spezialeinheit der Ghosts.

Odin verdirbt den Tag

In Ghosts ist es die Satellitenwaffe Odin, die den USA zum Verhängnis wird. Nachdem sich mehrere Staaten Südamerikas zu einem radikalen Regime namens »Die Föderation« zusammenschließen, installiert man das mit Nuklearwaffen bestückte Raketensystem in der Umlaufbahn, um für gehörige Abschreckung zu sorgen. Doch anstatt sich abschrecken zu lassen, erobern Einsatzkräfte der Föderation das orbitale Damoklesschwert über ihren Häuptern und wenden es gegen seine Erfinder. Der apokalyptische Bombenhagel aus dem All zerstört gewaltige Teile der Vereinigten Staaten und liefert die Nation scheinbar schutzlos den einmarschierenden Truppen der Föderation aus.

Katastrophe hautnah

In der vermutlich ersten Mission des Spiels können wir dieses katastrophale Ereignis hautnah miterleben. Als Astronaut an Bord einer nahe gelegenen Raumstation schweben wir zunächst gemütlich durchs All und erledigen ein paar Routineaufgaben. Auf Next-Gen-Konsolen und dem PC, fällt direkt die sehr klare, saubere Grafik ins Auge. Genauso merkt man aber auch, dass die Lichtsetzung des Spiels zu einheitlich ausfällt und dadurch manche Bereiche flach und konturarm ausgeleuchtet sind. Es fehlt an Details und dynamischen Lichtquellen.

Call of Duty: Ghosts : So gut wie auf diesen Screenshots sah Call of Duty: Ghosts während der Präsentation nicht aus. So gut wie auf diesen Screenshots sah Call of Duty: Ghosts während der Präsentation nicht aus.

Dass auch Realismus nicht auf der Prioritätenliste der Entwickler stand, merkt man spätestens, wenn plötzlich ein Raumschiff der Föderation auftaucht, binnen Sekunden an unserer Station andocken kann und feindliche Astronauten aus einer Luftschleuse springen, wie Piraten über die Schiffsplanken.

Fehlende Details

Einerseits kann einem das egal sein, denn die Feuergefechte in der Schwerelosigkeit sind dennoch eine willkommene Abwechslung vom Shooter-Einerlei. Andererseits hätte etwas mehr Liebe zum Detail aus diesem Einführungslevel viel mehr machen können, als einen Knalleffekt zu Spielbeginn. Bei Treffern größtenteils nur die typischen Bluteffekte in Zeitlupe ablaufen zu lassen, wirkt beispielsweise schlicht und ergreifend faul und ist einer der erfolgreichsten Spieleserien der Welt nicht angemessen.

Anerkennen muss man aber: Wenn Call of Duty eines nach wie vor hervorragend hinbekommt, sind es bombastische Bilder. Nach einigen wilden Schießereien an Bord der Station zerreißt ein explodierender Druckbehälter vor unseren Augen das komplette Modul der Station und unsere Spielfigur saugt es hinaus ins All. Hoch über der Erde, zwischen Tausenden herumwirbelnden Trümmern ein paar letzte Angreifer abzuknallen, ist beeindruckend - zeitgemäße Grafik hin oder her. Auch der Versuch unserer Spielfigur, den umprogrammierten Odin-Satelliten zu erreichen und dort unter Aufopferung des eigenen Lebens die Katastrophe zu verhindern, ist ein wirkungsvoll inszenierter Spielmoment mit tragischem Ausgang.

Zurück zur Normalität

Dieser Auftaktlevel jedoch ist ein Ausreißer und der zweite uns bisher bekannte Spielabschnitt deutet an, dass auch Ghosts danach schnell wieder auf ausgetretenen Pfaden wandelt. Die eigentliche Geschichte des Spiels beginnt 10 Jahre nach dem Bombardement aus dem All. Da weite Teile des US-Militärs durch den gewaltigen Angriff zerstört wurden, organisieren sich die Überlebenden in Bürgermilizen, die einen erbitterten Guerillakrieg gegen die eingefallenen Truppen der Föderation führen.

Der Spieler schlüpft diesmal in die Rolle von Hash und Logan, zwei Söhne, die von ihrem Vater zu Widerstandskämpfern erzogen wurden und nun eben auch mit ihrem Leben fürs Vaterland eintreten. Anders als vielleicht zu erwarten war, sind die beiden selbst keine Mitglieder der der Ghosts. Stattdessen treffen sie nach kurzer Zeit auf ein paar letzte Mitglieder der Elitetruppe und ziehen fortan immer wieder an ihrer Seite in den Kampf.

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Serpens
#1 | 14. Okt 2013, 19:46
Zum Glück gibt es keine großen Veränderungen. Das will und erwarte ich von einem CoD nicht.
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Index
#2 | 14. Okt 2013, 21:59
Hm... Ich bin echt gespannt ob das was wird.
Ich hoffs, weil eigentlich zock ich doch dann und wann mal gern CoD so für regnerische Wochenende oder eben verschneite.

Ich persönlich bin kein Black Ops Fan.Beide gespielt,beide verkauft nach 2-4 Wochen.

Modern Warfare 2 fand ich dann als letztes CoD doch noch am besten
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Serpens
#3 | 14. Okt 2013, 22:21
Zitat von Index:
Hm... Ich bin echt gespannt ob das was wird.
Ich hoffs, weil eigentlich zock ich doch dann und wann mal gern CoD so für regnerische Wochenende oder eben verschneite.

Ich persönlich bin kein Black Ops Fan.Beide gespielt,beide verkauft nach 2-4 Wochen.

Modern Warfare 2 fand ich dann als letztes CoD doch noch am besten


MW 2 fande ich auch sehr gut, BO1 war ich sehr enttäuscht. In Bo2 habe ich dann immerhin doch über 415 Stunden im MP gelassen. Mit den richtigen Leuten sehr spaßig. Nun bin ich echt gespannt auf Ghost
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Der Prediger
#4 | 14. Okt 2013, 22:22
Musste beim Lesen dieses Artikels mit der Müdigkeit kämpfen. Wird ein lauwarmer Aufguss. Dem Mainstream wird es nicht stören.
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Link_1991
#5 | 15. Okt 2013, 04:41
Kann dem Prediger nur zustimmen - mal wieder COD - gäääääääähhhhhhnnnnnnn!

Zum X-Ten-mal dasselbe Spiel, mit einer abermals garantiert einfallslosen Story...mehr als ein Spiel für zwischendurch ist es nicht, nicht mal im Multiplayer (Allerdings muss man an dieser Stelle sagen, das die Leute sich wenigstens auf einen Multiplayer einstellen können,der zumindest keine unliebsamen Neuerungen mit sich bringt, wie es zB in Halo mit Reach der Fall war). Naja, wer gern jedes Jahr auf's neue für (beinahe) dasselbe Spiel 60 - 70 Euro blecht, soll's nur machen.
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Slami175
#6 | 15. Okt 2013, 07:41
Das USA Szenario hängt mir mittlerweile mehr aus dem hals raus als das WWII Szenario.
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luckyNumberOne
#7 | 15. Okt 2013, 08:07
Zitat von Index:
Hm... Ich bin echt gespannt ob das was wird.
Ich hoffs, weil eigentlich zock ich doch dann und wann mal gern CoD so für regnerische Wochenende oder eben verschneite.

Ich persönlich bin kein Black Ops Fan.Beide gespielt,beide verkauft nach 2-4 Wochen.

Modern Warfare 2 fand ich dann als letztes CoD doch noch am besten


Ich habe mir nach Modern Warfare 2 eh kein COD mehr geholt, weil die meisten Entwickler von Infinity Ward gegangen sind. Man sieht ja was nun daraus wurde.

Für die, die es NICHT wissen:

Die abgegangenen Entwickler werkeln grade allesamt an Titanfall ;)
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#8 | 15. Okt 2013, 10:46
Da Baue ich mit meinen Sohn lieber denn
Lego Totesstern zusammen
Anstatt wieder so ein Shooter Aufguss.
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Sedeadshie
#9 | 15. Okt 2013, 12:35
Ein bisschen veränderung würde CoD auch gut tun meine ich zumindest.
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juicebrother
#10 | 15. Okt 2013, 14:22
Wenn ich mich recht erinnere hab ich in zwei oder drei der CoD Ableger reingelinst. Mein Bruder wie auch ein Grossteil meiner live Bekanntschaften zocken jedes einzelne CoD Game und das über Monate hinweg. Da es weltweit abermillionen von Zockern gibt, welche dies mit ähnlicher Begeisterung tun muss wohl etwas an dem Phänomen drann sein.

Jeder soll natürlich das zocken was ihm Freude bereitet und perönlich angreifen mag ich auch keinen, allerdings kann ich den Erfolg dieser Franchise in keinster Weise nachvollziehen. Das Gameplay tritt seit Jahren auf der Stelle, die Story ist so tiefgründig wie ein Suppenteller und die Engine war aktuell als Pong der letzte Schrei war. Ist nicht bös gemeint und ich will auch hier nicht rumbashen, doch der kolossale Erfolg dieser Serie ist und bleibt mir ein Rätsel; aber hey ich verstehe ja auch nicht warum ein Hampelmann wie Justin Bieber als Musiker die dicke Kohle scheffeln kann : )

Wahrscheinlich bin ich aber hier in meinem Urteil zu subjektiv...
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Details zu Call of Duty: Ghosts - PlayStation 4

Cover zu Call of Duty: Ghosts - PlayStation 4
Plattformen: PS4 PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 Wii U PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 05. November 2013
Publisher: Activision
Entwickler: Infinity Ward
Webseite: http://www.callofduty.com/ghos...
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