Dragon Age: Inquisition - PlayStation 4
Rollenspiel  |  Release: 20. November 2014  |  Publisher: Electronic Arts  |  auch für: PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 PC

Dragon Age und Kotor - Autor verlässt BioWare nach 17 Jahren

David Gaider war 17 Jahre Writer beim Entwickler BioWare. Nun verlässt der Kopf hinter vielen beliebten Charakteren in Spielen wie der Dragon-Age-Reihe oder Star Wars: Knights of the Old Republic das Studio.

Von Elena Schulz |

Datum: 23.01.2016; 10:47 Uhr


Dragon Age und Kotor : Der Autor hinter Dragon Age und Kotor verlässt BioWare. Der Autor hinter Dragon Age und Kotor verlässt BioWare.

Zum Thema DA: Inquisition ab 4,99 € bei Amazon.de Der Branchenveteran David Gaider hat BioWare nach 17 Jahren verlassen. Das gab der Lead Writer hinter Rollenspielen wie der Dragon-Age-Reihe oder Star Wars: Knights of the Old Republic über Twitter bekannt.

Gegenüber Polygon erklärte Gaider, dass es seine eigene Entscheidung war. Es sei einfach Zeit, sich einer neuen Herausforderung zu stellen. Wohin die Reise geht, möchte er aber noch nicht verraten.

»Die Ankündigung wohin ich als nächstes gehe, wird zu ihrer Zeit kommen - heute geht es darum Abschied zu nehmen und meine Sachen zu packen.«

Den meisten dürfte Gaider für seine Arbeit an Spielen wie Dragon Age: Origins und den Nachfolgern Dragon Age 2 und Dragon Age: Inquisition oder dem Star-Wars-RPG Kotor ein Begriff sein. Dabei konzentrierte er sich vor allem darauf, lebendige Charaktere und glaubwürdige Beziehungen zu erschaffen. Mit Dorian stammt außerdem der erste homosexuelle BioWare-Charakter, der sich in die eigene Party aufnehmen lässt, aus Gaiders Feder.

Passend dazu: Entwickler spricht über erste Spielstunde von Mass Effect: Andromeda

Ein anderer bekannter Charakter hinter dem Gaider steht ist der humorvolle Roboter HK-47 aus Kotor. Seit 1999 war der Autor in seiner Laufbahn bei BioWare außerdem an Klassikern wie Baldur's Gate 2 oder Neverwinter Nights beteiligt.

Dragon Age Inquisition - Black Emporium
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SebastianD
#1 | 23. Jan 2016, 13:02
mir scheint es als ginge es mitBioware immer weiter bergab. die alten Recken verlassen immer mehr das Studio.
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just_edu
#2 | 23. Jan 2016, 14:56
[zynische Anmerkung]Also Dorian mit samt dem fragwürdigen -vollständig schwulen- Marketing hätte er stecken lassen können, [freudiger Zusatz]aber ein unendlicher Dank für HK-47 ^^
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LiaraShepard
#3 | 23. Jan 2016, 15:27
[zynische Anmerkung] Dann hätten sie aber auch das Marketing von Cassandra und Cullen weglassen können, denn mit das erste, was über diese Charaktere im Spiel bekannt war, war die Tatsache, dass es sich dabei um Romanzen-Optionen handelt. Und später wurde dann noch mal erklärt, dass es heterosexuelle Romanzen sind. [freudiger Zusatz] aber ein unendlicher Dank dafür, dass es nicht nur heterosexuelle Romanzen gibt wie in the Witcher. ^^
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Die Legende
#4 | 23. Jan 2016, 16:17
Zitat von SebastianD:
mir scheint es als ginge es mitBioware immer weiter bergab. die alten Recken verlassen immer mehr das Studio.


Wenns die alten nicht mehr bringen ists auch kein sooo schlimmer Verlust.

Allerdings bezweifle ich das unter ea was gescheites nach kommt und das Studio irgendwann weg ist wie viele Studios auch unter ea.

Für mich persönlich ist eh das kommende mass Effect endgültig die letzte Chance für Bioware.
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just_edu
#5 | 23. Jan 2016, 17:57
Zitat von LiaraShepard:
[zynische Anmerkung] Dann hätten sie aber auch das Marketing von Cassandra und Cullen weglassen können, denn mit das erste, was über diese Charaktere im Spiel bekannt war, war die Tatsache, dass es sich dabei um Romanzen-Optionen handelt. Und später wurde dann noch mal erklärt, dass es heterosexuelle Romanzen sind. [freudiger Zusatz] aber ein unendlicher Dank dafür, dass es nicht nur heterosexuelle Romanzen gibt wie in the Witcher. ^^


Es ist ein Unterschied ob der "Mangel" an Homos der kreativen Freiheit oder Zielgruppenfindung geschuldet ist ;o)
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LiaraShepard
#6 | 23. Jan 2016, 18:43
Was der Mangel an "Homos" mit divergentem Denken oder der Fähigkeit etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und Neues zu kreieren zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Genauso könnte man argumentieren, dass es unter "kreative Freiheit" fällt, homosexuelle Charaktere einzuführen. Was schwule Begleiter angeht, gab es zu dem Zeitpunkt nämlich wirklich noch nicht so viele, also ist da zumindest der Punkt mit dem "vorher nicht da gewesenem" erfüllt. Aber um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: Es sollte genauso in Ordnung sein, die Homosexualität eines Charakters zu erwähnen wie die Heterosexualität. Und bei DAI war es immer so gehandhabt, dass bei allen Romanzen-Optionen die Sexualität mit erwähnt wurde. Bei den heterosexuellen Optionen fällt das der Bevölkerung nur oftmals nicht so auf, weil ohnehin die überwiegende Mehrheit aller Berichterstattungen in irgendeiner Form heterosexuelle Verweise beinhalten und die Leute daher daran gewöhnt sind. Sobald einmal ein "schwuler" Verweis kommt, sticht dies eben aus der Norm heraus und fällt daher auf. Im Übrigen war es nicht Gaider, der eine Schlagzeile daraus machte, sondern die Zeitschriften und Medien. Und warum? Weil es eben nach wie vor nicht selbstverständlich ist, diese Art von kreativer Freiheit (wenn man es so nennen möchte) anzubieten.
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Talbort
#7 | 23. Jan 2016, 19:19
[Feststellung] Ich werde diesen Fleischsack vermissen
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just_edu
#8 | 23. Jan 2016, 19:47
Zitat von LiaraShepard:
Was der Mangel an "Homos" mit divergentem Denken oder der Fähigkeit etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und Neues zu kreieren zu tun haben soll, ist mir schleierhaft. Genauso könnte man argumentieren, dass es unter "kreative Freiheit" fällt, homosexuelle Charaktere einzuführen. Was schwule Begleiter angeht, gab es zu dem Zeitpunkt nämlich wirklich noch nicht so viele, also ist da zumindest der Punkt mit dem "vorher nicht da gewesenem" erfüllt. Aber um auf den Ausgangspunkt zurückzukommen: Es sollte genauso in Ordnung sein, die Homosexualität eines Charakters zu erwähnen wie die Heterosexualität. Und bei DAI war es immer so gehandhabt, dass bei allen Romanzen-Optionen die Sexualität mit erwähnt wurde. Bei den heterosexuellen Optionen fällt das der Bevölkerung nur oftmals nicht so auf, weil ohnehin die überwiegende Mehrheit aller Berichterstattungen in irgendeiner Form heterosexuelle Verweise beinhalten und die Leute daher daran gewöhnt sind. Sobald einmal ein "schwuler" Verweis kommt, sticht dies eben aus der Norm heraus und fällt daher auf. Im Übrigen war es nicht Gaider, der eine Schlagzeile daraus machte, sondern die Zeitschriften und Medien. Und warum? Weil es eben nach wie vor nicht selbstverständlich ist, diese Art von kreativer Freiheit (wenn man es so nennen möchte) anzubieten.


Hier stellt sich wie so oft die Frage: Warum wird das überhaupt erwähnt? Warum wird hier eine Randgruppe als Verkaufsargument herangeführt? Warum wird damit strikt geworben? ... Wäre es nicht sinnvoller, die Optionen zu implementieren, aber es komplett den Spielern überlassen ob sie es 1. überhaupt entdecken und 2. von sich aus darüber diskutieren? Sollte es überhaupt Diskusionsbedarf geben.. ich vermute mal, wäre das Internet nicht so übersät mit Lautstarken, würde es vermutlich niemand wirklich mitkriegen.

Als Musterbeispiel würde ich gerne die Divinity Games anführen, da wurde niemals für irgendwas geworben, dennoch gibt es da keine "Regeln" auch in Dragons Dogma war es ähnlich.. spiele ich doch grundsätzlich immer W-Chars und hatte plötzlich ne Affäre mit des Herzogs Mieze.. (Ich wusste nicht mal das man da Beziehungen aufbauen kann) da hab ich mich auch erst mal gewundert.. immerhin gab es zu dem Game keinen vorweg gehenden Skandal! .. Was ein Skandal! ^^

[ergänzende Anmerkung] Man beachte in all meinen Posts den satirischen Unterton.
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LiaraShepard
#9 | 23. Jan 2016, 20:25
Ob sinnvoll oder nicht, darüber lässt sich sicher streiten. Fakt ist jedoch, dass die Nachfrage im Vorfeld schon bestand und Bioware dementsprechend darauf reagierte. Ich bin selber im Bioware Forum unterwegs und weiß daher, für wie viele Spieler es von Bedeutung ist, im Vornherein zu wissen, ob ihr Lieblingscharakter als Romanzen-Option zur Verfügung steht oder nicht. Ich persönlich finde es zumindest wichtig zu wissen, ob ich auch Romanzen-Optionen habe oder wie so oft leer ausgehe. Ob es unbedingt erwähnt werden muss, wer von den Charakteren letztlich welche Orientierung aufweist, ist sicher streitbar. Letzten Endes hat Bioware aber nur auf die Wünsche ihrer Fanbase reagiert: und wohlbemerkt auf die Wünsche von heterosexuellen und homosexuellen gleichermaßen, denn es wurden alle Romanzen aufgeklärt. Ich finde es daher ungerecht, dass immer wieder auf Dorian eingegangen werden muss. Cassandra und Cullen waren die ersten Romanzen, die beworben worden (auch wenn erst später gesagt wurde, dass sie hetero only sind.). Sera (inkl. Romanze) wurde ebenfalls im Rahmen irgendeiner Messe/Convention groß angekündigt. Genauso gut hatte Gaider das Recht, Dorian anzukündigen. Und er tat es eben während seines Interviews. Was die Zeitungen daraus machen, sollte wirklich nicht ihm in die Schuhe geschoben werden. Und letzten Endes ist es für einen homosexuellen Menschen nun mal nicht so leicht, Spiele mit schwulen oder lesbischen Charakteren zu finden. Dass man in Dragons Dogma homosexuell sein kann, fand ich irgendwann durch Zufall raus, weil es mal jemand schrieb. Ich denke, gerade für Randgruppen ist es interessant, so was vorher zu wissen, weil sie eben im Normalfall nicht davon ausgehen können, dass so was im Spiel involviert ist. Ich spreche hier nicht für alle, aber ich war lang genug im Bioware Forum unterwegs, um zu wissen, dass diese Nachfrage definitiv bestand.
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Master Chief 1978
#10 | 23. Jan 2016, 23:25
"Der Branchenveteran David Gaider hat BioWare nach 17 Jahren verlassen. Das gab der Lead Writer hinter Rollenspielen wie der Dragon-Age-Reihe oder Star Wars: Knights of the Old Republic über Twitter bekannt."

Lead Writer bei KOTOR war Drew Karpyshyn und nicht Gaider das könnte im oben zitierten Text ruhig besser formuliert werden.
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Plattformen: PS4 PlayStation 3 Xbox One Xbox 360 PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: -
Release D: 20. November 2014
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://www.dragonage.com/
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