Need for Speed - PlayStation 4
Rennspiel  |  Release: 05. November 2015  |  Publisher: Electronic Arts  |  auch für: Xbox One PC
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Fazit

Wertung

Need for Speed Test Protzkarre ohne PS

Unser Test zeigt: Das neue Need for Speed ist wie Billig-Tuning. Außen viel Bling-Bling, drunter ne lahme Rostlaube.

Von Johannes Rohe |

Datum: 06.11.2015


Zum Thema » Need for Speed: No Limits im Test Der Mobile-Racer » Need for Speed: Rivals im Test So war der Vorgänger Need for Speed ab 6,99 € bei Amazon.de Ein Jahr ohne Need for Speed? Unvorstellbar! Seit 2002 gehörte der jährliche Ableger der Rennspielreihe zum Spielejahr wie die Chromfelge an den Golf GTI. Doch 2014 war Schluss damit. Nachdem Need for Speed Most Wanted und Need for Speed Rivals sowohl bei Spielern als auch Testern nur mittelmäßig ankamen, gönnte Electronic Arts der Reihe eine Kreativpause, um dieses Jahr wieder voll durchzustarten.

Entwickler Ghost Games hat diese Zeit genutzt, um sich auf die Stärken der Reihe zu besinnen, ordentlich Schwung zu holen - und Need for Speed dann mit Vollgas und lautem Krachen gegen die Wand zu fahren.

Zieht die Blonde sich noch aus?

Ein talentierter junger Rennfahrer kommt neu in die Stadt, findet Anschluss an die Tuning-Szene und steigt zum Helden der Untergrund-Racer auf. Wie oft haben wir diese Geschichte schon gehört? Wenn es nach Ghost Games geht, scheinbar einmal zu wenig. In der verqueren Annahme, ein Rennspiel brauche eine Geschichte, wärmt der Entwickler die alte Kamelle zum drölfzigsten Mal auf.

Need for Speed : In peinlichen aber hübschen Zwischensequenzen lernen wir unsere Crew kennen. Bald drücken wir die öden Clips aber einfach weg. In peinlichen aber hübschen Zwischensequenzen lernen wir unsere Crew kennen. Bald drücken wir die öden Clips aber einfach weg.

In hübschen Realfilmsequenzen lernen wir unsere klischeebehaftete Crew kennen: den überdrehten Hipster, die kaugummisüchtige Mechanikerin, den pseudo-coolen Schwarzen und die hübsche Blonde, bei der wir uns eigentlich nur fragen: Wann fangen wir endlich was mit der an? Das bleibt dann auch die einzig interessante Frage, die die Story von Need for Speed zu bieten hat. Bald drücken wir die Fremdscham auslösenden Zwischensequenzen, die uns das Spiel alle paar Rennen aufzwingt, einfach weg. Immerhin, das geht!

Bsssst, bsssst, bsssst

Unsere neuen »Freunde« sind allerdings auch noch handysüchtig. Während wir durch die frei befahrbare Stadt Ventura Bay juckeln, vibriert unser Smartphone gefühlt drei Mal pro Minute - sogar während eines Rennens. Im echten Leben hätten wir das Ding vermutlich längst aus dem Fenster gepfeffert oder unter einem der extra breiten Schlappen unserer Karre zerquetscht.

Need for Speed
Screenshots aus dem Showcase-Update des Rennspiels

Im Spiel müssen wir die Anrufe aber annehmen, um Einladungen zu neuen Events zu erhalten. Zur Auswahl stehen normale Rundrennen, Sprintrennen von A nach B, Zeitfahren, Driftwettbewerbe - alleine oder im Team ­­­­­­­­­­- und Gymkhana, das die Punktesammelei der Drift-Events mit einem Zeitfahren verbindet. Sonderlich abwechslungsreich ist die Raserei nicht, die fetzigen Drag-Rennen der alten Underground-Teile, in denen wir auf der Viertelmeile die richtigen Schaltpunkte treffen und dem Gegenverkehr ausweichen mussten, vermissen wir schmerzlich. Sie hätten einfach mehr Varianz ins Spiel gebracht.

Multiplayer, Always on und kostenlose DLCs

Need for Speed setzt eine dauerhaft bestehende Internetverbindung voraus. Das Spiel nutzt die Verbindung, um Bestzeiten herunter- und automatische Screenshots unserer Erfolge hochzuladen. Außerdem treffen wir in Ventura Bay auf andere Spieler, die wir wie in unsere Crew aufnehmen oder direkt zu einem Duell herausfordern können. Insgesamt wirken sich diese Multiplayer-Komponenten aber kaum auf das Spielerlebnis aus. Es fehlen gemeinsame Rennen oder Crew-Herausforderungen. Für die Zukunft haben Electronic Arts und Ghost Games die Veröffentlichung von Downloadinhalten angekündigt, die allesamt kostenlos sein sollen. Sehr löblich.

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Dryz
#1 | 06. Nov 2015, 12:28
Naja nachdem ich das neue NFS 10 Stunden bei EA Access gespielt habe wars mir klar das es Wertungsmäßig schlecht abschneidet.
Das Spiel motiviert mich zumindest nicht genug um es nach den 10 Stunden noch weiterspielen zu wollen.
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Fabiulas
#2 | 06. Nov 2015, 12:31
Da fahr ich doch lieber weiter in gtaV meine Rennen. :)
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Selygos
#3 | 06. Nov 2015, 12:33
Das schlimme ist ja noch nicht mal die (verdiente) schlechte Wertung, sondern das es mit Sicherheit aufgrund des Namens viele Leute kaufen werden..
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ldennisd
#4 | 06. Nov 2015, 12:56
Fast hätte ich mir das Spiel gekauft
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SileSixEcho
#5 | 06. Nov 2015, 13:15
Den ersten potenziellen Blockbuster hat EA schon mal verhunzt, FIFA wurde dieses Jahr auch geschlagen und die Prognosen für Battlefront stehen auch nicht gerade gut. Bravo!
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Aztec_
#6 | 06. Nov 2015, 13:37
Ich hab die Beta auf der PS4 gespielt. Ich empfand das Spiel auch nicht wirklich als gut. Aber eine 67er Wertung? Das ist jetzt schon happig.
Die Dialoge auf Englisch fand ich aber gar nicht sooo schlecht.
Aber handling, Fahrgefühl, Spielwelt waren echt mies
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doZnkekZ
#7 | 06. Nov 2015, 13:53
Wer mit der heutigen Technik so 'nen ödes Rennspiel bastelt,
hat nix besseres verdient. Da werkelten wohl Leute, die weder Leidenschaft für Games noch für Autos hatten.
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f42425
#8 | 06. Nov 2015, 13:55
Was soll man auch erwarten, wenn das beste Arcade Racer Studio von EA gekauft, verkleinert und dem schlechten Ghost Game Studio zugeführt wird? Richtig, nichts.

Ich bin auf die Verkaufszahlen gespannt, denn wirklich besser ist es nicht und ich kann mir momentan nicht vorstellen, welche DLCs das noch kitten soll.

Aber die Criterion Gründer haben zum Glück ein neues Studio aufgemacht. Leider ist das Team mit 10 Mitarbeitern nicht wirklich groß, aber ein spiritueller Nachfolger zu Burnout wurde bereits angekündigt.

EA sollte lieber mal Geld in die Hand nehmen, Ghost Games zu Three Fields Entertainment schicken und ein richtig geiles Burnout finanzieren. NFS ist schon so lange tot, warum lässt man es nicht sterben.
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Arka68
#9 | 06. Nov 2015, 14:52
Zitat von f42425:
Was soll man auch erwarten, wenn das beste Arcade Racer Studio von EA gekauft, verkleinert und dem schlechten Ghost Game Studio zugeführt wird? Richtig, nichts.

Ich bin auf die Verkaufszahlen gespannt, denn wirklich besser ist es nicht und ich kann mir momentan nicht vorstellen, welche DLCs das noch kitten soll.

Aber die Criterion Gründer haben zum Glück ein neues Studio aufgemacht. Leider ist das Team mit 10 Mitarbeitern nicht wirklich groß, aber ein spiritueller Nachfolger zu Burnout wurde bereits angekündigt.

EA sollte lieber mal Geld in die Hand nehmen, Ghost Games zu Three Fields Entertainment schicken und ein richtig geiles Burnout finanzieren. NFS ist schon so lange tot, warum lässt man es nicht sterben.


Ganz einfach, weil EA der Meinung ist, dass wir alle doof sind und sie ihre Uralt-Frostbyte 3 Engine zum 1000000 mal vermarken können in einem wieder-wieder-wieder-Außguss eines tollen Spiels.

Ich bin ja nun mit meinen fast 50 Lenzen ja mehr der ruhige Genosse, aber ich hab so einen Hass auf den Laden, das kannst Du Dir nicht vorstellen. Weder "Hardline", "Battlefront" noch "Need For Speed" sind es Wert, auf der X1 installiert zu werden. Und so lange die nicht aufhören, Ihre Spiele mit lastgen-engines zu entwickeln, so lange werde ich sie boykottieren. Ich kann echt nur hoffen, dass BF5 eine neue Engine bekommt, weil sonst sehe ich auch hier dunkelschwarz in meinem Freundeskreis für EA.
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ZKRALF
#10 | 06. Nov 2015, 15:03
Schade !!! Hatte mal wieder Bock aufn richtig geiles Arcade Rennspiel.
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Details zu Need for Speed - PlayStation 4

Cover zu Need for Speed - PlayStation 4
Plattformen: PS4 Xbox One PC
Genre Sport
Untergenre: Rennspiel
Release D: 05. November 2015
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: Ghost Games
Webseite: http://www.needforspeed.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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