Resident Evil 5 im Test - Review für Xbox 360 und PlayStation 3

Capcom schickt euch auf eine Horror-Achterbahnfahrt ohne Beispiel. Resident Evil 5 im GamePro-Test.

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Ob Literatur, Film oder Spiel: Horror macht immer eine Wandlung durch, ist immer ein Spiegel der Gesellschaft. Während früher Schriftsteller wie Edgar Allen Poe oder H. P. Lovecraft subtil und in bester Gothic-Novel-Tradition mit den Ängsten der Leser spielten, setzen heutige Bestseller-Autoren wie Stephen King, Dean R. Koontz oder Clive Barker auf explizite Schocker. Je mehr Blut an die Wände spritzt und Eingeweide auf den Boden klatschen, desto besser! Die gleiche Entwicklung in der Filmindustrie: Mit einem verstörenden Psycho-Schattenspiel á la »Nosferatu« bringt man heute keinen Teenie mehr zum Kreischen -- bevor nicht die Kettensäge ausgepackt wird, stellt sich kein Haar am Nacken auf!

Videospiele haben diese teils Jahrzehnte andauernde Entwicklung in wenigen Jahren durchgemacht. Besonders deutlich wird das bei der Evolution von Resident Evil: Während uns beim Serienauftakt alleine die Stille schon verrückt gemacht hat (»ob da wohl noch mehr Hunde aus dem Fenster springen?«), dreht Capcom die Regler mittlerweile bis zum Anschlag auf.

Schönes schreckliches Afrika

Ein Dorf namens Kijuju, irgendwo in Afrika: Das ist das Ziel von Chris Redfield, Serien-Urgestein und Viren-Experte. Hier sollen laut Bericht seines Arbeitgebers Terroristen mit gefährlichen Bakterien herumhantieren. Chris wird sofort auf den Kontinent geschickt, um Licht ins Dunkel zu bringen, die Übeltäter zu entlarven und schließlich für Ruhe zu sorgen. Kaum angekommen, merkt ihr, dass ihr es nicht mit normalen Terroristen zu tun habt – vielmehr kommen Erinnerung an eine Firma hoch, die sich seit ihrer Gründung durch die Entwicklung tödlicher Viren einen zweifelhaften Namen gemacht hat – Umbrella. Welche Drahtzieher genau hinter den neuesten Vorkommnissen stecken und wo Resident Evil 5 im restlichen Serien-Universum angesiedelt ist, wollen wir euch nicht verraten. Nur soviel: Es handelt sich um den sogenannten Progenitor-Virus, und der macht sich gleich zu Beginn auf höchst unangenehme Weise bemerkbar.

Durch das Virus haben sich die Dorfbewohner in aggressive, blutrünstige Bestien verwandelt, sie kennen nur ein Gefühl: Hass. Und genau den lassen sie euch auch spüren. Mit Sicheln, Äxten, Molotow-Cocktails und Messern bewaffnet rotten sie sich zu einem wütenden Mob zusammen und beginnen eine beispiellose Hetzjagd. Im weiteren Verlauf der Infektion bahnt sich der Progenitor-Virus gewaltsam seinen Weg. Aus den Körpern der Bewohner brechen schreckliche Tentakel, die euch blind tastend und wild schnappend in Stücke reißen wollen. Euer Ziel ist klar: Ihr müsst diesen Albtraum irgendwie überstehen, aufdecken, wer hinter den Machenschaften steckt, und schließlich das Virus besiegen, bevor es sich weiter ausbreiten kann.

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