Halo 5: Guardians - Xbox One
Ego-Shooter  |  Release: 27. Oktober 2015  |  Publisher: Microsoft Game Studios
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Fazit

Halo 5: Guardians Preview Die größte Spartaner-Arena der Welt

Beim Anspielen der Multiplayer-Beta von Halo 5: Guardians für Xbox One konnten wir uns kaum vom Controller losreißen. Warum das hauptsächlich an einem neuen Modus und weniger an den Gameplay-Neuerungen lag, klären wir in unserer Vorschau.

Von Tobias Veltin |

Datum: 11.11.2014


Zum Thema » Halo: Master Chief Collection - Test Das brillante Beinahe-Komplettpaket » Halo - Die Serie Alle Teile in der Galerie »Ihr seid die ersten Menschen, die Halo 5: Guardians außerhalb unseres Studios spielen«, grinst Josh Holmes von Halo-Entwickler 343 Industries, als wir den Xbox-One-Controller auf dem Anspiel-Event in die Hand nehmen. Der Kanadier versucht seine Nervosität so gut es geht zu verbergen, doch man sieht ihm an, dass es ein entscheidender Moment in der Entwicklung des neuesten Master-Chief-Abenteuers ist. Wir spielen die Mehrspieler-Beta, die ab dem 29. Dezember für alle Käufer der Halo: The Master Chief Collection weltweit verfügbar ist und insgesamt über drei Wochen laufen wird.

Halo 5: Guardians
Wer auf der Karte Coliseum das Scharfschützengewehr kontrolliert, hat gute Chancen auf den Sieg.

343 Industries haben aus den Erfahrungen mit Halo 4 gelernt. Vor der Veröffentlichung des letzten Serienteils hatten die Entwickler auf eine Beta verzichtet, weshalb es prompt massive Kritik aus dem Fanlager hagelte. Vor allem die starken Call-of-Duty-Einflüsse und die unbalancierten Loadouts stießen auf wenig Gegenliebe, schon kurze Zeit nach dem Launch herrschte auf den Online-Servern teils gähnende Leere.

Mit Halo 5: Guardians begibt man sich auf Wiedergutmachungskurs und hat sich ein klares Ziel auf die Fahnen geschrieben: »Unser Fokus liegt auf schnellem Arena-Gameplay«, sagt Holmes. Das heißt: kleine Karten, vier gegen vier, intensive Kämpfe. Wer bestimmte Punkte auf den Maps und die stärksten Waffen kontrolliert, hat die besten Chancen auf den Sieg. Damit will 343 auch wieder stärker in den E-Sport-Bereich vordringen. Ganz in der Tradition von Halo 2 und Halo 3 also. Die Fans wird's freuen.

Halo 5: Guardians : Das Thruster-Pack ist vor allem in direkten Duellen nützlich, um Nahkampfangriffen auszuweichen. Das Thruster-Pack ist vor allem in direkten Duellen nützlich, um Nahkampfangriffen auszuweichen.

Komplett traditionell bleibt das Gameplay trotzdem nicht. Dafür sorgt das neue Thruster-Pack, das jeder Spartan-Soldat standardmäßig auf dem Rücken hat. Funktion Nummer Eins: Auf Knopfdruck können wir schnell nach links und rechts ausweichen und so Kugeln oder gegnerischen Angriffen entkommen. Funktion Nummer Zwei: Wenn wir in die Luft springen, können wir in Halo 5 auch auf der Stelle schweben und so aus erhöhter Position auf die Feinde zielen. Nachteil: In der Luft sind wir eine leichte Beute für gegnerische Kugeln. Das Thruster-Pack ist die einzige Spartan-Verbesserung, mehrere Loadouts mit unterschiedlichen Fähigkeiten wie in Halo 4 wird es nicht geben. »Gleiche Voraussetzungen garantieren ein ausgeglichenes Spielerlebnis« sagt Holmes.

Wer sprintet, stirbt schneller

Neben dem Thruster-Pack besitzt jeder Spartan auch eine unlimitierte Sprintfunktion. Die Krux: Werden wir getroffen und sprinten davon, lädt unser Schild nicht auf. Wir müssen also ständig abwägen, ob wir kämpfen wollen und unseren Schutz wieder regenerieren, oder aus der Kampfzone sprinten und dafür riskieren, leichte Beute zu sein. Toll fürs Balancing!

Im Sprint können wir nun zudem Gegner rammen oder hinter Deckungen rutschen. Und an Kanten kann sich unser Spartaner nun hochziehen. Der »Ground Pound« ist der wohl mächtigste neue Angriff. Während eines Sprunges können wir per Druck auf den rechten Analogstick ein Fadenkreuz über den Boden bewegen. Lassen wir den Stick los, donnert unser Spartan herab und verletzt alle umstehenden Spieler. So viel Agilität - ob das alles funktioniert? Wir sind skeptisch, als wir die erste Runde starten.

Halo 5: Guardians : Während wir einen Punkt auf der Karte einnehmen, gibt uns unser Teamkollege Feuerschutz. Während wir einen Punkt auf der Karte einnehmen, gibt uns unser Teamkollege Feuerschutz. Unsere erste Partie ist ein Team Deathmatch auf Truth, einem Remake der Midship-Karte aus dem zweiten Teil. In den engen Raumschiff-Räumlichkeiten ist gute Koordination Pflicht. Die ersten Meter in der Halo-5-Rüstung fühlen sich gut an. Die Steuerung ist serientypisch sehr direkt und äußerst präzise. Der erste Gegner taucht auf, wir feuern mit unserem Assault Rifle und landen unseren ersten Abschuss.

Das tolle Sounddesign fällt uns sofort auf: Satte Waffeneffekte und Nachladegeräusche, außerdem werfen sich die Spartans jetzt regelmäßig automatische Sprachsamples zu, zum Beispiel »good kill« bei einem Abschuss. Das sorgt direkt für intensive Atmosphäre. Als wir uns in der oberen Etage das Battle Rifle schnappen und damit das gegnerische Team eine Etage tiefer ins Visier nehmen, fällt uns eine weitere Neuerung auf: In Halo 5 zielen wir jetzt ähnlich wie bei Call of Duty über Kimme und Korn, die Waffe erscheint leicht verschwommen im Vordergrund. Das ist gerade bei Halo gewöhnungsbedürftig, klappt nach kurzer Eingewöhnung aber ganz gut.

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Danjoh
#1 | 11. Nov 2014, 07:17
Thruster Pack weg, sprinten weg, Grund pound weg

Anscheinend haben sie doch nicht gelernt. Naja, ich gehe mal davon aus, das die Beta 343 dann endgültig wachrütteln wird. Falls nicht, und Halo 5 wird schlecht, bleibt zum Glück immer noch die MCC
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Marth3000
#2 | 11. Nov 2014, 07:38
Auch wenn ich dir zustimme Danjoh, leider ist es nunmal so, dass der Mainstream das coll findet. Wir sind da schon die uncoolen Opas
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Vasco da Gama
#3 | 11. Nov 2014, 08:53
Mit dem schnellen Gameplay wäre das eigentlich mehr etwas für's BTB. Die Schubdüsen mögen nicht jedem gefallen, aber sie machen angesichts des Franchises durchaus Sinn.
Jeder, der die MCC erwirbt, kann an der Beta teilnehmen und Kritik üben. Ich hoffe, es kommt dabei wirklich etwas Konstruktives heraus.

Ach ja, das Zielen über Kimme und Korn gehört nicht in Halo...zumindest sehe ich es so. Es wurde vor Äonen mal von einem Autor aufgegriffen und in den Büchern erklärt, dass die Waffen mit dem Helm synchronisiert sind und ein Bild darauf projizieren, was Zielen über Kimme und Korn redundant macht.
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Sony-Hater
#4 | 11. Nov 2014, 09:27
Also sprinten gefällt mir hatet mich aber ich fand nach Halo 4 Halo 3 irgendwie langsam :/
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Seal
#5 | 11. Nov 2014, 09:54
Das mit dem Sprint hört sich schon einmal gut an. Bin gespannt wie das in der Praxis sein wird.
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Kindercountry
#6 | 11. Nov 2014, 09:58
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Seal
#7 | 11. Nov 2014, 10:07
Zitat von Kindercountry:


Sry kann ich so nicht zustimmen.
Dashen ist eine super Idee. Solang jeder es hat habe ich daran nichts auszusetzen.
Springen ebenfalls. Das gehört einfach heutzutage dazu. Es wirkt sonst zu lahm.

Allgemein find ich so ziemlich alle Neuerungen gut aus folgenden gründen.

1. Halo soll sich weiter entwickeln, und nicht zurück.
2. Keine loudouts, alles ist fair von Anfang an.
3. Durch den Wegfall der loudouts, ist alles wieder auf skill basierend.
4. Alle Spartan Fähigkeiten stehen jedem von Anfang an in jedem Match, alle gleichzeitig zur Verfügung. D.h. wie punkt 2 und 3. Alles bleibt wieder fair und skill basierend.

Ich weiß ich teile da nicht jede Meinung aber ich bin froh dass Halo sich weiter entwickelt. Die Neuerungen finde ich gut durchdacht und gehören einfach rein. Zumal man dem ganzen wenigstens mal eine Chance geben sollte in der Beta. Halo bleibt HALO und auch mit Neuerungen verliert es für mich nicht den Charme und bleibt auch im gameplay einzigartig.

Ich freue mich auf jeden fall drauf.:)


Die Beta wird auch gut ankommen. Das Movement wurde für die kleinen Maps angepasst, top. Kimme und Korn finde ich aber nach wie vor fragwürdig, aber der Rest hört sich bis jetzt super an.
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VitoScaletta
#8 | 11. Nov 2014, 10:21
Liest euch mal die Vorschau auf gamereactor durch. Dort hört sich alles sehr toll an und durchdacht , bin erst durch die mcc an halo in Berührung gekommen und finde es hat sich jetzt zu einem meiner lieblingsserien entwickelt obwohl ich auf sci fi nicht so stehe aber auf epischer ebene sucht es sich deinesgleichen. Wenn ich jetzt schon die erst Screenshots zu halo5 sehe bleibt mir sie spucke weg. Freue mich schon auf das erste preview Video :)
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Tenograd
#9 | 11. Nov 2014, 10:28
Sieht für mich sehr vielversprechend aus. Das Zielen über Kimme und Korn, sah jetzt im Video nicht so schlimm aus, wie es sich im Artikel mit dem Call of Duty Vergleich angehört hat.

Insgesamt halte ich mich mit Kritik erstmal zurück, bis ich es dann Anfang 2015, sry aber über Silvester komm ich nie wirklich zum spielen, angetestet habe.

343 hat aus der Halo Combat Evolved Anniversary gelernt, eine grandiose Halo 4 Kampagne zu kreieren und ich hoffe sie haben nun aus dem Remake des Halo 2 Multiplayer gelernt, wie ein sehr guter Multiplayer auszusehen hat. Schließlich ist Halo 5 für die Xbox One entweder der astreine System Seller oder der Sargnagel, was den Titel für Microsoft zum wichtigsten Launch des nächsten Jahres macht.
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Danjoh
#10 | 11. Nov 2014, 10:30
Zitat von Kindercountry:


Sry kann ich so nicht zustimmen.
Dashen ist eine super Idee. Solang jeder es hat habe ich daran nichts auszusetzen.
Sprinten ebenfalls. Das gehört einfach heutzutage dazu. Es wirkt sonst zu lahm.

Allgemein find ich so ziemlich alle Neuerungen gut aus folgenden gründen.

1. Halo soll sich weiter entwickeln, und nicht zurück.
2. Keine loudouts, alles ist fair von Anfang an.
3. Durch den Wegfall der loudouts, ist alles wieder auf skill basierend.
4. Alle Spartan Fähigkeiten stehen jedem von Anfang an in jedem Match, alle gleichzeitig zur Verfügung. D.h. wie punkt 2 und 3. Alles bleibt wieder fair und skill basierend.

Ich weiß ich teile da nicht jede Meinung aber ich bin froh dass Halo sich weiter entwickelt. Die Neuerungen finde ich gut durchdacht und gehören einfach rein. Zumal man dem ganzen wenigstens mal eine Chance geben sollte in der Beta. Halo bleibt HALO und auch mit Neuerungen verliert es für mich nicht den Charme und bleibt auch im gameplay einzigartig.

Ich freue mich auf jeden fall drauf.:)



Ich bin halt mit Halo CE Online angefangen, Shooter auf der Konsole zu spielen und deswegen vielleicht zu nostalgisch. Trotzdem muss ich einfach feststellen, dass sich für mich das Franchise mit den Jahren hin immer mehr an seiner Einzigartigkeit verliert und sich mehr anderen Spielen anzugleichen versucht hat. Gerade das Echo, welches ich der Community nach REACH und Halo 4 entnehmen konnte, hat mir eigentlich Hoffnung gemacht, dass sie noch mehr in Richtung Back to the Roots gehen.
Aber naja, erstmal wird die Beta gespielt und danach kann immer noch gemeckert werden ;-)
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Details zu Halo 5: Guardians - Xbox One

Cover zu Halo 5: Guardians - Xbox One
Plattformen: Xbox One
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 27. Oktober 2015
Publisher: Microsoft Game Studios
Entwickler: 343 Industries
Webseite: http://www.halowaypoint.com
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