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Inhaltsverzeichnis

A Knights Dawn im Test - Von Rittern und Pfosten

Tapfere Ritter ziehen los, um das Land von allerlei Ungeziefer zu befreien. Was das Tower-Defense-Spiel von VisionaryX mit Pfosten und seltsamer Steuerung zu tun hat, lest ihr in unserem Test.

von Thomas Ruhk,
23.06.2011 10:20 Uhr

Mit A Knights Dawn stellt VisionaryX eines der beliebten Tower-Defense-Spiele in den AppStore. Einige tapfere Kämpfer ziehen durch die Lande und geraten in mehrere Verteidigungsszenarien hinein. Leider haben sich diverse Schwächen in das Programm geschlichen – welche das sind, zeigen wir im Detail auf.

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Im Menüschirm könnt ihr auch das Gold ausgeben. Im Menüschirm könnt ihr auch das Gold ausgeben.

Zunächst die Eckdaten: A Knights Dawn verfügt über sechs Abschnitte, die nacheinander in verschiedenen Schwierigkeitsgraden angegangen werden dürfen. In den ersten beiden Levels ist das mehrfache Spielen schon zu Beginn sinnvoll, da sich auf den höheren Stufen mehr Geld verdienen lässt. Die Goldstücke können im Shop für Upgrades ausgegeben werden. Damit lassen sich die allgemeinen Werte der Verteidigungseinheiten verstärken – höhere Reichweite, mehr Schaden oder mehr Lebensenergie etc. Pro erworbenem Upgrade verstärkt sich das jeweilige Attribut um einen vollen Prozentpunkt.

Leider reichen Musketenschützen fast immer völlig aus. Leider reichen Musketenschützen fast immer völlig aus.

In den Levels selbst werden sechs unterschiedliche Kämpfer vom Spieler eingesetzt: Musketenschützen, Degenfechter, bullige Zwerge, Meuchelmörder mit Gift, Magier und gepanzerte Ritter. Die Figuren können in fünf Stufen ausgebaut werden, wobei mit Erreichen der letzten Stufe noch eine Sonderfähigkeit verfügbar wird. Dann verdoppelt sich kurzzeitig der angerichtete Schaden oder die Reichweite wird drastisch erhöht.

Die Grafik ist indes hübsch gezeichnet. Die Grafik ist indes hübsch gezeichnet.

Das große Problem von A Knights Dawn ist die Steuerung. Die sechs Verteidiger dürfen nämlich nicht frei platziert werden, sondern nur an ein paar wenigen vorgeschriebenen Stellen, die durch seltsame Pfosten markiert werden. Eben jene Pfosten müssen angeklickt werden, um das Baumenü zu öffnen – und genau das funktioniert mehr schlecht als recht. Immer wieder erwischt sich der Spieler bei wilden Tipporgien auf den Bildschirm, bis sich das Menü endlich zeigt. Das Problem tritt vor allem auf dem iPhone auf, wer ein iPad hat, kommt deutlich besser mit dem Spiel zurecht. Eine weitere Merkwürdigkeit verbirgt sich im Aufrüst-Menü: Wer einen Kämpfer verstärken will, muss wiederum den Pfosten anklicken (Tipporgie). Dann kann die betreffende Figur entweder hochgestuft oder verkauft werden. Im Gegensatz zu anderen Genrevertretern wird dieses Menü durch einen Tipp in dessen Mitte wieder ausgeblendet – in der Eile des Gefechts vergisst man das als Tower-Defense-Freund immer wieder mal und klickt einfach außerhalb des Menüs auf das Display. Das Spiel wertet das als Eingabe. Im Test kam es mehrfach vor, dass wir in brenzligen Situationen plötzlich unsere Verteidigungseinheit verkauft haben. Warum muss man unbedingt mit Standards brechen, die sich in anderen Programmen bewährt haben?

Leider verloren - es gibt bessere TD-Spiele. Leider verloren - es gibt bessere TD-Spiele.

Die Grafik des Spiels ist schön gezeichnet. Die Laufwege der Feindeinheiten sind verschlungen und nicht auf den ersten Blick erkennbar. Bei hohem Gegneraufkommen hat das Spiel deutliche Bildrateneinbrüche. Es gibt keine spektakulären Effekte im Gefecht – selbst die starken Blitze der Magier fallen im Getümmel kaum auf. Ein solide und eher düster gehaltener Orchestersoundtrack läuft im Hintergrund, die Geräuschkulisse besteht genretypisch aus Schlachtenlärm und einigen gesprochenen Kommandos.

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