Monster Hunter Stories 3 im Test: Mein erster GOTY-Kandidat 2026

Mit Monster Hunter Stories 3 erweitert Capcom die beliebte Monsterjagd-Reihe um einen weiteren JRPG-Ableger. Ob der Monstersammler mit Pokémon und Co. mithalten kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Diesen JRPG-Ableger muss man einfach lieben – besonders wegen den süßen kleinen Poogies. (© Capcom) Diesen JRPG-Ableger muss man einfach lieben – besonders wegen den süßen kleinen Poogies. (© Capcom)

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Mit Monster Hunter: World und Monster Hunter Wilds hat Capcom die einstige Nischenmarke endgültig ins Rampenlicht gerückt. Inzwischen zählt Monster Hunter zu den wichtigsten Vorzeigereihen des Publishers. Am 13. März 2026 erscheint der nächste Ableger – diesmal als Spin-off: Monster Hunter Stories 3: Twisted Reflection.

Ich konnte das Spiel vorab testen und ich muss sagen: starke Leistung, Capcom. MH Stories 3 ist der bislang beste Teil der Spin-off-Reihe – auch wenn es ein paar kleine Abstriche gibt.

Was genau ist Monster Hunter Stories eigentlich?

Der Unterschied zwischen Stories und der Hauptreihe ist schnell erklärt: Während Spiele wie Monster Hunter: World hauptsächlich auf actionreiche Echtzeitkämpfe gegen Monster setzen, steht bei Stories die Geschichte im Vordergrund. Gefechte laufen zudem wie in traditionellen JRPGs rundenbasiert ab.

Video starten 3:33 In Monster Hunter Stories 3 kommt es zu einem großen Konflikt zweier Königreiche

In Monster Hunter Stories schlüpfen wir in die Rolle eines selbst erstellten Riders bzw. Rangers – anstelle eines typischen Jägers. Als Rider/Ranger jagen wir die Monster nicht, sondern freunden uns mit ihnen an und brüten sie sogar aus in der Welt gefundenen Eiern aus.

Die sogenannten Monstis stehen uns dann als treue Begleiter zur Seite. Sie unterstützen uns im Kampf ebenso wie in der Story, die sich meist um den Schutz des Ökosystems und eine Bedrohung für genau dieses Gleichgewicht dreht.

Das Schicksal des Königreichs lastet auf unseren Schultern

Monster Hunter Stories 3 wirft uns direkt zu Beginn in das zentrale Konfliktgeschehen: Schon im ersten Kapitel werden die Spannungen zwischen den Königreichen Azuria und Vermeil deutlich – und wir selbst schlüpfen in die Rolle des Kronprinzen oder der Kronprinzessin von Azuria.

Aussehen und Geschlecht lassen sich bei der Charaktererstellung frei bestimmen, lediglich die Stimme ist je nach Körpertyp fest vorgegeben. 

Wir haben die Wahl zwischen zwei Körpertypen. (© Capcom) Wir haben die Wahl zwischen zwei Körpertypen. (© Capcom)

Die jeweiligen Stimmen sind absolut fantastisch – zumindest in der japanischen Vertonung, in der ich das Spiel durchgespielt habe. Diese sorgt dafür, dass unser selbsterstellter Charakter eine starke Persönlichkeit bekommt – inklusive vieler vertonter Dialoge, die der Geschichte deutlich mehr Tiefe verleihen. Das ist auch für die MH Stories-Spiele neu und im neuen Teil sehr gut umgesetzt.

Sprachausgabe: Monster Hunter Stories gibt es mit englischer und japanischer Vertonung. Eine deutsche Synchronisation gibt es nicht.

Doch nicht nur die politischen Spannungen bereiten uns Probleme: In beiden Reichen breitet sich eine mysteriöse “Kristallisation“ aus, die Monster in den Wahnsinn treibt und das ökologische Gleichgewicht bedroht. 

Die Kristallisation und das Ei-Quartz sind mysteriöse Phänomene, die es zu untersuchen gilt. (© Capcom) Die Kristallisation und das Ei-Quartz sind mysteriöse Phänomene, die es zu untersuchen gilt. (© Capcom)

Als Anführer*in des Ranger-Trupps von Azuria liegt es an uns, das Geheimnis hinter der Kristallisation aufzudecken – und gleichzeitig einen drohenden Krieg zwischen den beiden Königreichen zu verhindern.

Eine klassische Party, wie wir es an JRPGs lieben

Glücklicherweise stehen uns unsere Gefährt*innen aus dem Ranger-Trupp zur Seite. Abseits von Rudy, unserem Katzenbegleiter und treuen Freund, können wir jeweils eine Person mit ihrem Monstie als NPC-Partner wählen. Zwischen Missionen und Kämpfen können wir sie jederzeit mit anderen Kameraden*innen austauschen.

Dafür bekommen wir gleich zu Beginn eine Auswahl an sechs Gefährten mit ihren dazugehörigen Waffentypen und Monsties. Simon etwa steht uns mit Langschwert und dem Eismonster Legiana zur Seite, Eleanor setzt dagegen auf Großschwert und den Feuer-Dino Anjanath.

  • Simon: Langschwert (Schnitt) und Legiana
  • Gaulle: Langschwert (Schnitt) und Legiana
  • Kora: Gewehrlanze (Durchbohren) und Gravios (Neutral)
  • Thea: Bogen (Durchbohren)  und Tobi-Kadachi (Donner)
  • Ogden: Jagdhorn (Stumpf) und Pukei-Pukei (Neutral)
  • Eleanor: Großschwert (Schnitt) und Anjanath (Feuer)

Wir sind nicht alleine, sondern werden vom Ranger-Trupp unterstützt. Eleanor ist hier nicht abgebildet. (© Capcom) Wir sind nicht alleine, sondern werden vom Ranger-Trupp unterstützt. Eleanor ist hier nicht abgebildet. (© Capcom)

Je nach Spielstil können wir also gezielt die Person als Partner wählen, die unsere Schwächen ausgleicht oder unsere Stärken ergänzt – etwa indem Simon uns mit seinem Legiana Zugriff auf Eisattacken gibt und mit seinem Langschwert Schnittschaden verteilt.

Besonders toll ist dabei, dass jeder NPC-Partner eigene dedizierte Nebengeschichten zu erzählen hat, die im Laufe des Spiels freigeschaltet werden. Dadurch erfahren wir mehr über unsere Begleiter*innen, ihre Ambitionen, Träume und Hintergrundgeschichten – ein willkommener Zusatz, den es in dieser Form in den vorherigen Ablegern nicht gab und der den Figuren eine gewisse Charaktertiefe verleiht.

Unterwegs kommt es außerdem immer wieder zu Gesprächen zwischen unseren Verbündeten. Hier zeigt sich allerdings ein kleiner Kritikpunkt: Diese Dialoge lassen sich später nicht erneut nachlesen, sodass ihr wichtige Hinweise oder interessante Gespräche im Eifer des Gefechtes schnell mal verpasst.

Zusätzlich gibt es die Nebengeschichte von Katzenbelgeiter Rudy nur als DLC. Sie steckt also hinter einer Paywall – eine Entscheidung, die mir und sicherlich vielen anderen nicht besonders gefällt.

Mehr als nur Schere, Stein, Papier

Kommen wir nun zum Gameplay von Monster Hunter Stories 3, denn hier ist das Kampfsystem auf den ersten Blick ziemlich simpel: Es handelt sich um ein Schere-Stein-Papier-Prinzip. In diesem Fall haben wir die Auswahl zwischen drei Angriffstypen: Kraft (Rot), Technik (Grün) und Geschwindigkeit (Blau).

Hier heißt es Kraft, Technik oder Geschwindigkeit wählen. (© Capcom) Hier heißt es Kraft, Technik oder Geschwindigkeit wählen. (© Capcom)

Im Kampf gilt also:

  • Kraft schlägt Technik 
  • Technik schlägt Geschwindigkeit 
  • Geschwindigkeit schlägt Kraft

Das gilt nicht nur für unsere eigenen Angriffe, sondern auch für die unserer Monsties. Da ihr bis zu sechs Monsties im Team haben könnt, wäre es empfehlenswert darauf zu achten, dass alle drei Angriffsarten vertreten sind.

Zusätzlich wird das Kampfsystem durch verschiedene Waffentypen erweitert. Diese sind ebenfalls in drei Kategorien unterteilt: 

  • Schnitt: Großschwert und Langschwert
  • Stumpf: Hammer und Jagdhorn
  • Durchbohren: Bogen und Gewehrlanze

Ausrüstungsübersicht Bis zu drei Waffen können wir gleichzeitig ausrüsten. (© Capcom)

Waffenschwächen im Kampf Im Kampf werden uns die effektivsten Waffen an bestimmten Körperteilen angezeigt. (© Capcom)

In Monster Hunter Stories 3 können wir bis zu drei Waffen gleichzeitig ausgerüstet haben. Welcher Waffentyp am effektivsten ist, hängt davon ab, welchen Körperteil eines Monsters wir angreifen. So können wir einem Monster etwa für Materialien den Schwanz abschlagen oder uns einen Vorteil verschaffen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Gypceros, den wir bereits in Kapitel 1 antreffen. Er kann uns mithilfe des Leuchtkörpers an seinem Kopf blenden. Zerstören wir den Kopf mit stumpfen Angriffen im Kampf, so verliert er diese Fähigkeit.

Ein kleiner Kritikpunkt: In manchen Kämpfen und Nebenmissionen werden wir dazu gezwungen, eine bestimmte Waffe zu benutzen. Haben wir diese nicht im Inventar, muss man sie erst beim Schmied besorgen und gegebenenfalls aufrüsten. Zum Glück betrifft das nur optionale Kämpfe und Nebenquests außerhalb der Hauptgeschichte.

Ungewöhnlich fand ich auch, dass sich Kämpfe im Wasser nicht wie an Land starten lassen. Statt eines normalen Angriffs kann man hier nur Atem-Attacken einsetzen, um Gegner zu verletzen – und damit kann ich nicht einmal den Kampf initiieren, sondern kann nur hinschwimmen. Ich habe hier also keinen Kampfvorteil, wenn ich ein Monster überrasche.

Hier geht nur Spucken, nicht stark anstupsen. (© Capcom) Hier geht nur Spucken, nicht stark anstupsen. (© Capcom)

Fliegen, schwimmen, graben, klettern und nach Eiern suchen

Außerhalb der Kämpfe erkunden wir die verschiedenen Areale von Monster Hunter Stories 3 zu Fuß oder auf dem Rücken unserer Monsties. 

Mit ihnen können wir durch die Lüfte gleiten, im Wasser schwimmen, Felswände erklimmen oder an bestimmten Stellen Tunnel graben, um versteckte Gebiete zu entdecken – vorausgesetzt, wir haben die passenden Monsties mit diesen Fähigkeiten auch im Team. 

Fliegen Mit unserem treuen Freund Ratha gleiten wir durch die Lüfte. (© Capcom)

Schwimmen Der Grüne Plesioth lässt uns im Wasser schwimmen. (© Capcom)

Klettern Mit dem Nargacuga können wir Wände hinauf klettern. (© Capcom)

Graben Es kann nur an bestimmten Orten in der Welt gegraben und gebuddelt werden. (© Capcom)

Die Flugsteuerung beim Landen war allerdings gelegentlich etwas gewöhnungsbedürftig. Mehrmals bin ich dank der leicht schwammigen Steuerung trotz eigentlich sauberer Landung an einer Kante abgestürzt.

Außerdem ist nicht immer sofort ersichtlich, wie man von A nach B gelangt oder ob sich eine Wand überhaupt erklimmen lässt. Das kann den Flow der Erkundung etwas stören – auch wenn es nicht häufig genug vorkommt, um wirklich zum großen Problem zu werden.

Aussichtsturm Aussichtstürme sind wichtig für das Aufdecken der Gebiete. (© Capcom)

Eierhöhle Haltet Ausschau nach goldenen Höhlen für bessere und seltenere Eier. (© Capcom)

Zwar erwartet uns keine “echte” Open World, dafür aber vier ziemlich große Areale mit jeweils eigenen Biomen: Graslandschaft, Waldgebiet, Wüste und Tundra. 

Und die laden direkt zum Erkunden ein. Durch das lebendige Verhalten der Monster und die schicke optische Gestaltung der verschiedenen Gebiete – kombiniert mit versteckten Monstern, Höhlen, Geheimnissen und wertvollen Items – motiviert uns das Spiel förmlich dazu, jeden Winkel der Welt auf den Kopf zu stellen. 

Die Umgebung präsentiert sich in einer schicken Anime-Optik, die ein wenig an The Legend of Zelda: Breath of the Wild erinnert.

Alles sieht einfach wunderschön aus und macht optisch richtig was her – die Farben sind satt und die Lichtstimmung passt sich wunderbar den unterschiedlichen Gebieten und Tageszeiten an. Auch bei den Kämpfen hat Capcom sichtlich Herzblut investiert: Jedes einzelne Monster glänzt mit individuellen, flüssigen Animationen bei seinen Angriffen und auch die Zwischensequenzen sind filmreif inszeniert und extrem gut gelungen.

Monsterangriffe Monster bekommen eigene Animationen für bestimmte Angriffe. (© Capcom)

Zwischensequenzen im Kampf Bei einer Spezialattacke, wie einem Kinship-Angriff, bekommen wir sogar eine Zwischensequenz zu sehen. (© Capcom)

Technische Performance:

Leider kommt MH Stories 3 nicht ganz ohne technische Probleme aus. Es lief zwar nahezu einwandfrei auf meinem PC (flüssige 60fps bei hohen Grafikeinstellungen mit einer Radeon RX 6700 XT GPU und AMD Ryzen 7 5800X CPU), besonders im späteren Verlauf des Spiels kam es aber einige Male während Zwischensequenzen oder Kämpfen zu Abstürzen.

Der größte Kritikpunkt gilt jedoch den PC-Handhelds: Die Performance auf Handhelds wie dem Legion Go S oder Rog Ally lässt zu wünschen übrig. Denn selbst auf niedrigen Einstellungen läuft das Spiel mit einer merkbar geringeren Framerate. Trotz angepeilten 30 fps kommt es immer mal wieder zu Rucklern.

Mir kam das Spielgeschehen jedenfalls nicht besonders flüssig vor und das hat bei mir durchaus den Spaß getrübt.

Zur Performance auf der Playstation 5, Xbox Series S/X und Nintendo Switch 2 können wir nichts sagen, da wir Monster Hunter Stories 3 nur auf PC, sowie Legion Go S und Rog Ally ausführlich testen konnten.

Unter Eier-Dieben

Auf der Map gibt es neben Pflanzen, Gegenständen und Schatzkisten auch Eierhöhlen oder -nester. Dort finden wir Monster-Eier, die wir später in unserem Lager ausbrüten und so neue Kreaturen entdecken oder unserem Team hinzufügen können.

Meist reicht es, die Höhle zu betreten, sich ein Ei zu schnappen und schnell wieder zu verschwinden. Allerdings sind wir dabei nicht immer allein – manchmal stellt sich uns ein wütendes Monster beim Eierklau in den Weg, das wir erst besiegen müssen, wenn wir nicht schnell genug flüchten.

Was sich hier als Problem herausstellen könnte, ist der Schwierigkeitsgrad – denn es gibt nur einen. Bei der Erkundung von Nestern kam es schon mal dazu, dass ich einem sehr starken Monster gegenüberstand, gegen das ich gar keine Chance hatte – und das obwohl ich außerhalb des Nests extrem überlevelt war und keine Probleme hatte.

Im Nest finden wir gleich mehrere unterschiedliche Eier, können aber nur eines mitnehmen. (© Capcom) Im Nest finden wir gleich mehrere unterschiedliche Eier, können aber nur eines mitnehmen. (© Capcom)

In den meisten Kämpfen verlieren wir bei einer Niederlage nichts und können nach dem Respawn direkt weitermachen, in den Eierhöhlen ist das aber anders: Verlieren wir hier oder nutzen die Fluchtoption im Kampf, geht auch das gestohlene Ei in unseren Händen verloren.

Dass sich der Schwierigkeitsgrad innerhalb der Nester so stark von der “Außenwelt” unterscheiden kann, fand ich etwas gewöhnungsbedürftig und könnte gerade Neueinsteiger*innen frustrieren. 

Wir jagen nicht, sondern beschützen

Wie erwähnt sind wir in MH Stories 3 keine klassischen Jäger*innen – auch wenn wir gegen Monster kämpfen und aus ihren Materialien Waffen und Rüstungen herstellen –, sondern eher Hüter der Natur. 

Zu unseren Aufgaben gehört deshalb auch, bedrohte Monsterarten zu retten – mithilfe der Habitat-Restauration.

Der Erhalt des Lebensraumes ist uns wichtig und kann uns sogar starke Boni geben. (© Capcom) Der Erhalt des Lebensraumes ist uns wichtig und kann uns sogar starke Boni geben. (© Capcom)

Mit dieser Mechanik können wir erstmals in der Reihe aktiv Lebensräume von bedrohten Monsterarten wiederherstellen. Dafür müssen wir zunächst die invasive Monsterspezies finden, die das Aussterben verursacht, und sie vertreiben.

Video starten 2:54 Monster Hunter Stories 3 ist das RPG für alle, die sich lieber mit Monstern anfreunden statt sie zu erlegen

Apropos invasive Monster: Bei denen ist taktisches Denken gefragt! Anders als in normalen Kämpfen gilt hier nicht, ihre LP auf Null zu bringen, sondern sie durch ein bestimmtes taktisches Manöver zum Rückzug zu bringen.

Besiegen wir das invasive Monster, erhalten wir ein Ei der bedrohten Art und können es nach dem Ausbrüten in die Wildnis entlassen, um die Population zu steigern.

Unter bestimmten Umständen kann das sogar zu Mutationen führen und ganz neue Monsterarten hervorbringen – so wird aus der Rathian zum Beispiel die Pinke Rathian oder die Giftstachel-Rathian. Je höher der Rang des Monsters während der Habitat-Restauration steigt, desto stärker sind die auftauchenden Artgenossen und desto eher zeigen sich bei ihnen auch seltene Gene.

Gen-Übersicht Wir haben insgesamt neun Gen-Slots zum Befüllen. (© Capcom)

Genübertragung Mithilfe des Rituals der Überlieferung können wir die Gene von einem Monster auf das andere übertragen. (© Capcom)

Gene sind ein weiterer wichtiger Aspekt des Spiels. Anders als in Reihen wie Pokémon oder Digimon lernen unsere Monsties neue Fähigkeiten nämlich nicht einfach durch Aufleveln, sondern primär durch Genübertragung.

Dafür wird das “Ritual der Überlieferung“ genutzt, um ein Gen von Monster A auf Monster B zu übertragen. Beispielsweise kann ein Feuermonster wie Rathian dadurch auch die Fähigkeit Wasserstrahl lernen.

Capcom lässt uns hier volle spielerische Freiheit: Wir können unsere Monsties und ihre Angriffsarten nach Belieben verändern und anpassen.

Zusätzlich könnt ihr Monsties mit bestimmten Elementen züchten. Heißt also, dass ihr das Element eines Wasser-Monsters beispielsweise in Feuer umwandeln könnt, wenn ihr es mit Hilfe der Habitat-Restauration in einem Gebiet schlüpfen lasst, wo das Feuerelement dominiert. Dadurch ändert sich nicht nur das eigentliche Element des Monsters, sondern sogar die Farbe.

Über 100 unterschiedliche Monster zu entdecken 

Ob in der Luft, im Wasser, in versteckten Höhlen oder weit oben an den Klippen: Hier finden sich immer Monster. (© Capcom) Ob in der Luft, im Wasser, in versteckten Höhlen oder weit oben an den Klippen: Hier finden sich immer Monster. (© Capcom)

In Monster Hunter Stories können wir über 100 unterschiedliche Monster finden – nahezu alle davon sind als Monstie zähmbar. Dabei spielt auch der Tag- und Nacht-Zyklus eine wichtige Rolle, da einige Monster nur nachts erscheinen.

Triggerwarnung: Wer Arachnophobie hat, sollte hier aufpassen, denn in Monster Hunter Stories 3 gibt es spinnenähnliche Monster wie Nerscylla.

Bei so einer großen Vielfalt hätte ich mir als Monster Hunter-Fan allerdings gewünscht, dass auch komplett neue Monster dabei gewesen wären und nicht nur bekannte Gesichter aus der Hauptreihe.

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