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Inhaltsverzeichnis

Battlestar Commander im Test - Test für iPhone

Die Menschheit in ferner Zukunft - eine aggressive Rasse auf Expansionskurs im Universum. Warum das Strategiespiel die Erwartungen nicht erfüllen kann, lest ihr im Test.

von Thomas Ruhk,
20.12.2010 13:30 Uhr

In einer fernen Zukunft steht die Menschheit am Scheideweg. Die Ressourcen sind erschöpft, die Räume ausgereizt. Da erscheint es wie ein Fingerzeig des Schicksals, das in großer Entfernung eine Galaxie ausgemacht wird, die über Ressourcen und Raum verfügt. Es gibt nur ein Problem: Die ausgesuchten Planeten sind bewohnt, und die Eingeborenen haben so gar keine Lust darauf, die aggressiven Terraner auf ihr Land zu lassen.

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Shop und Zentrale werden horizontal gespielt. Shop und Zentrale werden horizontal gespielt.

Ihr übernehmt die Rolle des kommandierenden Offiziers der Invasionstruppen. Ihr steht in der Zentrale des Flaggschiffs und habt zunächst nur Zugriff auf einige wenige Angriffsziele. Ein Blick in den Hangar verrät, dass sich mit Geld stärkere Waffen und Flugzeuge erwerben lassen. Gestartet wird allerdings mit einfachen Kampfjägern und ein paar stationären Geschützen. Wenn ihr den ersten Planet erobern wollt, klickt ihr einfach auf eines der gebotenen Schlachtfelder. Das Bild wechselt dann von der horizontalen in die vertikale, ihr solltet also das iPhone drehen. Das Spiel lässt euch eine bestimmte Zeit für Truppenbewegungen, dann ist der Gegner dran. Ihr müsst die Energiekerne der feindlichen Basis zerstören, dann ist die Runde beendet. Gelingt es den Eingeborenen jedoch, eure Startvorrichtung für die Flugzeuge zu vernichten, habt ihr verloren.

Die Schlachtfelder sind dann vertikal. Die Schlachtfelder sind dann vertikal.

Die Kerne zu treffen ist in manchen Abschnitten sehr knifflig. Die Laserkanonen der Feinde legen ein unablässiges Sperrfeuer, in das eure Kampfschiffe ein ums andere Mal hineinfliegen. Es ist oftmals purer Zufall, ob ihr zu den Kernen vordringen könnt oder nicht. Alternativ habt ihr die Möglichkeit, die gegnerischen Geschütze auszuschalten – aufgrund starker Panzerung ziehen hier aber endlose Runden ins virtuelle Land. Nach Abschluss einer Mission erhaltet ihr Geld, mit dem ihr eure Angriffsbasis reparieren und erweitern könnt. Auch stärkere Flugzeuge lassen sich kaufen, die schneller sind, über Schutzschilde verfügen oder gar unsichtbar sind. Neben der Einzelspielerkampagne mit rund 50 Missionen auf 22 Planeten könnt ihr euch in einem recht chaotischen Mehrspielermodus messen. Hier sitzen sich die Spieler an einem Gerät gegenüber und spielen gleichzeitig.

Damit kommen wir zur Steuerung – und leider zum größten Schwachpunkt des Spiels. Denn was sich auf dem Papier wie eine zünftige Strategieschlacht anhört, wird durch die Kontrollen zu einer puren Enttäuschung. Ihr beschleunigt und lenkt eure Jäger nämlich nicht per Antippen über klassische Hex-Felder, sondern mit Fingerstrichen! Je schneller ihr über euer Flugzeug streicht, desto schneller fliegt es auch. Ebenso wechselt ihr auf diese Weise die Richtung. Um ein Geschütz oder den Energiekern anzugreifen, müsst ihr von eurem Kampfschiff auf das gewünschte Ziel streichen. Da bleibt keine Zeit für andere Aktionen, ihr streicht wild auf dem Display umher. Es braucht nicht viel Fantasie, um sich das wilde Gefummel bei einer Zwei-Spieler-Partie vorzustellen – vom Spielfeld sieht man da nicht mehr viel. Wer über XL-Finger verfügt, trifft allerhand Dinge – nicht jedoch das eigentlich gedachte Ziel.

Technisch ist das Programm insgesamt solide. Die Schlachtfelder sind zweckmäßig gestaltet, bisweilen verschwinden aber eure kleinen Kampfschiffe in der Hintergrundgrafik. Der Sound beschränkt sich auf die üblichen Kriegsgeräusche.

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