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Seite 2: Blitz Brigade im Test - Quo vadis, Free2Play?

Der zweigeteilte Test

Wir sind als Soldat der bösen roten Truppe unterwegs. Wir sind als Soldat der bösen roten Truppe unterwegs.

Massig freispielbare bzw. freikaufbare Goodies, Extrawaffen, Ausrüstungsteile, Upgrades usw. bieten viel Raum für Dauerzocker. Wir haben Blitz Brigade bewusst in zwei unterschiedlichen Zeiträumen getestet – direkt nach Release und dann wieder eine Woche später. Wir wollten wissen, wie viele Spieler sich mit Echtgeld schon zu unbesiegbaren Mutanten verändert hatten, und waren überrascht, dass sich mit einem stinknormalen Spielercharakter immer noch eine Partie gewinnen lässt. Hin und wieder tauchen aber auch mal überstarke Gegner auf, die beispielsweise schon über erhöhte Lebenspunkte verfügen. Einen solchen Spieler niederzuringen, birgt einen ähnlichen Nervenkitzel wie Bosskämpfe in anderen Titeln.

Solide Comic-Action

So ist Blitz Brigade der erste F2P-Titel der letzten Zeit, der tatsächlich auch für zahlungsunwillige Zocker viel Spiel für lau bietet. Die Einzelspielermissionen halten eine Weile bei Laune, und der Multiplayer ist ebenfalls für ein paar Stunden Spielspaß gut. Die Steuerung der Gameloft-Ego-Shooter ist Standard für per Touchscreen gesteuerte Actionspiele, insofern gibt es da nicht viel zu meckern. Natürlich ist die Kontrolle mit echten Buttons und Sticks nach wie vor haushoch überlegen, aber da alle Spieler über den Touchscreen spielen müssen, gleicht sich das wieder aus.

Die Maps in Blitz Brigade sind fast schon zu groß für 12 Spieler. Die Maps in Blitz Brigade sind fast schon zu groß für 12 Spieler.

Blitz Brigade hatte anfänglich mit Problemen zu kämpfen, denn eine stehende Online-Verbindung ist zwingend vorgeschrieben – auch für den Einzelspieler, der nur die Missionen angehen möchte. Die bunte Comic-Grafik ist zwar nur mit einfachen Texturen versehen worden, überzeugt aber mit stimmigem Gesamteindruck. Die Waffen und Spielercharaktere sind bewusst überzogen dargestellt, übermäßig brutal kommt Blitz Brigade nicht daher. Bei Fahrten mit dem Jeep sind uns Ruckler und Lags aufgefallen, da hier ein Spieler am Lenkrad und ein anderer an der Maschinenkanone sitzen. Unspielbar wurde es jedoch nicht. Die Geräuschkulisse ist der Grafik angepasst. Orchestrale Musikstücke hört man nicht, sondern rockige Klänge und fröhliche Jauchzer der anatomisch nicht ganz korrekt dargestellten Figuren.

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