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Brink im Test - Warum so ein langes Gesicht?

Vier Klassen für ein Halleluja – oder auch nicht? Bethesdas Ego-Shooter im Test für Xbox 360 und PlayStation 3.

von Tobias Veltin,
10.05.2011 06:00 Uhr

Widerstand und Sicherheit stehen sich auf der Ark gegenüber.Widerstand und Sicherheit stehen sich auf der Ark gegenüber.

Klimaerwärmung, Naturkatastrophen, steigende Ozeane. Aktuell in Japan traurige Realität, wird uns das Thema auch zukünftig in Atem halten. Der Shooter Brink für PlayStation 3 und Xbox 360 widmet sich (zumindest in der Ausgangslage) dieser Problematik. In der Zukunft lebt ein Teil der Menschheit auf der riesigen künstlichen Insel »Ark«. Doch das Ansteigen des Meeresspiegels und andere Komplikationen führen dazu, dass Länder überschwemmt werden und viele Menschen auf die Ark flüchten. Chaos und Überbevölkerung sind die Folge. Nun zoffen sich die Sicherheitskräfte der Insel und eine Gruppe von Widerstandskämpfern um die Vorherrschaft. Im Kampagnenmodus von Brink schlagt ihr euch auf eine Seite und versucht, von der Ark zu entkommen (Widerstand) bzw. sie zu retten (Sicherheit).

» Brink - Test-Video ansehen

Das Klassensystem von Brink

Die Charakterklassen wechselt ihr an diesen Kommandoposten.Die Charakterklassen wechselt ihr an diesen Kommandoposten.

Brink spielt sich klassisch aus der Ego-Perspektive, unterscheidet sich aber von den meisten Shootern. Typische Modi wie Team Deathmatch oder ähnliches gibt es nicht, vielmehr stehen Missionsziele im Vordergrund. Während das eine Team versucht, seine Ziele zu erfüllen, muss die andere Gruppe das mit allen Mitteln verhindern. Es geht zum Beispiel darum, Objekte oder Safes zu hacken, Türen zu sprengen oder Personen zu eskortieren. Die Missionsziele wechseln innerhalb der Missionen, »schafft« ihr ein Ziel, gibt es einen Zeitbonus und ein neues Ziel wird aktiviert. Damit nicht jeder Spieler alle Ziele erfüllen kann (und um etwas Taktik ins Spiel zu bringen), gibt es in Brink vier unterschiedliche Charakterklassen mit spezifischen Fähigkeiten. Der Soldat legt Sprengsätze oder wirft Molotow Cocktails. Der Agent dagegen geht etwas subtiler vor, tarnt sich als Gegner oder hackt Objekte und Gegenstände. Der Sanitäter kümmert sich um kleine oder große Wehwehchen, während der Techniker schließlich Geschütze baut oder Sprengsätze und Minen entschärft. Besonders wichtig ist aber das Zusammenspiel untereinander, denn Brink zwingt euch die Teamarbeit geradezu auf. Dazu gehört zum Beispiel auch das sogenannte »Buffen«. Techniker können zum Beispiel die Schadenswerte von Kollegen erhöhen, Sanitäter die Lebensenergie. Cool: die Klassen sind gut ausbalanciert, eine zu starke oder gar übermächtige Kategorie gibt es nicht. Hier sei ausdrücklich erwähnt: Brink ist nichts für Rambotypen oder Einzelgänger! Die Klassen tauscht ihr bei Bedarf während der Matches beliebig oft an Kommandoposten, die ihr teilweise erst erobern müsst.

» Brink - Das Intro ansehen

Problemfall KI

Hier unterstützen uns die KI-Kollegen beim Feuern. Das ist nicht immer der Fall.Hier unterstützen uns die KI-Kollegen beim Feuern. Das ist nicht immer der Fall.

Die Vielfalt an Anzeigen, Missionszielen, Klassen und Möglichkeiten erschlägt den Spieler zu Beginn und erschwert den Einstieg, auch wenn es eine Reihe von hilfreichen Tutorial-Videos gibt. Seid ihr erstmal etwas drin, macht das Spiel aber durchaus Laune, was vor allem an der Dynamik, dem Spielfluss und den unterschiedlichen Charakterklassen liegt. Es gibt gerade im Solo-Modus aber einen großen Haken: die künstliche Intelligenz. Die Teamkollegen gehen Missionsziele zwar selbstständig an, trotzdem lassen sie dabei jegliche Konsequenz vermissen. Oft ballern sie erstmal seelenruhig auf den Feind anstatt eine Bombe zu entschärfen, oder sie rücken schlicht und ergreifend nicht nach. Die fehlende Unterstützung bekommt ihr dann meist in Form von Kugelhagel und einem schnellen Ableben zu spüren. Durch dieses extreme Manko ist der Einzelspielermodus gerade auf den höheren Schwierigkeitsgraden eine frustige bis unschaffbare Angelegenheit. Lichtblicke gibt es aber trotzdem: Gerade die Sanitäter suchen meistens direkt den Weg zu euch und werfen euch bei Bedarf Wiederbelebungsspritzen zu. Doch auch dann ist die Einzelspieler-Kampagne (so man sie denn so nennen will) äußerst kurz. Acht Einsätze/ Karten auf jeder der beiden Seiten sind vergleichsweise mager, zumal ihr jede Karte nur jeweils einmal spielt. Da bleibt nur zu hoffen, dass Bethesda und Splash Damage schnell einen entsprechenden DLC nachliefern.

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