Vor 20 Jahren veräppelte eine legendäre deutsche YouTuberin Harry Potter in ihren Videos - jetzt hat sie keine Liebe mehr für das Universum

Kathrin Fricke alias Coldmirror wurde mit ihren Harry Potter-Synchros auf YouTube berühmt. Heute distanziert sie sich von dem J.K. Rowling-Universum.

Coldmirror hat keine Liebe mehr für Harry Potter. Coldmirror hat keine Liebe mehr für Harry Potter.

Mit "Harry Potter und ein Stein PART 1" schrieb Kathrin Fricke am 25. November 2006 YouTube-Geschichte. Die besser als Coldmirror bekannte Künstlerin prägte mit ihrem schrulligen Synchronisationen der Harry Potter-Filme unzählige Millenials.

Zwanzig Jahre, nachdem sie mit ihrem Spaßvideos riesige Netz-Berühmtheit erlangte, distanziert sie sich von dem Zauberei-Universum aus der Feder von J.K. Rowling.

Coldmirror hat sich von Harry Potter distanziert

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"[...] ich kann das nicht mehr mit gutem Gewissen angucken", erklärte Coldmirror in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung Anfang Oktober. Der Grund, warum sich die Künstlerin von einer Marke distanziert, die für sie einst ein heimeliger Rückzugsort war, ist hauptsächlich die Schöpferin selbst.

J.K. Rowling sorgt bereits seit mehreren Jahren mit ihren transfeindlichen Ansichten für Schlagzeilen. Zahlreiche Fans wollen die Harry Potter-Marke aufgrund der Anti-LGBTQIA+-Rhetorik der britischen Autorin nicht mehr unterstützen.

So hat auch Coldmirror den Hexen und Zauberern von Hogwarts den Rücken gekehrt. Sie habe zwar noch ein Grundinteresse an Harry Potter, aber "keine Liebe mehr", so die 41-Jährige im Interview mit der Süddeutschen. Ihre Distanzierung vom Potter-Universum untermauert sie mit weiteren deutlichen Worten:

Was J.K. Rowling jetzt abzieht, das ist nicht mehr heimelig und schön und niedlich und magisch. Für mich ist das Thema durch.

Mehr rund um die J.K. Rowling-Kontroverse erfahrt ihr übrigens im unteren Kasten:

Was macht Coldmirror heute?

Coldmirrors YouTube-Kanal besteht weiterhin und verzeichnet aktuell rund 1,6 Millionen Abonennt*innen. Videos lädt sie aktuell einmal im Monat hoch, vom typischen Coldmirror-Charme haben die allerdings nichts verloren und ernten zwischen 400.000 und 800.000 Views.

Mit "TELEKADDI" veröffentlicht die Medienschaffende seit Oktober 2024 außerdem regelmäßig Podcast-Folgen via ARD Sounds, in der sie Kinder- und Animeserien aus den 90ern und 2000ern analysiert, darunter Sailor Moon, Art Attack und Darkwind Duck. Die einzelnen Folgen lädt sie auch auf ihrem YouTube-Kanal hoch.

Und nun lasst uns doch mal gemeinsam in Nostalgie schwelgen: Welches Coldmirror-Video ist euer liebstes?


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