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Fazit: Cozy Grove im Test: Ein Campingausflug für alle, denen Animal Crossing zu hektisch ist

Fazit der Redaktion

Annika Bavendiek
@annika908

Während meines Campingausflugs auf Cozy Grove fühlte ich mich stark an meine echten Campingerfahrungen erinnert. Anfangs machte es Spaß und tat mir gut. Es war sogar so schön entspannend, dass ich einige Male (vor der Konsole) eingeschlafen bin.

Allerdings kam dann der Punkt, an dem ich einfach keine Lust mehr hatte, weil irgendwas (in dem Fall Grind und Bugs) nervte. Nur, um das Spiel kurz darauf doch wieder etwas zu vermissen. Dabei ist es aber die entspannte Atmosphäre, die mich gelegentlich noch hinter dem Ofen hervorlockt. Das Grind-Massaker mit dem Haufen an Fetch-Quests kann zwar unter Umständen auch befriedigend wirken, ist für mich aber nur erträglich, solange ich nicht über die 30 Minuten Spielzeit am Tag komme.

Das setzt zwar wiederum noch mehr Geduld voraus, schützt für mich das Spiel aber auch davor, sich mit dem Grind selbst noch mehr zu schaden. Sofern man damit klarkommt, kann Cozy Grove durchaus eine Alternative zu Animal Crossing darstellen. Es hat zwar so seine Eigenarten, die fokussierte Entschleunigung mit mehr Story hält mich aber länger bei der Stange, statt planlos über die Insel zu irren - vorausgesetzt, dass die Entwickler den schlechten technischen Zustand in den Griff bekommen.

Rae Grimm

Rae Grimm
@freakingmuse

Das Gefühl, sich nach und nach in ein Spiel zu verlieben, ist mir wohl vertraut. Neu hingegen war es für mich, mich nach und nach zu "entlieben". Genau das ist aber im Verlauf meiner Zeit mit Cozy Grove geschehen.

Was als süße Liebe auf den ersten Blick begann und in den ersten Tagen für absolute Tiefenentspannung sorgte (Die beruhigende Musik! Die fabelhafte Optik! Die Bärchen!), wurde nach und nach zu einem zermürbenden Geduldsspiel, das eher für Anspannung als Entspannung sorgte. Das aus Animal Crossing: New Horizons bekannte Prinzip der Entschleunigung funktioniert nämlich nur so lange, wie die Geschwindigkeit nicht die eines Gletschers annimmt - sowohl in Sachen Game Design als auch Framerate auf Switch.

Jeder Blick auf die Aufgabenleiste sorgt für Frust, wenn ich genau weiß, dass es mehrere (reale!) Tage oder gar Wochen dauert, bis ich einen Auftrag abschließen kann, weil mir ein wichtiger Gegenstand fehlt, den ich erst endlos zusammengrinden muss. Wäre dieser Grind spaßig, könnte ich das leicht verzeihen und mich auf die Entschleunigung einlassen. Stattdessen muss ich aber einfach nur jede Menge Dinge sammeln, um andere Items zu craften, um dann wieder andere Items zu craften. Hinzu kommt, dass ich jeden Tag dieselben Aufgaben für dieselben Charaktere erledigen muss - und die lassen sich alle mit "suche Gegenstand X" zusammenfassen.

Cozy Grove ist eine sich endlos anfühlende Fetch-Quest, deren einzige Abwechslung die berührend-melancholischen Geschichten sind, die die putzigen Bärchen mit uns teilen, um ihre Aufträge zu rechtfertigen. Für mich reicht das leider nicht aus. Entschleunigung als Spielprinzip finde ich spannend, aber nicht wenn es auf stupider Abwechslungslosigkeit basiert. So schnell werde ich Cozy Grove keinen Besuch mehr abstatten.

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