Das Zelda: Ocarina of Time-Remake dürfte den einen großen Fehler der 3DS-Neuauflage fixen

Wenn wir uns beide Neuauflagen im Vergleich anschauen, dann fällt ein großer Unterschied auf.

Das neue Spiel geht bei einer Designentscheidung einen anderen Weg als das 3DS-Remake, hebt sich aber auch vom Original ab. Das neue Spiel geht bei einer Designentscheidung einen anderen Weg als das 3DS-Remake, hebt sich aber auch vom Original ab.

Das großartige Ocarina of Time hat Spiele Ende der 90er-Jahre unter anderem mit seiner Anvisier-Mechanik revolutioniert und bekommt auf der Switch 2 nicht die erste Frischzellenkur spendiert. Das N64-Abenteuer wurde bereits 2011 für den 3DS noch mal neu aufgelegt.

Dieses erste Remake hat damals schon sehr viel richtig gemacht, und konnte bei der Vorlage wenig verwunderlich einen traumhaften Metascore von 94 einsacken. Ein Kritikpunkt lässt sich aber im Vergleich mit dem Original doch anbringen und es sieht schon jetzt stark danach aus, als würde sich die Neuinterpretation für Switch 2 da besser schlagen.

Video starten 3:26 The Legend of Zelda: Ocarina of Time zeigt erstes Gameplay und den neuen Look

Das Switch 2-Remake hat bei einem Aspekt wohl die Nase vorn

Dass das neue Switch 2-Spiel generell grafisch vorn liegt, ist dank besserer Technik natürlich klar und soll hier nicht Thema sein. Aber bei einer Designentscheidung, die ganz unabhängig von potenter Hardware ist, schlägt das Remake eine Richtung ein, die der Atmosphäre richtig guttun dürfte. Es geht um die Farbgebung.

Ein Video auf dem YouTube-Kanal Zelda Universe stellt alle drei Versionen gegenüber, sodass wir den direkten Vergleich bekommen:

Bereits in der ersten gegenübergestellten Szene fällt die 3DS-Version mit ihrer hohen Sättigung auf und das zieht sich durch das gesamte Material. Die Farben wirken hier einfach sehr knallig: Grün und Rot leuchten uns richtig entgegen.

Das N64-Original hatte da einen vergleichsweise dunkleren und blasseren Look. "Dunkel" ist sicher auch nicht das erste Wort, das einem zum Switch 2-Remake einfallen würde. Im gezeigten Gameplay-Material waren viele Szenen sehr hell ausgeleuchtet. Sie wirkten aber trotzdem deutlich entsättigter als das 3DS-Spiel, insbesondere an einigen Stellen durch einen Nebel- oder Dunst-Effekt, der den Look der Umgebung blasser und weicher macht.

In der Story begleiten wir einen noch jungen Link, der im Kokiriwald zu Hause ist und nach einer Begegnung mit dem Deku-Baum und Prinzessin Zelda zu einer schwierigen Mission aufbricht. Seine Geschichte hat durchaus ihre emotionalen, melancholischen oder düsteren Momente, zu denen die knallige Ästhetik des Handheld-Remakes nicht ganz so gut passt.

Natürlich lässt sich das nach den gezeigten Spielszenen noch nicht endgültig oder für das gesamte Spiel sagen, aber falls euch die 3DS-Neuauflage zu bunt war, dürftet ihr beim Switch 2-Remake eher auf eure Kosten kommen. Wie gut der neue Switch 2-Look dann tatsächlich funktioniert, davon können wir uns ab dem 5. November ausgiebig überzeugen.

Was sagt ihr dazu? Welcher Look gefällt euch am besten, wenn ihr euch den Vergleich anschaut und welcher Aspekt gibt den Ausschlag?


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