Seite 4: Die besten Gaming-4K-TVs 2022 - Vergleich für PS4, PS5, Xbox One & Xbox Series

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Auf dieser Seite findet ihr 4K-Fernseher, die auch hohe Ansprüche füllen, aber natürlich entsprechend teurer sind.

Kein Evo-Panel, aber trotzdem verbessert: LG OLED B2

Der LG OLED B2 aus 2022 ist nochmal ein gutes Stück besser als der ohnehin schon sehr gute Vorgänger. Der LG OLED B2 aus 2022 ist nochmal ein gutes Stück besser als der ohnehin schon sehr gute Vorgänger.

Pro
  • sehr hohe Bildqualität dank OLED
  • höhere Spitzenhelligkeit als beim Vorgänger
  • 2 x HDMI 2.1
  • niedriger Input Lag
Contra
  • Bildprozessor schwächer als beim LG C2

Preis: circa 1500€ bei 55 Zoll

LG OLED B2 bei MediaMarkt*

Heller als der Vorgänger: Der LG OLED B2 aus 2022 hat sich im Vergleich zum Vorgänger ein gutes Stück weiterentwickelt, was nicht zuletzt an der höheren Spitzenhelligkeit liegt, durch die er besser für helle Räume geeignet ist und HDR besser ausnutzen kann. Mit dem noch ein paar hundert Euro teureren LG OLED C2, der eines der neuen, noch helleren Evo-Panels besitzt, kann er zwar trotzdem nicht ganz mithalten, auch weil er über den schwächeren Bildprozessor verfügt. Er ist aber nicht weit von ihm entfernt.

Hohe Bildqualität dank OLED: Ansonsten bietet der LG OLED B2 natürlich die hohe Bildqualität, die man von einem OLED-TV erwarten kann. Die LED-Technik liefert perfektes Schwarz und daraus resultierend unendlich hohen Kontrast. Da OLED-TVs keine traditionelle Hintergrundbeleuchtung haben, sondern die Helligkeit der Bildpunkte einzeln angepasst wird, sind sie auch hervorragend bei der Darstellung von Szenen mit hellen und dunklen Bildteilen.

Gut fürs Gaming mit PS5 & Xbox Series X: Als Gaming-Fernseher ist der LG OLED B2 sehr gut geeignet. Er verfügt über ein 120-Hz-Display und zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, durch die Gaming in 4K mit 120 fps mit der PS5 oder der Xbox Series X möglich ist. Das unterscheidet ihn vom günstigeren LG OLED A2, der nur 60 Hz und kein HDMI 2.1 bietet. Auch VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency Mode) werden beim LG OLED B2 unterstützt. Der Input Lag fällt mit 11 bis 12 ms bei 60 Hz und rund 6 ms bei 120 Hz sehr günstig aus.

LG OLED B2 bei MediaMarkt*

Jetzt mit viermal HDMI 2.1: Samsung Neo QLED QN85B

Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es beim Samsung Neo QLED QN85B HDMI 2.1 auf allen vier Ports. Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es beim Samsung Neo QLED QN85B HDMI 2.1 auf allen vier Ports.

Pro
  • hohe Helligkeit
  • hoher Kontrast mit Local Dimming
  • niedriger Input Lag
  • HDMI 2.1 auf allen vier Anschlüssen
Contra
  • schwacher Kontrast ohne Local Dimming
  • Schwarzwerte nicht so gut wie bei OLED-TVs

Preis: circa 1.300 Euro bei 55 Zoll

Samsung Neo QLED QN85B bei Amazon*

Gutes Local Dimming: Wie schon beim Vorgänger Samsung Neo QLED QN85A handelt es sich beim QN85B um einen 4K-Fernseher mit Mini-LEDs. Die kleineren Leuchtdioden ermöglichen eine bessere Anpassung der Hintergrundbeleuchtung durch Local Dimming, was zu höherem Kontrast führt. Ohne Local Dimming ist der Kontrast allerdings niedrig, da der Samsung QN85B im Gegensatz zum teureren QN90B nicht über ein VA-, sondern über ein IPS-Panel verfügt. Das Local Dimming ist aber ohnehin standardmäßig immer aktiviert und funktioniert auch beim Gaming recht gut.

Viel Licht: Punkten kann der Samsung QLED QN85B bei der Helligkeit: Mit HDR kann er über 1.600 cd/m2, ohne HDR immer noch 1.200 cd/m2 erreichen. In diesem Punkt ist er OLED-TVs deutlich überlegen. Zum Vergleich: Der LG OLED C2 kommt mit HDR nicht über 900 cd/m2 hinaus. Das macht den Samsung QN85B eigentlich zu einem idealen Fernseher für helle Umgebungen. Allerdings spiegelt das Display etwas stärker als etwa beim LG OLED C2 oder auch beim Samsung QN90B.

Viermal HDMI 2.1: Während man sich beim Vorgänger noch mit einem einzigen HDMI-2.1-Anschluss begnügen musste, gibt es beim QN85B HDMI 2.1 auf allen vier Ports. Gaming in 4K mit 120 fps ist mit diesen Anschlüssen sowohl mit der PS5 als auch mit der Xbox Series X möglich. Auch VRR (Variable Refresh Rate) funktioniert mit PS5 und Xbox Series problemlos. Der Input Lag fällt mit knapp 6 ms bei 120 Hz und knapp 11 ms bei 60 Hz wie beim Vorgänger sehr niedrig aus. Beim Gaming lässt der Samsung QN85B also nichts zu wünschen übrig.

Samsung Neo QLED QN85B bei Amazon*

Beeindruckende Helligkeit: Samsung Neo QLED QN90B

Der Samsung Neo QLED QN90B punktet durch seine Mini-LED-Beleuchtung und seine gewaltige Spitzenhelligkeit. Der Samsung Neo QLED QN90B punktet durch seine Mini-LED-Beleuchtung und seine gewaltige Spitzenhelligkeit.

Pro
  • beeindruckende Helligkeit
  • sehr hoher Kontrast mit Local Dimming
  • niedriger Input Lag
  • HDMI 2.1 auf allen vier Anschlüssen
Contra
  • Schwarzwerte nicht so gut wie bei OLED-TVs

Preis: circa 1.600 Euro bei 55 Zoll

Samsung Neo QLED QN90B bei MediaMarkt*

Mini-LED und VA-Panel: Der Samsung QN90B ist eines der Spitzenmodelle unter Samsungs 4K-TVs aus 2022. Er verfügt über Mini-LED-Beleuchtung, welche für sehr gutes Local Dimming und infolgedessen für sehr hohen Kontrast sorgt. Im Gegensatz zum günstigeren QN85B bietet der QN90B aber selbst ohne Local Dimming noch recht hohen Kontrast, da er über ein VA-Panel verfügt. An OLED-TVs kommt er trotzdem selbst mit Local Dimming nicht ganz heran.

Beeindruckende Helligkeit: Beeindruckend am Samsung QN90B ist seine Helligkeit. Selbst ohne HDR erreicht er über 2.000 cd/m2. Zum Vergleich: Beim LG OLED C2 ist auch mit HDR bei knapp 900 cd/m2 Schluss. Außerdem reflektiert sein Display kaum. Gerade für helle Räume sowie für die Darstellung heller, farbenprächtiger Szenen ist der Samsung QN90B somit perfekt. Bei dunklen Szenen in dunklen Umgebungen fällt jedoch auf, dass das Schwarz nicht so perfekt ist wie bei einem OLED-TV.

Viermal HDMI 2.1: Der Samsung QN90B verfügt über vier HDMI-2.1-Anschlüsse, durch die Gaming in 4K mit bis zu 120 fps mit der PS5 oder der Xbox Series X möglich ist. Der Vorgänger QN90A hatte HDMI 2.1 nur auf einem Anschluss geboten. VRR und ALLM werden ebenfalls unterstützt. Der Input Lag liegt bei sehr niedrigen 6 ms mit 120 Hz und 11 ms mit 60 Hz. Insgesamt macht der Samsung QN90B beim Gaming also eine sehr gute Figur, das gilt allerdings auch für den günstigeren Samsung QN85B.

Samsung Neo QLED QN90B bei MediaMarkt*

QLED und OLED vereint: Samsung OLED S95B

Mit dem S95B kehrt Samsung zur OLED-Technologie zurück und verbindet sie mit der eigenen QLED-Technik. Mit dem S95B kehrt Samsung zur OLED-Technologie zurück und verbindet sie mit der eigenen QLED-Technik.

Pro
  • perfektes Schwarz und unendlich hoher Kontrast
  • besonders strahlende Farben
  • HDMI 2.1 auf allen vier Ports
  • sehr niedriger Input Lag
Contra
  • Farben können manchmal unnatürlich wirken
  • kein Dolby Vision

Preis: circa 1700€ bei 55 Zoll

Samsung OLED S95B bei MediaMarkt*

QLED und OLED verbunden: Der Samsung S95B ist Samsungs Top-Modell aus 2022 und der erste OLED-Fernseher des koreanischen Herstellers seit 2013. Das Besondere dabei ist, dass er sein OLED-Display, welches wie üblich für perfektes Schwarz und unendlich hohen Kontrast sorgt, mit der QLED-Technik verbindet, die auch bei günstigeren Samsung-Fernsehern zum Einsatz kommt. Das sorgt für besonders strahlende Farben und noch etwas mehr Helligkeit. Der Vorteil gegenüber Konkurrenten wie dem LG OLED C2 ist nicht groß, aber doch sichtbar.

Übertreibt gerne: Ganz perfekt funktioniert die neue Verbindung der beiden Technologien allerdings noch nicht. So neigt der Samsung S95B gelegentlich zur Übertreibung, sodass die strahlenden Farben etwas unnatürlich wirken. Außerdem ist er bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten gegenüber dem LG OLED C2 leicht im Nachteil, unter anderem aufgrund des fehlenden HDR-Supports. Deswegen gelingt es Samsung mit dem S95B noch nicht, einen deutlichen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz herauszuholen.

Alles, was man fürs Gaming braucht: Fürs Gaming bietet der Samsung S95B alles, was man sich wünschen kann. Der Input Lag fällt mit rund 5 ms bei 120 Hz und etwa 10 ms bei 60 Hz sehr niedrig aus. HDMI 2.1 gibt es auf allen vier Ports, 4K 120fps sind also möglich mit PS5 und Xbox Series X. Tatsächlich kann der S95B theoretisch sogar 144 Hz darstellen, das klappt aber nicht immer problemlos und ist für die aktuellen Konsolen sowieso nicht wichtig. ALLM und VRR werden ebenfalls unterstützt.

Samsung OLED S95B bei MediaMarkt*

Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis: LG OLED B1

LG OLED B1 bietet eine ähnliche Bildqualität wie der A1, verfügt aber über alle wichtigen Gaming-Features einschließlich HDMI 2.1. LG OLED B1 bietet eine ähnliche Bildqualität wie der A1, verfügt aber über alle wichtigen Gaming-Features einschließlich HDMI 2.1.

Pro
  • insgesamt sehr gute Bildqualität
  • zwei HDMI-2.1-Anschlüsse
  • niedriger Input Lag
Contra
  • Spitzenhelligkeit niedrig für die Preisklasse
  • schwächerer Bildprozessor als beim C1

Preis: ca. 1.050 Euro bei 55 Zoll

LG OLED B1 bei Saturn*

Die üblichen Unterschiede: Der LG OLED B1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger BX kaum verändert. Wie schon in den Vorjahren unterscheidet sich die B-Reihe von der etwas teureren C-Reihe durch den schwächeren Bildprozessor, der in der Praxis aber selten auffällt, und die geringere Spitzenhelligkeit. Bei HDR-Inhalten und in sehr hellen Räumen schneidet der C1 also besser ab, allzu groß ist der Qualitätsunterschied zwischen den beiden Modellen jedoch nicht.

Flüssiger als der A1: Trotz der kleinen Einsparungen bietet der LG OLED B1 eine sehr hohe Bildqualität, was natürlich vor allem an der OLED-Technik mit ihrem perfekten Schwarz, dem unendlich hohen Kontrast und der sehr guten Farbdarstellung liegt. Das gilt allerdings auch für den noch günstigeren LG OLED A1. Im Gegensatz zu diesem Modell verfügt der B1 jedoch über ein 120-Hz-Display, was für eine flüssigere Darstellung schneller Bewegungen sorgt.

Zweimal HDMI 2.1: Außerdem bietet der LG OLED B1 zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, die Gaming in 4K mit bis zu 120 fps prinzipiell möglich machen. Das sind zwei Anschlüsse weniger als beim C1, aber zwei mehr als beim A1. Beim Input Lag schneidet der B1 mit circa 5 ms bei 120 Hz und circa 13 ms bei 60 Hz ebenfalls sehr gut ab. Wie der C1 unterstützt auch der B1 VRR sowie FreeSync und G-Sync, was beim A1 fehlt.

LG OLED B1 bei Saturn*

Noch besser fürs Gaming: LG OLED C1

Der LG OLED C1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht allzu sehr verändert, aber fürs Gaming gibt es zumindest ein paar Verbesserungen. Der LG OLED C1 hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht allzu sehr verändert, aber fürs Gaming gibt es zumindest ein paar Verbesserungen.

Pro
  • sehr hohe Bildqualität
  • äußerst niedriger Input Lag
  • vier HDMI-2.1-Anschlüsse
Contra
  • Spitzenhelligkeit etwas geringer als beim Vorgänger

Preis: knapp 1.100 bis 1.200 Euro bei 55 Zoll

LG OLED C1 bei MediaMarkt*

Beim Bild kaum verändert: Beim LG OLED C1 hat sich nicht viel getan. Die neuen OLED-Evo-Panels, die heller und effizienter sein sollen, bleiben teureren Modellen wie dem G1 vorbehalten. Deshalb bietet der C1 bei der Bildqualität fast genau das, was schon der CX geboten hat. Ihr bekommt also nach wie vor ein sehr gutes OLED-TV mit dem üblichen perfekten Schwarz und unendliche hohen Kontrast.

Besser nach Kalibrierung: Im Vergleich zum günstigeren B1 besitzt das C-Modell auch dieses Jahr wieder den besseren Bildprozessor und die etwas höhere Spitzenhelligkeit. Letztere fällt allerdings etwas niedriger aus als beim CX. Laut einigen Testberichten sind beim C1 die Einstellung der Farbwiedergabe im Auslieferungszustand übrigens nicht gerade optimal. Das Problem scheint aber nicht immer zu bestehen und spätestens nach dem Kalibrieren ist die Farbdarstellung hervorragend.

Noch weniger Input Lag: LG hat den ohnehin schon niedrigen Input Lag des CX weiter reduziert. Beim C1 sind es nur noch gut 10 ms bei 60 Hz und 5,3 ms bei 120 Hz. Auch der VRR-Support wurde weiter verbessert. Der C1 unterstützt neben VRR gemäß den HDMI-2.1-Spezifikationen auch G-Sync und FreeSync, und zwar von 20 bis 120 fps. Beim Vorgänger klappte das erst ab 40 fps aufwärts. HDMI 2.1 gibt es nach wie vor auf allen vier Ports. Die Bandbreite erreicht nicht ganz die vollen 48 Gbit/s, was in der Praxis aber kaum einen Unterschied macht.

LG OLED C1 bei MediaMarkt*

Toll, aber der Fortschritt fehlt: Sony A80K OLED

Der Sony A80K ist wie der Vorgänger ein tollter Fernseher, fällt im Vergleich zur Konkurrenz aber etwas zurück. Der Sony A80K ist wie der Vorgänger ein tollter Fernseher, fällt im Vergleich zur Konkurrenz aber etwas zurück.

Pro
  • sehr gute Bildqualität
  • volles HDMI 2.1 mit VRR auf zwei Port
Contra
  • Helligkeit etwas schwächer als bei der Konkurrenz
  • 1440p nicht nativ unterstützt
  • Input Lag etwas höher als bei der Konkurrenz

Preis: 1700€

Sony A80K bei Saturn*

Noch immer toll, aber schwächer als die Konkurrenz: Der Sony OLED A80K aus 2022 hat sich im Vergleich zum A80J aus dem Vorjahr kaum verändert. Das ist im Prinzip nicht schlimm, denn auch der Vorgänger war schon ein toller Fernseher, unter anderem natürlich wegen der hervorragenden Schwarzwerte und des hohen Kontrasts des OLED-Displays. Allerdings hat sich parallel der Konkurrent LG OLED C2 bei der Spitzenhelligkeit weiterentwickelt und hat dadurch nun einen kleinen Vorsprung vor dem Sony-Modell.

Keine Probleme bei HDMI 2.1, VRR zum Start: Beim Input Lag schneidet der Sony A80K mit etwa 9 bis 10 ms bei 120 Hz und circa 17 bis 18 ms bei 60 Hz gut ab, hinkt aber der Konkurrenz von Samsung und LG abermals leicht hinterher. HDMI 2.1 gibt es auf zwei Ports, durch die 120 fps bei 4K-Auflösung problemlos möglich sind, und zwar anders als bei manchen älteren Sony-TVs auch bei Chroma 4:4:4. Ein Fortschritt ist zudem, dass VRR und ALLM diesmal direkt zum Release unterstützt werden. 1440p wird aber nach wie vor nicht nativ unterstützt.

Google TV und 50 Watt: Der Sony A80K verwendet wie schon der Vorgänger als Betriebssystem Google TV, eine relativ neue Version des bekannten Android TVs. Dieses bietet einen sehr großen App-Support und läuft auf dem A80J sehr flüssig. Beim Sound schneidet der Sony A80K mit einer Gesamtleistung von 50 Watt ziemlich gut ab, ein großer Qualitätsunterschied zum 2.2-Soundsystem mit 40 Watt des LG OLED C2 ist aber nicht auszumachen.

Sony A80K bei Saturn*

Tolles Bild trotz günstigerem Preis: Sony OLED A80J

Der Sony OLED A80J bietet tolles Bild für seinen Preis, hat bei den Gaming-Features aber noch ein paar Nachteile. Der Sony OLED A80J bietet tolles Bild für seinen Preis, hat bei den Gaming-Features aber noch ein paar Nachteile.

Pro
  • hervorragende Bildqualität
  • HDMI 2.1 auf zwei Ports
Contra
  • 1440p nicht nativ unterstützt
  • Input Lag etwas höher als bei LG OLED-TVs

Preis: circa 1.500 Euro bei 55 Zoll

Sony OLED A80J bei Otto*

Günstiger und trotzdem hervorragend: Der Sony A80J ist das günstigste Modell unter Sonys OLED-TVs aus 2021. Trotz des deutlich niedrigeren Preises ist er bei der Bildqualität nicht weit vom Sony A90J entfernt. Letzterer bietet zwar noch etwas mehr Helligkeit in HDR und das noch etwas weniger reflektierende Display, in der Praxis fällt der Unterschied jedoch kaum auf. Im Vergleich zu den 2021er-Modellen von LG liegt der Sony A80J ungefähr auf dem Niveau des LG OLED C1.

HDMI 2.1 und VRR: Wie der Sony A90J hat auch der A80J endlich HDMI 2.1, im Gegensatz zu seinem Vorgänger aus 2020. Auf zwei der vier Ports ist Gaming in 4K mit bis zu 120 fps mit der PS5 oder der Xbox Series X möglich. Rund ein Jahr nach Release ist schließlich auch das Software-Update erschienen, das VRR- und ALLM-Unterstützung nachliefert, was damit zu tun haben dürfte, dass auch die PS5 im Frühjahr 2022 endlich VRR-Unterstützung bekommen hat.

Beim Gaming gut, aber nicht spitze: Der A80J bietet jedoch nach wie vor kein natives 1440p, was an der PS5 nichts ausmacht, da diese die Auflösung ebenfalls nicht unterstützt. Die Xbox Series tut dies hingegen schon. Beim Input Lag schneidet der Sony A80J mit knapp 9 ms bei 120 Hz und knapp 17 ms bei 60 Hz im Vergleich zum Vorgänger A8H und sogar im Vergleich zum A90J ein bisschen besser ab und liegt in einem fürs Gaming guten Bereich. Trotzdem reagiert er nicht ganz so schnell wie beispielsweise aktuelle OLED-TVs von LG.

Sony OLED A80J bei Otto*

Endlich HDMI 2.1: Sony OLED A90J

Der Sony A90J ist bei der Bildqualität nur schwer zu übertreffen. Bei den Gaming-Features gibt es aber noch Schwachstellen. Der Sony A90J ist bei der Bildqualität nur schwer zu übertreffen. Bei den Gaming-Features gibt es aber noch Schwachstellen.

Pro
  • hervorragende Bildqualität
  • HDMI 2.1 auf zwei Ports
  • relativ gute Spitzenhelligkeit in HDR
Contra
  • unterstützt 1440p nicht
  • Input Lag etwas höher als bei LG-TVs

Preis: circa 2.000 Euro

Sony OLED A90J bei MediaMarkt*

Hervorragendes Bild: Der Sony A90J bietet eine hervorragende Bildqualität, auch im Vergleich zu anderen OLED-TVs. Mit dem LG OLED C1 kann er problemlos mithalten und zeigt sogar leichte Vorteile bei der Farbwiedergabe (wobei der Unterschied bei perfekter Kalibrierung beider TVs gering ist). Auch bei der Helligkeit ist der Sony A90J leicht überlegen, zumindest in HDR. Natürlich bietet er zudem die üblichen Vorteile eines OLED-TVs wie perfektes Schwarz und unendlich hohen Kontrast.

Endlich HDMI 2.1: Während 2020 seltsamerweise nur der viel günstigere Sony XH90 HDMI 2.1 bekam, gibt es die schnellen Anschlüsse 2021 auch bei Sonys OLEDs, und zwar auf zwei Ports. Die Probleme, die der Sony XH90 bei der Wiedergabe von 4K 120 Hz bei gleichzeitiger Farbauflösung Chroma 4:4:4 hatte, gibt es beim A90J nicht, sofern man passende Einstellungen verwendet. VRR und ALLM werden durch ein im Frühjahr 2022 erschienenes Software-Update inzwischen ebenfalls unterstützt

Nicht perfekt beim Gaming: Der Input Lag liegt bei etwa 16 bis 17 ms bei 60 Hz und 12 ms bei 120 Hz. Das sind gute Werte fürs Gaming, allerdings nicht ganz so gut wie bei der Konkurrenz von Samsung und LG. Enttäuschend ist außerdem, dass noch immer nicht die Auflösung 1440p unterstützt wird. Das macht nichts, falls ihr den Fernseher nur mit der PS5 verwendet, die ebenfalls kein 1440p unterstützt. Bei der Verwendung mit einer Xbox Series oder dem PC kann es aber lästig sein.

Sony OLED A90J bei MediaMarkt*

Mini-LED mit Kompromissen: Samsung QN85A

Der Samsung QN85A bietet HDMI 2.1 und die neue Mini-LED-Technologie, aber an anderer Stelle wurde gespart. Der Samsung QN85A bietet HDMI 2.1 und die neue Mini-LED-Technologie, aber an anderer Stelle wurde gespart.

Pro
  • sehr hoher Kontrast bei Local Dimming
  • HDMI 2.1
  • niedriger Input Lag und VRR
  • hohe Spitzenhelligkeit
  • kaum reflektierendes Display
Contra
  • ohne Local Dimming schwacher Kontrast
  • nur ein Anschluss mit HDMI 2.1

Preis: circa 1.000 Euro bei 55 Zoll

Samsung QN85A bei Amazon*

Neue Mini-LEDs: Der QN85A ist das günstigste unter Samsungs Mini-LED-Modellen in 2020. Durch die kleineren Leuchtdioden kann der Kontrast im Local Dimming enorm verbessert werden, auf Werte bis ca. 20.000:1. Das klappt auch im Game Mode gut. Ist Local Dimming abgeschaltet, ist der Kontrast mit rund 1.400:1 hingegen schwach. Das liegt daran, dass hier ein ADS-Panel (das IPS-Panels sehr ähnlich ist) verbaut wurde, während bei teureren Modellen VA-Panels zum Einsatz kommen.

Toll bei Tageslicht: Beeindruckend ist die Spitzenhelligkeit des QN85A. In HDR kommt er auf Werte von über 1.200 cd/m2. Der Q80T aus dem Vorjahr schaffte nur gut 700 cd/m2. Diesen Fortschritt haben wir ebenfalls der Mini-LED-Technik zu verdanken. Ansonsten sorgt natürlich wieder die QLED-Technik für verbesserte Farbwiedergabe. Außerdem reflektiert das Display kaum. In Verbindung mit der hohen Helligkeit bedeutet das, dass der QN85A hervorragend zum Fernsehen bei hellem Tageslicht geeignet ist.

Gewohnte Gaming-Qualität: Als Gaming-Fernseher ist der QN85A erwartungsgemäß sehr gut geeignet. Der Input Lag fällt mit circa 10 ms bei 60 Hz und 5,3 ms bei 120 Hz sehr niedrig aus. Das galt aber auch schon für die Modelle aus 2020. Ebenfalls wie im letzten Jahr gibt es zwar HDMI 2.1, aber weiterhin nur auf einem Port. Da hatten wir uns für 2021 mehr erhofft. Ansonsten gibt es nichts zu meckern: Sowohl 4K 120 Hz mit gleichzeitigem HDR als auch VRR und ALLM werden unterstützt.

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Ambilight und volles HDMI 2.1: Philips OLED706

Der Philips OLED706 bietet nicht nur Ambilight und hohe Bildqualität, sondern auch HDMI 2.1 und niedrigen Input Lag. Der Philips OLED706 bietet nicht nur Ambilight und hohe Bildqualität, sondern auch HDMI 2.1 und niedrigen Input Lag.

Pro
  • sehr hohe Bildqualität durch OLED
  • 2 x volles HDMI 2.1
  • Ambilight
  • guter App-Support
Contra
  • Ambilight anders als bei OLED806 nur auf drei Seiten

Preis: circa 900 Euro bei 55 Zoll

Philips OLED706 bei Alternate*

Endlich gut fürs Gaming: Der Philips OLED706 ist Philips günstigstes OLED-Modell aus 2021. Gegenüber den OLEDs aus dem Vorjahr zeichnet er sich vor allem durch seine beiden HDMI-2.1-Anschlüsse mit der vollen Bandbreite von 48 Gbps aus. Auch den Input Lag, der bei den Modellen aus 2020 noch vergleichsweise hoch ausfiel, scheint Philips in den Griff bekommen zu haben: Laut unabhängigen Messungen beträgt er bei 120 Hz nur noch rund 6 ms und bei 60 Hz rund 10 ms.

Übliche OLED-Qualität: Bei der Bildqualität braucht sich der Philips OLED706 ebenfalls nicht vor der Konkurrenz zu verstecken. Natürlich hat er das perfekte Schwarz, den unendlich hohen Kontrast und die tolle Farbdarstellung, die man von einem OLED-TV erwarten kann. Bei der Spitzenhelligkeit schneidet er für ein OLED mit 790 cd/m2 ebenfalls recht gut ab, er liegt damit sogar knapp über dem LG OLED C1. Modelle wie der LG OLED G1* oder der Panasonic JZW1004* schneiden aber noch etwas besser ab.

Ambilight & Android: Natürlich bietet der Philips OLED706 auch das Philips-typische Ambilight-Feature, bei dem die Wand hinter dem Fernseher in den Farben des Bildes beleuchtet wird, um für passende Lichtstimmung zu sorgen. Im Gegensatz zu den teureren OLED-Modellen 806 und 856* sowie zum günstigeren Philips PUS9206 gibt es Ambilight aber nur auf drei statt auf vier Seiten. Der OLED706 ist damit nicht ideal, falls ihr ihn an die Wand hängen möchtet. Als Betriebssystem dient übrigens Android, wodurch eine große Auswahl an Apps zur Verfügung steht.

Philips OLED706 bei Alternate*

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