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Inhaltsverzeichnis

DOFUS: Battles im Test - Rollenspiel oder Tower Defense?

DOFUS ist Online-Spielern auf dem PC schon seit Mitte des letzten Jahrzehnts ein Begriff. Die iPad- und iPhone-Umsetzung ist ein kunstvoller Hybrid aus Rollenspiel und Turmverteidigung. Wir haben das Spiel getestet und beantworten die Frage, ob eine solche Mischung funktionieren kann.

von Thomas Ruhk,
29.07.2011 20:45 Uhr

Das MMORP Dofus startete im Jahr 2004 und erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Unter Dofus versteht man in dem Online-RPG Dracheneier, die entwendet wurden und gesucht werden sollen. Auf dem iPad und dem iPhone ist mit DOFUS: Battles nun ein Ableger des französischen Rollenspiel-Erfolges erschienen.

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In diesem Titel übernimmt man die Rolle eines kleinen, roten Drachen, der auf den Namen Animakhal hört. Animakhal ist dazu auserkoren, die Machenschaften des finsteren Dämonen Naz T Peasawerk und des Erfinders Jeff Stobbs zu beenden. Die zwölf Götter des Dofus-Kosmos fürchten um ihr Pantheon und entsenden daher den Drachen Animakhal nach Incarnam, eine Insel, die über dem Hauptkontinent Amakna schwebt. Die Insel gilt als Geburtsort neuer Seelen und wird von eher schwächlichen Ungeheuern bedroht – der ideale Ort, um ein Abenteurerleben zu starten.

Sogar Waffen haben einen eigenen Bildschirm.Sogar Waffen haben einen eigenen Bildschirm.

DOFUS: Battles profitiert ungemein von dem dahinter stehenden Online-RPG. Geschichte, Setting und Figurendesign wirken zu jeder Zeit wie aus einem Guss. Das Spiel selbst ist eine Mischung aus den Genres des rundenbasierten Taktik-RPGs und Tower Defense. Animakhal erhält in den ersten Gefechten nach und nach zwölf Gefährten, die Helden, die jeweils für eine der Gottheiten stehen und fechten. Die Kämpen unterteilen sich in sechs Offensiv-Charaktere und sechs Unterstützer. Die Angreifer sind beispielsweise Schwertträger, Bogenschützen oder Feuerzauberer, unter den Support-Charakteren finden sich Heiler, Schildverstärker oder Blocker.

Im Statusbild können die Figuren ausgerüstet werden.Im Statusbild können die Figuren ausgerüstet werden.

Die Besonderheit liegt hier im Ausbau der Heldenfähigkeiten. Nach einer gewonnenen Schlacht erhalten alle Figuren Erfahrungspunkte, die tatsächlich im Kampf eingesetzten Einheiten allerdings den Löwenanteil davon. Stufenanstiege verbessern die Werte, die Reichweite der Pfeile oder den Bewegungsradius. Erworbenes Geld kann in einem jederzeit zugänglichen Shop in Ausrüstung umgesetzt werden. Aufrüstung ist auch mehr als notwendig in DOFUS: Battles, denn das "Tower-RPG" verfügt über einen hohen Schwierigkeitsgrad.

Der Pandabär ist ein Feuermagier und wirkt hier gerade seine Magie.Der Pandabär ist ein Feuermagier und wirkt hier gerade seine Magie.

Der Spielablauf unterteilt sich in Textpassagen, die in wohlklingendem Englisch verfasst wurden, isometrisch dargestellte Schlachten und gelegentlich eingestreute Minispiele. Animakhal steht in den Kämpfen stets am oberen Ende des Spielfeldes. Vor dem roten Drachen schimmert eine ebenso rote Energiebarriere, die auf gar keinen Fall von einem Feind erreicht werden darf. Ein Treffer reicht in DOFUS: Battles schon aus, um die Runde sofort zu beenden. Die Gegner bewegen sich dabei ähnlich wie in Plants vs. Zombies auf einer geraden Linie auf ihr Ziel zu. Die Heroen können durch Einsatz von Kristallen auf dem Feld platziert werden. Da Animakhal seine Truppen auch klonen kann, darf praktisch das ganze Feld mit Bogenschützen gepflastert werden. Pro Held wird ein Kristall fällig. Erschlagene Feinde zerfallen ihrerseits in Splitter, die durch Antippen eingesammelt werden müssen. Fünf Splitter ergeben wieder einen vollständigen Kristall und damit die Möglichkeit, einen weiteren Helden einzusetzen. Im Gegensatz zum genannten Krieg im Garten sind die Charaktere in der Lage, Feinde anzugreifen, die sich nicht auf ihrer eigenen Linie befinden. Vor jedem Absetzen muss daher genau überlegt werden, wie die Aufstellung funktionieren soll. Bogenschützen haben eine hohe Reichweite, schießen aber sehr langsam. Nahkämpfer können nur maximal auf die beiden Nachbarlinien einschlagen, darüber hinaus reicht ihr Schwertarm nicht hinweg. Im späteren Verlauf erhält auch der Drache direkte Eingriffsmöglichkeiten durch flächig wirkende Zauber.

Hier flitzen wir in einem Minispiel als roter Drache über die Karte.Hier flitzen wir in einem Minispiel als roter Drache über die Karte.

Da die Monstren sehr schnell sehr zäh werden, ist das Schinden von Stufenanstiegen Programm bei DOFUS: Battles. Ohne eine ausgewogen starke Heldentruppe ist kein Land zu gewinnen, daher kehrt man als Spieler sehr schnell zu schon beendeten Schlachten zurück und versucht sich mit anderen Figuren und höheren Schwierigkeitsgraden daran. Dieser Rhythmus aus Leveln, Aufrüsten und dem Ausprobieren verschiedener Aufstellungen hebt DOFUS: Battles von reinrassigen Tower-Defense-Spielen ab und stellt den Titel sehr viel näher zu den Taktik-RPGs. Die Steuerung geschieht vollständig über Drag & Drop, einzig bei den Minispielen kommt auch mal die Neigungssteuerung zum Einsatz.

Die Schlachten sind spannend und hübsch in Szene gesetzt.Die Schlachten sind spannend und hübsch in Szene gesetzt.

Wie eingangs schon erwähnt, zeugt die Gestaltung von DOFUS: Battles von einem ausgereiften Produkt: Animationen, Grafik und Musik schaffen eine ganz eigene Atmosphäre. Auf dem iPad ist das Spiel optisch eine Wucht, die Masse an Details geht auf dem kleineren iPhone-Display etwas (aber nicht ganz) verloren. Das verwendete Englisch verlangt nach sicheren Fremdsprachenkenntnissen (oder einem guten Wörterbuch), ansonsten gehen wertvolle Informationen und stimmige Aspekte leider unter.

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