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Inhaltsverzeichnis

Dungeon Hunter II im Test - Test für iPhone

Die Fortsetzung zu Gamelofts erfolgreichem Action-Rollenspiel ist ein wahrhaft großer Titel geworden - inklusive einem Multiplayer mit bis zu vier Abenteurern! Grund genug für einen iPhone-Test im XL-Format.

von Thomas Ruhk,
21.12.2010 11:00 Uhr

Flächenangriffe verschaffen etwas Luft. Flächenangriffe verschaffen etwas Luft.

Die Entwickler von Gameloft schicken uns erneut auf eine große Kerker-Hatz. Es sind fünfundzwanzig Jahre seit dem letzten Abenteuer im Lande Gothicus vergangen. Diesmal beginnen wir das Spiel als ein Verbannter, eingesperrt in einem dunklen Moor. Ein Priester mit einer Fee reißt uns aus der Lethargie und berichtet von den üblen Machenschaften unseres Bruders. Wir folgen ihm misstrauisch, bestehen zahlreiche Kämpfe und Gefahren, und müssen tatsächlich erkennen, dass sich das eigene Fleisch und Blut dem Bösen zugewandt hat. Um eine düstere Zukunft abzuwenden, müssen Tempel zurückerobert und Schlachten geschlagen werden – aber hinter unserer Verbannung steckt mehr, als es zu Beginn den Anschein hat…

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Hier sind dicke Wummen gefragt. Hier sind dicke Wummen gefragt.

Das ist die grobe Handlung der ersten Spielstunden von Gamelofts neustem Husarenstreich Dungeon Hunter II. Ihr beginnt das Spiel in besagtem Moor, nur mehr mit einem rostigen Schwert bewaffnet (wir haben uns im Test für die Kriegerkarriere entschieden – ihr könnt auch als Schurke oder Zauberer starten). Mit dem Priester und der Fee bildet ihr bis zur ersten Begegnung mit eurem Bruder eine klassische Rollenspiel-Party, danach verbleibt nur die Fee bei euch. Der Priester kämpft ohne euer Zutun. Der Ablauf des Spiels entspricht den bekannten Grundsätzen des Hack´n´Slay-Genres: ihr kämpft euch aus dem Moor heraus, erforscht den angrenzenden Wald, nehmt kleinere Aufträge von Nichtspielercharakteren an und verbessert mit zunehmender Erfahrung eure Werte. Pro Stufenanstieg stehen euch zwei Attributpunkte zur Verfügung, die ihr auf Stärke, Geschicklichkeit, Energie und Ausdauer verteilen könnt. Die von euch angehobenen Attribute haben nicht nur direkte Auswirkung auf eure Kampfwerte, nein, sie bestimmen auch, welche Ausrüstung von euch bevorzugt genutzt wird. So streiten Spieler, die stets die Stärke anheben, später mit mächtigen Zweihandwaffen, während Freunde der Geschicklichkeit eher zu Fernkämpfern mit Bogen oder Zauberstab mutieren. Große Waffen schwingen gemächlich und vermitteln den Eindruck von Schwere, während Einhandwaffen mit Schild hohe Schlagfrequenzen erreichen. Hier kommt auch etwas Taktik ins Spiel: End- und Zwischengegner lassen sich von leichteren Waffen nicht beeindrucken, daher ist es sinnvoll, den übergroßen Brocken mit entsprechend dimensionierten Argumentverstärkern gegenüber zu treten.

In den Menüs verwaltet ihr eure Ausrüstung. In den Menüs verwaltet ihr eure Ausrüstung.

Zusätzlich erhaltet ihr bei Stufenanstiegen noch einen Punkt für Sonderfähigkeiten. Passive Talente sind durchgehend wirksam, Aktivfähigkeiten werden bei Attacken von euch manuell benutzt. Unser Test-Krieger verfügt beispielsweise über eine Schildattacke, einen starken Schädelspalterangriff sowie einen ungemein nützlichen Erdbebenstoß, der Feinde zu Boden wirft. Diese Sonderfähigkeiten werden nach etwa drei Spielstunden verdoppelt – das Spiel stellt euch vor die Wahl einer Spezialisierung. Unser Krieger kann den Pfad des Berserkers oder den eines Kreuzritters einschlagen. Als Ritter verfügt ihr über Gruppenzauber wie Heilung oder Kampfstärkung, der Berserker hingegen wandelt sich langsam zum Monsterschreck. Spielt ihr das Spiel als Magier, könnt ihr gar zum Nekromant werden, der Schurke kann sich zum Assassinen wandeln.

Ein weiterer Machtfaktor sind die Elementarfeen im Spiel. Bis zu fünf begleiten euch, eine von ihnen wählt ihr als aktive Kraft. Damit könnt ihr Flächenzauber wie Blitze, Erdstöße oder Feuerangriffe nutzen.

Unser Krieger ist inmitten hoher Bäume kaum zu erkennen. Unser Krieger ist inmitten hoher Bäume kaum zu erkennen.

Besonderes Augenmerk liegt bei Dungeon Hunter II neben der spannenden Kampagne auf einem sehr ausgeprägten Mehrspielerpart. Ihr spielt Online, über BlueTooth oder eine lokale Verbindung in einem sehr schönen Koop-Modus. Alle hier erkämpften Erfahrungen, Gelder und Waffen sind auch im Einzelspieler gültig (und umgekehrt). Der Multiplayer stellt euch vor größere Herausforderungen und stärkere Gegner. Mit einer ausgewogenen Gruppe (zum Beispiel zwei Krieger, ein Magier und ein Schurke) räumt ihr im Lande Gothicus mächtig auf. Dann werden die Gruppenzauber des Kreuzritters auch erst so richtig wirksam. Mehrspielermatches können sowohl über Gameloft LIVE als auch über Apples GameCenter eingerichtet werden.

Die Karte ist ein hilfreiches Tool im Spiel. Die Karte ist ein hilfreiches Tool im Spiel.

Die Bedienung von Dungeon Hunter II lässt eigentlich keine Wünsche offen. Mit zwei Fingern zoomt ihr das Bild etwas heran. Ihr könnt das Spiel mit einem virtuellen Stick steuern (was wir auch empfehlen) oder über den Touchscreen euren Charakter lenken. Auf der rechten Seite findet ihr den großen Hauptangriffsbutton. Den könnt ihr wiederholt drücken oder Gegner durch ein Lock-On aufschalten und automatisch verdreschen. Die Sonderfähigkeiten postieren sich nach und nach rund um den Hauptbutton (wenn ihr sie im Menübildschirm auf den entsprechenden Slot gezogen habt). Die Fee wird ebenfalls über einen Button "gezündet". Gleiches gilt oben rechts für die Heiltränke, von denen ihr zu Beginn des Spiels zwölf Stück tragen könnt. Das lässt sich mit Anhebung einer dafür gedachten Sonderfertigkeit ändern. Die Weltkartenfunktion hat uns sehr gut gefallen: Einmal besuchte Gebiete könnt ihr durch simples Anklicken direkt betreten, ohne den wirklich großen Hauptwald wieder und wieder durchqueren zu müssen.

Die Grafik ist sehr stimmungsvoll. Die Grafik ist sehr stimmungsvoll.

Die Technik von Dungeon Hunter II ist schlicht atemberaubend. Die isometrische Grafik strotzt auf dem iPhone 4 vor unzähligen Details, Lichteffekten und Animationen. Hoch aufragende Bäume und Häuser verleihen der Optik eine gewisse Tiefe. Leider lässt sich die Kamera nicht manuell steuern. Bisweilen verschwindet eure Figur inmitten von Feinden hinter einem Torbogen. Alle Waffen und Rüstungsteile sind detailliert an der Spielfigur sichtbar. Die Geräuschkulisse lässt Monstergrunzen und Waffengeklirr glasklar aus dem kleinen Lautsprecher dringen. Akustischer Höhepunkt ist aber der phänomenale Soundtrack: Chorale Gesänge mischen sich mit bombastischer Orchestermusik, die je nach Dungeon unterschiedliche Stimmungen transportiert: in Gruften und Höhlen wird gruselige Musik gespielt, in Waldgebieten eher mystische, in Schlössern heroische. Die Geschichte wird mit eingestreuten Cut-Scenes in Spielgrafik erzählt.

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