Dinos, düstere Atmosphäre, Third-Person-Perspektive: Mit diesen Zutaten wirkt Code Violet, das exklusiv für die PlayStation 5 erscheint, auf den ersten Blick wie ein inoffizieller Nachfolger zu Capcoms Dino Crisis – und damit wie ein Titel, auf den viele sehnlichst warten. Ein Blick auf erste Tests zum Spiel offenbart allerdings, dass ihr von einem Kauf gehörig Abstand nehmen solltet.
Denn die bislang veröffentlichten Reviews zum Spiel zeigen, dass es sich bei Code Violet offenbar um den ersten großen Flop 2026 handelt.
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Code Violet: Launch-Trailer zum Möchtegern-Dino Crisis
Darum ist Code Violet laut Kritiken so mies
Die Kritikpunkte an dem Spiel, in dem ihr in die Rolle einer Frau namens Violet Sinclair schlüpft, die in einem futuristischen Bioengineering-Komplex zu sich kommt und sich dort mit genmanipulierten Dinos herumschlagen muss, sind laut bisheriger Tests mannigfaltig. Dazu zählen unter anderem:
- lächerliche Story
- schlimmes Gunplay
- verbuggte Steuerung
- kaum Gegnervielfalt
- seltsame Animationen
- kurze Spielzeit (4-6 Stunden)
Der Test von Push Square kommt zu folgendem Ergebnis:
"Code Violet ist ein Reinfall. Miese Kämpfe, langweilige Erkundungen, technische Probleme. Die sexy Kostüme und die anzügliche Kameraführung passen weder zu Violet als Figur noch zum Ton des Drehbuchs. Selbst bei einer Länge von sechs Stunden ist es schwer, das Spiel zu empfehlen, denn in sechs Stunden könnte man sich auch dreimal Jurassic Park ansehen."
Zur Einordnung: Bisher hält sich die Anzahl der veröffentlichten Reviews zwar in Grenzen, aber die Tendenz ist eindeutig und es ist bei den Kritikpunkten auch nicht unbedingt zu erwarten, dass zukünftige Tests den Schnitt massiv nach oben reißen.
Entwickler äußert sich zu Flop-Wertungen
Entwickler TeamKill Media LLC kennt sich mit derlei Wertungsregionen aus. Denn auch das 2023 vom gleichen Studio entwickelte Horrorspiel Quantum Error floppte massiv (40 auf Metacritic). Kurz nach dem Embargofall der Reviews hat sich das Studio übrigens auf X zu Wort gemeldet. Und schreibt:
"Wir entwickeln Spiele für unsere Fans und Spieler, die ihr hart verdientes Geld für unsere Spiele ausgeben und uns unterstützen, nicht für Kritiker."
Link zum Twitter-Inhalt
Allerdings scheinen die "Fans" dem Titel auch nicht wirklich wohlgesonnen zu sein. Auf Metacritic zumindest steht der User-Score derzeit bei unterirdischen 3.1 Punkten. Und ist damit noch niedriger als der Kritiker-Schnitt.
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