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Fazit: Escape Dead Island im Test - Zum Davonlaufen

Fazit der Redaktion

Patrick Mittler: Escape Dead Island wirkt für mich wie ein kleines, feines Downloadspiel, das als Spin-Off eine schön psychedelische Nebenhandlung erzählen sollte, irgendwann aber zu einem monströsen Vollpreistitel mutiert ist. Und damit haben sich die Entwickler anscheinend verzettelt, denn Escape Dead Island bringt mit seiner recht schlampig programmierten Standard-Action-Adventure-Kost zu wenig aufs Tablett, als dass es seinen Preis oder seine Länge rechtfertigen würde. Schade um den schönen Mystery-Twist und die vielen feinen surrealen Momente, die Cliffs Wahnsinn auf den Schirm zaubert.

Christian Fritz Schneider: Leider kann ich über die Story von Escape Dead Island längst nicht so viel verraten, wie ich es wohl müsste, um Interesse am Spiel zu wecken. Die Spoiler-Gefahr ist einfach zu groß. Selbst dieser kleine Hinweis könnte schon zu viel sein, aber ich kann nicht anders: Wenn der Abspann durch ist, geht der Mindfuck erst richtig los. Die meisten Spieler werden aber wahrscheinlich nie so weit kommen, schließlich ist das eigentliche Spiel nicht sonderlich gut. Da hätte man von den Machern von War of the Vikings und War of the Roses durchauch etwas mehr erwarten dürfen.

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