Seite 2: Evolve - Erstes Fazit zur Monsterjagd - mit Videos

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Ganz schön düster hier

Und wo wir schon beim Thema Umfang und Abwechslung sind: Es gibt mit insgesamt 16 Maps (vier davon sind dem Final-Level des Evakuierungsmodus vorbehalten) sehr viele Schlachtfelder zur Auswahl. Und die sind obendrein allesamt sehr weitläufig - mit zahlreichen möglichen Routen, reichlich Vertikalität, Flora, Fauna und allerlei Versteckmöglichkeiten. Das macht die Pirsch aufs Monster erst richtig gut, weil es so viele Orte gibt, an denen es sich verstecken könnte. Allerdings haben wir auch unsere Probleme mit den Maps.

Im Spiel herrscht meist finstere Nacht. Im Spiel herrscht meist finstere Nacht.

Erstens sehen sich die meisten Schlachtfelder viel zu ähnlich. Das macht es, auch weil alle Maps so groß sind, sehr schwer, ihr Layout zu erlernen. Zweitens sind sie so groß, dass es Wochen und Monate dauern wird, bis wir uns auf allen Maps wirklich auskennen. Hätten die Entwickler den jeweiligen Arenen mehr Charakter verpasst, würde uns das deutlich leichter fallen. Derzeit kommen wir aber auch klar, ohne jeden Winkel genau zu kennen. In vielen Situationen können wir improvisieren, eine Übersichtskarte hilft außerdem bei der Orientierung. Noch können wir außerdem nicht beurteilen, wie wichtig Map-Kenntnisse bei diesem Gameplay eigentlich sind.

Evakuierung rockt

Wie wir schon in unserem Bericht zur Solo-, also Offline-Spielerfahrung erklärt haben, ist der Evakuierungsmodus eine Reihe von fünf aufeinander folgenden Spielrunden. Nach jeder Runde wird ein Malus für ein Team aktiviert und am Ende steht eine finale Verteidigungsschlacht. Und dieser Modus ist wirklich fein. Er beschäftigt uns ungefähr eine Stunde, er motiviert mit reichlich Bonus-XP und die immer neuen Vor- und Nachteile verhindern Abnutzungserscheinungen.

Das Brutzeln der Eier verlangt eine etwas andere Spielweise, so rund wie der tolle »Jagd«-Modus wirkt die Aufgabe aber nicht. Das Brutzeln der Eier verlangt eine etwas andere Spielweise, so rund wie der tolle »Jagd«-Modus wirkt die Aufgabe aber nicht.

Etwas enttäuschend ist allerdings, dass es neben dem zentralen und richtig guten Jagd-Modus und der fetzigen Verteidigungsmodus, der das Finale von Evakuierung bildet und auch allein gespielt werden kann, nur zwei weitere Spielmodi gibt. Und die wirken etwas schwach. Im Rettungsmodus muss das Jägerteam NPCs wiederbeleben und evakuieren, was das Monster verhindern muss. Im Nest-Modus hingegen muss das Jäger-Team möglichst rasch Eier zerstören, aus denen das Monster Gehilfen ausbrüten kann. Beides zündet nicht wirklich.

Das Interface geht besser

Wie wir in unserem Video zeigen sind die Spielmenüs klar auf die Bedienung mit dem Gamepad ausgerichtet. Konsolenspieler dürfte es nicht stören, auf dem PC ist die Menüführung mit der Maus jedoch einfach nicht sonderlich intuitiv und bequem. Auch im eigentlichen Spiel dauert es einige Zeit, bis wir alle Bildschirmanzeigen und HUD-Elemente kennen und richtig lesen lernen.

In die Spielwelt werden jede Menge Zusatzinfos eingeblendet. Alle sind relevant. Aber übersichtlich ist das nicht. In die Spielwelt werden jede Menge Zusatzinfos eingeblendet. Alle sind relevant. Aber übersichtlich ist das nicht.

Obendrein ist die Spielerfahrung des Monster-Spielers einfach weniger spektakulär als die der Jäger. Insbesondere, wenn es die finale Evolutionsstufe erreicht hat, erkennen wir Jäger kaum noch und dreschen im Grunde auf schrumpfende Lebensenergie-Anzeigen ein. Spaß macht das dennoch, weil eben menschliche Spieler so unberechenbar sind. Leider wirkt es weniger intensiv als es eigentlich könnte und sollte.

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