Es sei zwar irgendwie auch ein Klischee, aber die Open World des First Person-Shooters No Law soll auf Qualität statt Qualität setzen. Das heißt, dass hier zwar nicht die größte, aber eben dichteste Spielwiese überhaupt erschaffen wird, die sogar Cyberpunk 2077 in mancherlei Hinsicht übertreffen könnte – zumindest wenn das fertige Spiel so aussieht wie die Tech-Demo.
Echter Grafik-Leckerbissen: No Law sieht bisher zum Anbeißen aus
Beim Unreal Fest haben die The Ascent-Macher von Neon Giant ihr neues Spiel No Law präsentiert. Die Präsentation dürfte für offene Münder gesorgt haben – mir persönlich ist jedenfalls fast die Kinnlade auf den Schreibtisch geknallt, als ich das gesehen habe. Dazu werden im Interview mit IGN auch noch jede Menge vollmundige Versprechungen gemacht.
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No Law: Neuer Cyberpunk-Shooter der "The Ascent"-Macher verspricht actionreiches First-Person-Gameplay
Beispielsweise sollen wir in richtig viele Häuser auch hineingehen können, um auf ihre Dächer zu gelangen oder eine Quest aus einer ganz anderen Richtung anzugehen.
Die Physik ist auf Persistenz ausgelegt. Macht ihr eine Tür kaputt, bleibt die erstmal so, und auch zerschmettertes Glas verschwindet nicht einfach.
Irgendwann wird die Tür aber vielleicht repariert und die Scherben werden weggekehrt. Wie genau das im fertigen Spiel dann wirklich abläuft, steht laut den Entwicklern noch nicht fest. Dafür haben sie aber jede Menge Dinge vor, die in Summe ein wirklich beeindruckendes Spiel mit absolut bombastischer Grafik schaffen könnten.
Neben den durch die Unreal-Engine und deren Spielereien wie Lumen befeuerte Lichtern, Oberflächen und Details spielen auch die Menschen eine große Rolle. Dank Metahuman soll sich hier nichts wiederholen und uns erwarten über 3.000 Personen, die gleichzeitig durch die Stadt wandern.
Womit wir dann auch bei dem Feature angekommen wären, das es in No Law geben könnte und an dem Cyberpunk 2077 von CDPR ordentlich gescheitert ist: große Menschenmassen. Der Plan von Neon Giant ist hier zumindest, dass wir es mit richtig vielen Leuten zu tun bekommen, die auch Jobs und Wohnungen haben (selbst der Name an der Tür soll zur Person passen und umgekehrt).
Aber am besten seht ihr euch die wirklich beeindruckende Tech-Demo zu No Law erst einmal einfach selbst an:
Link zum YouTube-Inhalt
Das klingt alles wirklich ganz fantastisch und wird im IGN-Interview sogar noch ausgeschmückt. Auch wenn die Open World nicht übertrieben groß ausfallen wird, soll sie sich eben dichter, lebendiger, realistischer und detaillierter anfühlen.
Angeblich sind in jedem einzelnen Frame von No Law mehr einzelne Objekte zu sehen, als im kompletten Vorgänger-Spiel The Ascent insgesamt enthalten waren. Das klingt wirklich schwer vorstellbar, sieht aber durchaus schon so aus, als könnte etwas an diesen Versprechungen dran sein.
Und ja: Laut den Menschen hinter dem Spiel soll es auch möglich sein, sämtliche Personen in der ganzen Stadt des Spiels zu töten – und ihr könntet No Law immer noch durchspielen. Es dürfte aber sehr viel schwieriger werden und ihr solltet euch am besten wohl nur noch auf den Dächern blicken lassen.
Eure Vorfreude solltet ihr aber wahrscheinlich lieber trotzdem erst einmal noch etwas zügeln. Die Entwickler*innen betonen selbst, dass sie bei manchen Details noch nicht genau wissen, was dann wirklich im fertigen Spiel zu sehen sein wird. Bisher ist das Ganze eben nur eine Tech-Demo und die muss nicht unbedingt exakt widerspiegeln, wie das Game zum Release dann tatsächlich aussieht.
Wie findet ihr die Tech-Demo, die Grafik und die Details? Freut ihr euch auf No Law?
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