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Seite 2: EyeToy: AntiGrav

Das Ding mit der Schwerkraft

Auf dem Wasserweg macht AntiGrav optisch eine gute Figur. Die Wellen schauen wirklich nett aus. Screen: Playstation 2 Auf dem Wasserweg macht AntiGrav optisch eine gute Figur. Die Wellen schauen wirklich nett aus. Screen: Playstation 2

Die Zukunft ist nah: Da ihr mit einem schwebenden Hoverboard unterwegs seid, ist es nur allzu logisch, dass ihr keine verschlafenen Almhütten abfahrt. Eine Strecke führt zwar über einen verschneiten Berghang, die meisten Kurse sind aber sehr futuristisch angehaucht: Der imposanteste Kurs führt durch eine Himmelstadt, die aus dem Film »Das fünfte Element« stammen könnte. Hier schwebt ihr vertrackte Tunnelsysteme entlang, huscht über eine senkrechte Autobahn und fliegt sekundenlang in der Luft von einem Gebäude zum anderen. Die Strecken solltet ihr dabei ziemlich gut kennen: Auf den Pisten finden sich jede Menge Verzweigungen und Abkürzungen. Nur wer die kürzesten Wege nimmt, hat gute Gewinnchancen. Meistens führen die Abkürzungen über Schienensysteme: Grindet ihr auf einer Schiene entlang, braucht ihr zwar nicht zu lenken, müsst aber dennoch immer auf der Hut sein, da ihr häufig springen oder auch ducken müsst, um Hindernissen auszuweichen. Zusätzlich könnt ihr hier noch Symbole einsammeln, die an der Seite positioniert sind und euch Punkte oder weitere Abkürzungen bescheren.

Alle müssen zusammenbleiben!

Trickst sie alle aus: Sobald ihr euch in der Luft befindet, solltet ihr waghalsige Stunts zustande bringen. Leider aktiviert ihr die Tricks eher zufällig. Screen: Playstation 2 Trickst sie alle aus: Sobald ihr euch in der Luft befindet, solltet ihr waghalsige Stunts zustande bringen. Leider aktiviert ihr die Tricks eher zufällig. Screen: Playstation 2

Auch wenn AntiGrav in Sachen Innovation klar punkten kann, gibt es doch viele Ungereimtheiten im Rennverlauf: Zum einen wäre da das Fahrerfeld, das komplett wie aneinandergeklebt zusammenhängt. So kann es euch passieren, dass ihr das gesamte Rennen an der Spitze fahrt, im letzten Abschnitt aber einen Fehler begeht und deshalb auf den dritten Platz verdrängt werdet. So gut die Eye-Toy-Steuerung auch funktionieren mag, es kommt einfach vor, dass ihr euch ein Stückchen zu weit nach links lehnt und an einen Pfosten prallt. Auch die Geschwindigkeit hätte insgesamt etwas höher ausfallen dürfen: Trotz einiger Beschleunigungsstreifen und dem Boost trödelt ihr mehr oder weniger die Pisten entlang. Gerade, wenn keine Beschleunigungsstreifen in Sicht sind, wünscht ihr eurem Fahrer mehr Feuer unter dem Allerwertesten. Hätte man beim Rennverlauf insgesamt so viel Mühe investiert wie bei der Steuerung, hätte aus AntiGrav eine echte Spielspaßgranate werden können...

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