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Seite 2: FIFA 11 im Test - Test für Xbox 360 und PlayStation 3

Karriere machen

Da ist er noch dabei: Michael Ballack tritt zum Freistoß für Deutschland an. Die Stadionkulisse im Hintergrund ist klasse gelungen – trotz der mickrigen Zuschauer. [PS3] Da ist er noch dabei: Michael Ballack tritt zum Freistoß für Deutschland an. Die Stadionkulisse im Hintergrund ist klasse gelungen – trotz der mickrigen Zuschauer. [PS3]

Vom Einzelspiel, über ein riesiges Angebot an internationalen Ligen und nationalen Pokalwettbewerben über den dicken Karriere-Modus bis hin zu diversen Online-Varianten reicht das Angebot. Im Karriere-Modus könnt ihr jederzeit entscheiden, ob ihr als Spieler (Feldspieler oder Torhüter), Manager oder Spielertrainer antretet und dabei nur einen Kicker oder die gesamte Mannschaft steuert. Dank »Be A Goalkeeper« ist es erstmals möglich vollständige Partien als der Mann auf der Linie absolvieren. Die Karriere dauert 15 Jahre und führt euch durch die Höhen und Tiefen des Fußball-Biz. Euer »Virtual Pro« verbessert sich dabei auf dem Platz nach und nach, indem er sich für tolle Pässe, sichere Ballbehandlung, schöne Tore oder fulminante Paraden Fähigkeitspunkte verdient. Sämtliche Spieler und Stadien sind wie schon erwähnt voll lizenziert. Allen voran protzt FIFA 11 mit den aktuellen Kadern der ersten und zweiten Deutschen Bundesliga. Die dritten Ligen wurden leider gegenüber der Vorjahresversion gestrichen.

» Test-Video zu FIFA 11 ansehen

Atmosphäreknaller

Animationen und Spielermodelle sind auf Top-Niveau. Per Mertesacker kassiert nach einem groben Foul die rote Karte, kann es aber noch nicht so recht fassen. [360] Animationen und Spielermodelle sind auf Top-Niveau. Per Mertesacker kassiert nach einem groben Foul die rote Karte, kann es aber noch nicht so recht fassen. [360]

Der Spielablauf wirkt nicht nur dank »Personality+« realistischer, auch das neue Passsystem – von den Entwickler »Pro Passing« getauft – sorgt für glaubwürdige Spielzüge. Viele Fans kritisierten bei FIFA 10 den so genannten »Ping Pong«-Effekt: Man konnte viel zu leicht durch die gegnerischen Reihen nach vorne preschen und zu Torchancen kommen, indem man einfach wie wild auf die Pass-Taste hämmerte. Dies funktioniert in FIFA 11 nicht mehr, da Pässe – genau wie Tore – mehreren Faktoren unterliegen. Neben den individuellen Spieler-Skills entscheiden vor allem die Stärke des Schusses (also wie lange ihr den Pass-Button betätigt) und die jeweilige Situation, ob ein Abspiel sicher ankommt, beziehungsweise ein Schuss das Tor trifft. Überhaupt müsst ihr gut geplant euer Spiel aufziehen, freie Räume suchen und stets sauber passen, um Torchancen herauszuarbeiten. Apropos: Die Torraumszenen sind zwar abwechslungsreich und spannend, leider aber auch recht selten – vor allem gegen Top-Teams müsst ihr hart arbeiten, um zu Tormöglichkeiten zu kommen. Wo FIFA 11 spielerisch behutsam, aber voll gelungen aufpeppt wurde, hat sich optisch nur wenig getan. Einzig die Spielermodelle wurden etwas optimiert und mit neuen Animationen ausgestattet. Die Arenen sehen nach wie vor erstklassig aus, und auch das Drumherum mit Einläufen auf den Platz oder den Nationalhymnen bei Länderspielen überzeugt. Ein Lob gebührt zudem dem neuen Kommentatoren Manni Breuckmann und Frank Buschmann, die einen noch besseren Job als ihre Vorgänger machen.

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