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Fist of the Northstar: Chapter 1 - Review im Test - Die Faust des Nordsterns schlägt wieder zu!

Die Faust des Nordsterns schlägt erneut in Deutschland zu! Anime Virtual veröffentlichte den ersten von fünf Fist of the Northstar OVAs. Lest hier unsere Review.

von Nino Kerl,
14.10.2009 15:08 Uhr

Drei TV-Serien, fünf OVAs, vier Anime- Movies, eine Live-Action-Adaption sowie zahllose Manga-, Game-, und Light-Novel- Spin-offs: In Japan zählt Fist of the North Star (FotNS) ein gutes Vierteljahrhundert nach dem Start der Manga-Reihe von Tetsuo Hara und Buronson zu den langlebigsten Sci-Fi-Action- Franchises überhaupt. Während Studio Sunrise (u. a. Mobile Suit Gundam SEED, S. 62-65) Ende letzten Jahres das 25-jährige Jubiläum der Saga mit dem eher mauen TV-Aufguss FotNS ~Legends of the Dark Knight~ beging, veröffentlicht Anime Virtual hierzulande kurzem die fünfteilige Anime-Reihe FotNS – Legends of the True Saviour.Das zwischen 2006 und 2008 entstandene Gemeinschaftsprojekt der Produktionsfirma North Stars Pictures (u. a. Mori no Senshi Bonolon) und dem Animationsstudio TMS Entertainment (u. a. D.Gray-man) besteht aus drei Kinofilmen und zwei OVAs, die sowohl Nacherzählungen bekannter Handlungsbogen als auch Side-Storys dazu beinhalten. Den Anfang macht der Movie FotNS – Chapter 1: Legend of Raoh – Death for Love (Legend of Raoh), den wir euch im Folgenden vorstellen.

Am Nordhimmel steht der Große Wagen, eine Gruppe von sieben Sternen, aus der die Schüler der 1.800 Jahre alten Martial-Arts-Technik Hokuto Shinken ihre Kraft beziehen. Ein Hokuto- Krieger lädt mit der Hilfe des Sternbilds seine Fäuste mit Energie auf und eliminiert seine Gegner, indem er mit unvorstellbarer Zerstörungskraft auf die Meridianpunkte ihrer Körper einschlägt. Da es sich dabei um eine äußerst gefährliche Kampfkunst handelt, darf indes immer nur einer diese tödliche Technik weiterführen, und der Vater bestimmt jeweils einen seiner Söhne als Nachfolger. Doch da Ryuken, der letzte Hokuto-Shinken-Erbe, keinen Sohn hatte, adoptierte er die drei Jungen Raoh, Toki und Kenshiro – von denen aber irgendwann nur einer die Tradition forttragen konnte ...

Die Hölle auf Erden

In den darauf folgenden Jahren perfektionierte jeder der drei Stiefbrüder den Hokuto-Shinken- Stil, unter anderem durch Wettkämpfe gegen die rivalisierende Nanto-Seiken-Schule und deren Anführer Souther. Doch in dieser Zeit ereignete sich auch eine Tragödie, die das Angesicht der Erde für immer verändern sollte. Eine Serie von Kriegen endete in der nuklearen Apokalypse, welche die Ozeane austrocknete und die Erde als trostlose Einöde hinterließ. Wie durch ein Wunder schaffte es ein Teil der Menschheit zu überleben, doch diese Handvoll „Glücklicher“ fristet nun ein kärgliches Dasein in einer Welt, die von der Willkür des Stärkeren regiert wird. Gesetzlose Schurken haben sich zu brutalen Motorradgangs zusammengerottet und versetzen ihre Mitmenschen in Angst und Schrecken. Doch noch hat die Bevölkerung die Hoffnung nicht aufgegeben, dass eines Tages ein Erlöser erscheint, der sie vom eisernen Joch der Unterdrückung befreit ...

Das Schicksal der Brüder

Und wer weiß, vielleicht ist dieser herbeigesehnte Erlöser ja gar nicht mehr so weit entfernt? Denn Kenshiro, der mittlerweile zum Erben des Hokuto-Shinken bestimmt wurde, hat sich geschworen, die Schwachen vor den Gräueltaten der gewissenlosen Outlaws zu beschützen und den Entrechteten beizustehen. Auch sein Bruder Toki beschloss, etwas für die Allgemeinheit zu tun, und nutzt nun sein Wissen über die heilende Kraft des Hokuto Shinken, um den Verletzten und Kranken zu helfen. Raoh jedoch, der dritte im Bruderbunde, war zutiefst enttäuscht über die Ernennung Kenshiros zum Hokuto-Shinken-Nachfolger, und weigerte sich, die tödliche Seite der Kampfkunst aufzugeben. In seinem Zorn brachte er seinen väterlichen Meister Ryuken um und stellte daraufhin mit der Hilfe treuer Gefolgsleute, allen voran der Geschwister Reina und Soga, als selbsternannte „Königsfaust“ eine gigantische Armee auf – die Imperiale Garde, mit der er nun gewaltsam die Welt erobern will.

Doch auf seinem Weg dorthin muss es Raoh mit seinem alten Bekannten Souther aufnehmen. Denn der Stärkste der Nanto-Seiken-Kämpfer nennt sich mittlerweile „Gottkaiser“ und strebt ebenfalls die Weltherrschaft an. Im Kampf gegen diesen mächtigen Gegner bekommt Raoh unerwartet Hilfe von seinen beiden Stiefbrüdern – wenn auch aus einem vollkommen anderen Grund. Kenshiro und Toki wollen nämlich den selbstherrlichen Gottkaiser davon abbringen, unschuldige Kinder zu versklaven und sie als Arbeitskräfte für die Errichtung des Holy Cross Mausoleums, eines gigantischen Grabmales für Southers verstorbenen Sensei, zu missbrauchen ...

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