Früher war nicht alles besser - 7 Dinge, die uns in heutigen Videospielen nerven würden

Früher war alles besser. Keine Season Pässe, keine DLCs, keine Mikrotransaktionen. Das würden allerdings nur Spieler behaupten, die nicht schon in den 90ern gespielt haben, denn da ging es teilweise deutlich schlechter zu als heute.

von Imanuel Thiele,
14.08.2017 14:45 Uhr

Auf die Wasser-Level von Super Mario Bros. 3 hätten viele Spieler gern verzichtet. Auf die Wasser-Level von Super Mario Bros. 3 hätten viele Spieler gern verzichtet.

In einem YouTube-Clip der kreativen Köpfen von Outside Xbox wird deutlich, dass in der Spielindustrie früher, genauer gesagt in den 90ern, nicht alles so rosig war, wie immer behauptet wird. Klar, Season Pässe, Mikrotransaktionen und DLCs gab es damals noch nicht. Das muss aber nicht heißen, dass das Spieldesign sich nicht weiterentwickelt hätte. Hier sind drei Plagen von damals, ohne die das Spielen für uns heute wesentlich angenehmer ist.

Permadeath...überall

Aufgrund fehlender Speicherkapazitäten gab es früher oftmals keine Checkpoints und keine Speicherfunktion. Selbst wer knapp vor dem Endboss gescheitert seid, musste vom Startbildschirm komplett neu beginnen. Aus diesem Grund war es nicht ungewöhnlich, dass Spieler ihre Konsole tagelang eingeschaltet lassen, da es ja keine Möglichkeit gab, den Fortschritt zu sichern. Dass die Idee vom erneuten Durchspielen bekannter Inhalte auch heute bei vielen Menschen nicht gut ankommt, lässt sich am jüngsten Beispiel von Hellblade Senua's Sacrifice beobachten.

Wasser-Level

In den 90ern gab es, aus welchen Gründen auch immer, in auffällig vielen Spielen Wasser-Level. In der 2D-Ära bedeutete das, dass die Laufgeschwindigkeit langsamer, die Steuerung schwammiger und das Spiel nerviger wurde. Auch etwas jüngere Beispiele wie der legendär-verhasste Wassertempel aus The Legend of Zelda: Ocarina of Time zeigen, dass die Industrie sich bessere Ideen einfallen lassen muss, um uns in Sachen Wasser-Level wieder ins sprichwörtliche Boot zu holen.

Zeitlimits

Hand aufs Herz: Zeitlimits in Videospielen sind veraltet. Ja, in Rennspielen machen sie absolut Sinn, aber da hört es auch schon mehr oder weniger auf. Damals gab es dieses Feature nämlich in gefühlt jedem Spiel, das erschien. Besonders gerne wurde bei 2D-Sidescrollern, dem damals dominantesten Genre, eine Zeitbegrenzung eingebaut, um Spannung zu erzeugen. Entwickler scheinen heutzutage aber eingesehen zu haben, dass das so ziemlich der billigste Trick ist, um für zusätzlichen Druck bei Spielern zu sorgen.

Abgesehen davon findet ihr im Originalvideo unterhalb dieser Zeilen noch vier weitere Artefakte aus der Spielegeschichte, die besser vergraben bleiben sollten.

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