Gamestop - Spielehändler könnte im Februar aufgekauft werden

Offenbar zeigen zwei Firmen Interesse, den Spiele-Retailer Gamestop zu übernehmen. Gamestop hat bereits seit längerem mit nachlassendem Umsatz zu kämpfen.

von Christian Just,
09.01.2019 18:15 Uhr

Gamestop könnte bald von einer von zwei interessierten Investment-Firmen geschluckt werden. (Bild: Flickr / Mike Mozart)Gamestop könnte bald von einer von zwei interessierten Investment-Firmen geschluckt werden. (Bild: Flickr / Mike Mozart)

Wie Wall Street Journal berichtet, steht der Spiele-Einzelhändler Gamestop kurz vor der Übernahme. Derzeit sollen zwei Unternehmen an einem Kauf interessiert sein, namentlich die Investment-Firmen Sycamore Partners und Apollo Global Management.

So könne es schon im Februar 2019 zu einer offiziellen Verlautbarung bezüglich eines Deals kommen, Anfragen von der Spiele-Website Gamespot.com ließen alle drei Firmen jedoch unbeantwortet.

Diese Firmen zeigen Interesse an Gamestop

Sycamore: Dieses Unternehmen ist eine US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft, operiert also mit außerbörslichem Eigenkapital. Laut offizieller Website arbeitet Sycamore mit "rund 10 Milliarden Dollar an Vermögenswerten". Zu den Firmen, an denen Sycamore beteiligt ist, zählt der Designer-Schuhhändler Kurt Geiger.

Apollo: Diese Firma ist ebenfalls eine US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft, allerdings mit dem Schwerpunkt auf besonders riskanten oder ins Straucheln geratenen Unternehmen. Seit Gründung 1990 investierte Apollo rund 15 Milliarden in verschiedene Branchen, unter anderem zählt der Whirlpool-Hersteller Jacuzzi zu den Firmen im Besitz.

Ob tatsächlich ein Deal für Gamestop zustande kommt, und wenn ja, welche der beiden Interessentinnen für welche Summe zuschlägt, lässt sich noch nicht absehen.

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Im März 2018 verstarb der langjährige CEO Paul Raines des Unternehmens. Sein Nachfolger Michael Mauler quittierte nach nur drei Monaten als Chef von Gamestop den Dienst.

Bereits seit längerem hat der Einzelhändler mit schrumpfenden Umsätzen zu kämpfen, was nicht zuletzt auf die Verlagerung der Spiele-Verkäufe auf den Digitalmarkt zurückzuführen ist.


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