Grow: Song of the Evertree ist ein 3D Stardew Valley, in dem ihr euer eigenes Städtchen baut

In Grow: Song of the Evertree bringen wir dem namensgebenden Baum sein Grün zurück und bauen nebenbei eine eigene kleine Stadt auf.

von Jonas Herrmann,
20.11.2021 14:00 Uhr

Studio: Prideful Sloth Release: 16.11.2021 Plattform: PS4, Xbox One, Switch, PC Genre: Adventure

Mit Grow: Song of the Evertree können wir ab sofort den neuesten Titel von Prideful Sloth, dem Studio hinter Yonder: The Cloud Catcher Chronicles erleben. Dabei handelt es sich um ein buntes, mitunter sogar richtig witziges Abenteuer in einer interessanten Welt.

Im Mittelpunkt der Handlung und auch der Spielwelt steht der riesige Immerbaum. Auf dessen Ästen befanden sich vor langer Zeit verschiedene kleine Welten, die vor Leben nur so überquollen. Als die mysteriöse Dürre, dargestellt durch riesige, mit Dornen gespickte Ranken, die Welten unbewohnbar machte, flohen auch die Einwohner*innen. Unsere selbst erstellte Hauptfigur wird in den Künsten der Alchemie unterrichtet und ist die letzte Hoffnung dieser Welt. Zu Beginn des Spiels pflanzen wir einen Weltensamen und verhelfen einer der Welten so zu neuem Leben. Nach und nach räumen wir dort auf und pflanzen allerlei Gewächse an. 

Gartenarbeit ist ein wichtiger Teil von Grow: Song of the Evertree. Gartenarbeit ist ein wichtiger Teil von Grow: Song of the Evertree.

Nach einiger Zeit landen dann auch die ersten Menschen wieder in unserem kleinen Land. Um diese zum Bleiben zu überreden, bauen wir kleine Häuser und Geschäfte, die wir ihnen zuweisen können. Jede Bewohner*in hat eigene Vorlieben, um die wir uns kümmern müssen. Stück für Stück wächst daraus eine richtige kleine Stadt, die wir frei nach unseren Vorlieben einrichten können.

Was macht Grow: Song of the Evertree so besonders?

Bei Grow handelt es sich um ein sehr gemächliches Spiel. An einem Tag pflanzen wir einen Samen ein, dann kehren wir an mehreren Tagen zurück, um Unkraut zu jäten und das kleine Blümchen zu gießen bis daraus ein Baum gewachsen ist. 

Die einzelnen Tage unterteilen sich einerseits in die Arbeit in den Welten, die wir wieder aufforsten und in denen wir Ressourcen finden, sowie andererseits in den Städtebau. Während ersteres sehr meditativ funktioniert und es einfach Spaß macht, die kleinen Fortschritte zu sehen, die man macht, bietet letzteres ebenfalls viel zu erleben.

Die Bewohner*innen sind jeweils zufällig generiert, sowohl in ihrem Aussehen, als auch in ihren Vorlieben und Wünschen. Um diese zu erfüllen bauen wir aus den wenigen Häusern zu Beginn nach und nach ein richtig gemütliches kleines Städtchen. Die Geschichte, in der es vor allem um die Verbundenheit zwischen den Welten und ihren Menschen geht, führt uns dabei lose an der Hand.

Wie Grow in Aktion aussieht, das seht ihr hier im Trailer:

Grow: Song of the Evertree - Trailer zeigt zauberhaftes Farming-Adventure 1:28 Grow: Song of the Evertree - Trailer zeigt zauberhaftes Farming-Adventure

Für wen ist Grow: Song of the Evertree geeignet?

Fans von Animal Crossing oder Stardew Valley sollten sich den Titel durchaus mal ansehen. Das Spieltempo ist sehr ähnlich und genau wie bei den beiden anderen Spielen öffnet sich das Spiel Schritt für Schritt, wodurch es immer etwas neues zu tun gibt.

Die kleinen, zufallsbasierten Geschichten reichen zwar nicht an ein Stardew Valley heran, dennoch unterhält die Rahmenhandlung sehr gut. Wer sich an dem entspannten Mix aus Städtebau und Farming versuchen möchte, kann das seit dem 16. September auf der PlayStation, der Xbox, der Switch und auf dem PC tun.

Fazit der Redaktion

Jonas Herrmann

Grow: Song of the Evertree hat mit über weite Strecken sehr gut gefallen. Auf die Geschichte muss man sich ein bisschen einlassen und insgesamt wirkt das Spiel nicht ganz so "polished" wie vergleichbare Titel. Dennoch macht der Mix aus entspannter Gartenarbeit und kreativem Städtebau jede Menge richtig.

Die Bewohner*innen wachsen einem schnell ans Herz, vor allem wenn man sie mit allerlei Sonnenbrillen und Hüten ausstattet. Und nach getaner Arbeit durch das selbst entworfene Städtchen zu schlendern, in dem jede Menge los ist und das kontinuierlich wächst, ist ein sehr befriedigendes Gefühl.


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