Seite 2: Halo 4: Castle Map Pack im Test - Zurück zu den Wurzeln

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Daybreak

»Daybreak« setzt uns das wohl hübscheste Setting vor, das die Multiplayer-Maps von Halo 4 überhaupt zu bieten haben. Während das eigentliche Geschehen auf einer matschigen Graslandschaft mit zwei Militärbasen stattfindet, erheben sich im Hintergrund verschneite Gebirgsketten. In dieser ohnehin schon perfekten Stimmung schwebt obendrein noch ein riesiges Raumschiff der UNSC in der Distanz. Schön!

Der Spielablauf ist auf Fahrzeuge wie den schnellen Banshee-Gleiter fokussiert. Allerdings gibt es auch enge Gänge und die Stützpunkte der Teams, in denen Nahkämpfer mit Schrotflinten dominieren.

»Daybreak« Die malerischen Gebirgszüge im Hintergrund der Karte bilden einen tollen Kontrast zu den krachenden Gefechten. »Daybreak« Die malerischen Gebirgszüge im Hintergrund der Karte bilden einen tollen Kontrast zu den krachenden Gefechten.

An höher gelegenen Positionen der Karte sind weit reichende Waffen mit Zielvisier vorteilhaft. Eine der Basen ist mit einer Man Cannon ausgestattet, die uns bis in die Mitte der Karte schießen kann.

Wir empfehlen, auf dieser Karte den Modus »Kampf um die Flagge«. Durch geschickten Einsatz des Warthogs punkten wir auf der asymmetrischen Karte rasant. »Daybreak« ist unserer Meinung nicht nur der Höhepunkt des Castle-Packs, sondern eine der besten Multiplayer-Karten von Halo 4.

Perdition

Spielerisch und grafisch ist »Perdition« die unspektakulärste der neuen Karten. Ein unstabiles Reaktorgewölbe unter der Stadt Pilvrosis hält als Schauplatz her. Die Umgebung ist trist und grau-in-grau gehalten, ähnlich wie die Straßen in Halo 3: ODST.

Einzig und allein die Namen der Bereiche an den Wänden und ein Reaktorkern spenden Farbe. Mittig liegt der Spawnpunkt eines Raketen-Warthogs, ansonsten finden sich Ghosts und gewöhnliche MG-Warthogs auf der Map.

»Perdition« ist ein Paradebeispiel für industrielle Tristesse. Die Katakomben unter der Stadt Pilvrosis bestehen hauptsächlich aus Beton. »Perdition« ist ein Paradebeispiel für industrielle Tristesse. Die Katakomben unter der Stadt Pilvrosis bestehen hauptsächlich aus Beton.

Insgesamt fühlt sich der Spielfluss ziemlich gut an, Dauer-Action ist an der Tagesordnung.

Herumstehende Autos bieten Deckung vor gegnerischem Beschuss. Nach unserer Meinung steht »Infinity Slayer« dieser Karte am besten, »Perdition« garantiert hitzige Schusswechsel. Insgesamt allerdings wird es diese durchschnittliche Karte aber nicht schaffen, ein Klassiker zu werden.

Das Castle Map Pack stellt einen würdigen Abschluss für Halo 4 dar. Abschluss ist dabei aber das falsche Wort:, der Support wird mit der Aulslieferung des »Castle Map Pack« nicht eingestellt. Ein System, das dem Spieler ähnlich wie in Halo 3 einen entsprechenden Skill-Rang zuweist, ist im April ebenfalls auf Halo Waypoint erschienen.

Außerdem gibt es seit Ende März »Forge Island« kostenlos. Wie in Halo: Reach können sich kreative Köpfe dort im Schmiede-Modus ausleben. Nachdem der Datei-Browser nach einem halben Jahr nun endlich funktioniert, lassen sich die Kreationen auch mit anderen Spielern teilen.

Fazit

Tobias Bauer: Die Castle-Maps sind qualitativ gleichwertig mit denen aus dem Majestic Pack. Während »Outcast« und »Daybreak« das Zeug zum Dauerbrenner haben, ist »Perdition« die einzige durchschnittliche Karte im Gespann. Jede der neuen Karten ist asymmetrisch, dieser Wunsch ging also in Erfüllung. Optisch sind die neuen Karten ebenfalls Highlights und spielerisch über jeden Zweifel erhaben. Das ist auch gut so, schließlich müssen wir mit ihnen die Lücke bis zur Veröffentlichung von Halo 5 schließen.Vor allem für Verfechter von Fahrzeugen ist der Abschluss-DLC aber ohnehin absolute Pflicht.

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