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Inhaltsverzeichnis

Labyrinth 2 im Test - Test für iPhone

Gamepro lässt die silberne Murmel rollen: Warum Labyrinth 2 ein leichtes Familienspiel ist und gleichzeitig für fiese Frustattacken sorgt, verrät euch der Test.

von Thomas Ruhk,
16.12.2010 12:15 Uhr

Beinahe Jeder in unseren Breitengraden kennt die kleinen, oft nicht einmal handtellergroßen Plastikspielzeuge, die zahlreichen Comicheften und Zeitschriften als Bonus beigelegt sind. Eines dieser Gimmicks sind Kugelspiele, in denen in einer rechteckigen Schachtel Start- und Zielpunkt durch ein Labyrinth miteinander verbunden sind. Egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener: Alle versuchen sofort, die winzige, silberne Kugel durch den richtigen Pfad ins Ziel zu bugsieren.

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Die farbigen Schalter bedienen die Tore. Die farbigen Schalter bedienen die Tore.

Illusion Labs AB nahm diese Grundidee und kombinierte sie vor einem Jahr mit der Gyro-Steuerung von Apples iPhone. Das Ergebnis war das Spiel Labyrinth, das inzwischen durch zahlreichen Bonuscontent – unter anderem von Zockern erstellt - über mehr als 1000 Levels verfügt. Teil eins bietet aber trotzdem nicht genug Abwechslung – die Levels basieren ausschließlich auf Grafik im Holzstil und Labyrinthen mit fies platzierten Löchern, in die besagte Kugel nur zu gerne hinein fällt. Irgendwann hat man jedes Tisch-Design schon einmal gesehen. Mit dem just erschienenen zweiten Teil haben die Entwickler diese Eintönigkeit eindrucksvoll behoben. Nun gibt es auch metallische Strukturen, Laserbarrieren, sich öffnende und schließende Tore, Checkpoints nach schwierigen Passagen, Ventilatoren, mehrere verschiedene Kanonen (durch die unsere Kugel entweder abgelenkt oder gar zerstört wird), bewegliche Holzteile, Schrumpftunnel (die Kugel wird dort verkleinert für besonders enge Passagen), Bumper wie bei einem Pinball-Tisch und dergleichen mehr.

Kanonen, Fallen und Bumper gleichzeitig! Kanonen, Fallen und Bumper gleichzeitig!

Das Spiel unterteilt die Levels in Easy, Medium und Hard. Einige der Easy-Abschnitte kann man auch mit jüngeren Kindern spielen, für die ganz Kleinen wurde sogar ein kurzer, "Kindergarten" genannter Bereich eingebaut. Das ist im Test sehr positiv angekommen, da der AppStore diese spezielle Zielgruppe im Gegensatz zu Nintendos DS bisher sträflich vernachlässigt. In den Menüs werden erfüllte Levels grün dargestellt, habt ihr einen Themenbereich komplett abgeschlossen, wandert dieser ganz nach unten in der Übersicht. In den Schwierigkeitsgraden Medium und vor allem Hard finden sich einige echte Thriller, für deren Bewältigung neben einer ruhigen Hand auch eine hohe Frustresistenz vonnöten ist. Wie auch in Teil eins können eigene Tische erstellt werden, die sich problemlos anbieten oder herunterladen lassen. Achievements sind ebenfalls implementiert. So dürft ihr euch an den Teils haarsträubenden Zeiten der Entwickler messen oder beobachten, wie viele Meter die Kugeln inzwischen gerollt ist. Ein witziger Multiplayer (lokal über BlueTooth oder online) rundet das Spiel gelungen ab – hier dürft ihr gleichzeitig auf einem Tisch spielen und versuchen, als erster ins Ziel zu kommen. Die anderen Spieler werden auf eurem Gerät wie Geister (also durchscheinend) dargestellt.

Hier müsst ihr den richtigen Weg suchen. Hier müsst ihr den richtigen Weg suchen.

Die Steuerung von Labyrinth 2 ist denkbar einfach: Stellt euch das iPhone (iPod/iPad) einfach als Schachtel vor, in der sich ein Spielfeld mit einer Kugel befindet. Durch Neigung in alle Richtungen müsst ihr nun versuchen, das Spielgerät ins Ziel zu bringen. Das ist auch schon alles. Die Gyro-Funktion ist bei Labyrinth 2 sehr fein abgestimmt, das Gerät erkennt schon allerkleinste Bewegungen.
Technisch bietet das Spiel solide Kost – im Vergleich zum Vorgänger ist Labyrinth 2 durch die vielen neuen Elemente eine deutliche Steigerung. Genrebedingt darf man aber kein Grafikfeuerwerkt erwarten, auch der Sound beschränkt sich auf die Kugel und ihre Umgebung. Die Geräusche wurden sehr realistisch umgesetzt, was dem Spiel zugute kommt. Ein kleiner Bug lässt ab und zu die Kugel einfach verschwinden – an Stellen, wo bewegliche Levelteile den silbernen Ball einquetschen. Ein einfacher Neustart des Levels behebt den Fehler aber wieder.

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