Die LEGO-Community ist nicht nur für ihren Spaß am Bauen bekannt, sondern auch ihre kreativen Problemlösungen, besonders bei Eigenkreationen. Weil dieser Fan sich etwa nicht mit der falschen Buchstabengröße für sein Diorama zufriedengeben wollte, hat er sich kurzerhand etwas Neues überlegt.
LEGO-Lettern aus Gummibändern
Der YouTuber und professionelle LEGO-Bauer Grant Davis wollte eigentlich nur ein kleines Coffee Shop-Diorama bauen, als er auf ein kleines Problem gestoßen ist: An der Wand des Ladens sollte ein Menü prangen – die LEGO-Buchstaben, die er vorrätig hatte, waren allerdings entweder zu groß oder zu klein.
Statt sich damit abzufinden oder Schilder von Drittanbietern zu nutzen, dachte sich der Fan einfach eine neue Bautechnik aus.
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Nach ein paar Fehlversuchen hat er letztlich eine ziemlich coole Lösung gefunden: Dabei kommen weiterhin nur LEGO-Materialien zum Einsatz, der Schlüssel sind hier kleine Gummibänder, die normalerweise hauptsächlich für LEGO Technic benutzt werden.
Diese Bänder passen wiederum perfekt in ein anderes Teil, nämlich die 1x2 Gitterfliese. Verbaut man die Fliese mitsamt dem Gummiband in eine Wand, bleibt nur noch eine fast perfekt gerade Linie zu sehen, aus der sich dann Formen legen lassen:
Link zum YouTube-Inhalt
Der YouTuber ist auch hier auf ein kleines Problem gestoßen, denn um Buchstaben aus den Linien zu formen, muss er oft mehr als ein Gummiband durch eines der eigentlich zu kleinen Löcher fädeln. Das ließ sich aber schnell lösen, indem er die Gummibänder einfach über zwei Gitterfliesen streckt, wodurch ihr Durchmesser dünner wird.
Das Endergebnis sieht in jedem Falle ziemlich gut und sauber aus. Der einzige kleine Nachteil ist wohl, dass sich damit keine Rundungen bei den Buchstaben formen lassen.
Die Community zeigt sich auf jeden Fall ziemlich begeistert, fast 9 Millionen Views hat das kurze Video schon gesammelt. Natürlich darf in den Kommentaren neben viel Lob auch die Diskussion nicht fehlen, ob es sich hier um eine "illegale" Bautechnik handelt – damit sind Techniken gemeint, die Druck oder Spannung auf die verbauten Teile ausüben.
Da Gummibänder aber natürlich darauf ausgelegt sind, gedehnt zu werden, kann man hier wohl ein Auge zudrücken.
Was haltet ihr von der Lösung, genial oder doch zu kompliziert?
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