In Sets, die kleinteilige Szenerien samt Minifiguren darstellen, packt LEGO oft viele kleine Details, die sich vielleicht auch erst auf den zweiten Blick erspähen lassen. Bei einer großen Figur wie dem putzigen Golden Retriver Welpen ist das natürlich so nicht möglich.
Dafür gibt es jedoch mehrere kleine versteckte Easter Eggs, die wir nur beim Bau entdecken können, weil sie danach im Inneren der Fellnase verschwinden. Als ich ein solches Teil nutzen sollte, war ich erst mal richtig verwundert, musste dann aber lachen.
Kleine versteckte Details haben mich beim Bau des LEGO-Hundes schmunzeln lassen
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Wir haben den Golden Retriever Welpen von LEGO gebaut und zeigen euch seine Besonderheiten
Beim ersten Bauabschnitt war ich kurze Zeit völlig irritiert. Ich war gerade dabei, das innere, noch ziemlich bunte “Grundgerüst” zu bauen, das später im Körper des Vierbeiners verschwinden sollte. Dabei bin ich auf ein kleines Teil gestoßen, das wie ein beschriebenes Blatt Papier aussah. Es sollte laut Anleitung einfach mitten in den Hundebauch.
Es war also ziemlich klar, dass es keine Funktion erfüllt und später auch nicht sichtbar sein würde. Ich habe im Spaß gesagt: "Hat der Hund vielleicht einfach die Hausaufgaben gefressen?" – und damit lag ich eben genau richtig.
Mein Blick ist dann nämlich auf eine Fußnote in der Bauanleitung gefallen, der vom Hund höchstpersönlich stammt. Übersetzt lautet sie: "Uuuups, ich wollte das eigentlich nicht essen. War das wichtig?" Daneben sind dann noch Pfotenabdrücke abgebildet.
Die kleine Überraschung fand ich ziemlich gelungen, weil sie so gut zum Chaosfaktor eines echten vierbeinigen Familienmitglieds passt – auch wenn das mit den Hausaufgaben in 99,9999% aller Fälle eine Lüge sein dürfte.
Bei dem einen kleinen Easter Egg bleibt es außerdem nicht. Im Inneren der Fellnase sind noch mehr später unsichtbare Teile verbaut, die einfach nur mit reinkommen, weil sie typisch Hund sind.
Insgesamt besteht der Welpe aus 2102 Teilen, bringt rund 1,6kg auf die Waage und kostet neu 140 Euro. Er hat einige bewegliche Stellen, wie ihr im Video sehen könnt, beispielsweise lässt sich der Kopf drehen und neigen oder die Pfote hin und her klappen.
Mir gefällt das Set richtig gut, allerdings dürfte es gerne noch etwas stabiler sein. Gerade beim Bewegen und Herumtragen ist Vorsicht geboten, damit keine Teile abfallen. Extrem instabil ist die Fellnase aber trotzdem nicht.
Seid ihr selbst beim Bauen mit Klemmbausteinen schon mal über witzige versteckte Details gestolpert? Welche waren das? Und wie gefallen euch solche Geheimnisse, die man nach dem Bau nicht mehr sieht?a
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