Seite 2: Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds im Test - Schlacht der Schicksalsschläger

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Über den Wolken

Dass Blitze aus seiner Klampfe schießen, hat nicht mal Gitarren-Virtuose Eddy van Halen geschafft. Dass Blitze aus seiner Klampfe schießen, hat nicht mal Gitarren-Virtuose Eddy van Halen geschafft.

Eines der Markenzeichen der Marvel vs. Capcom-Serie waren schon immer die spektakulären Team-Angriffe. Das hat sich auch im dritten Teil nicht geändert -- ganz im Gegenteil. Haltet ihr die linke bzw. rechte Schultertaste gedrückt, wechselt ihr zwischen den Kämpfern eures Teams hin und her. Tippt ihr die Taste nur kurz an, kommt euch euer Teamkamerad kurz zu Hilfe. Dann legt Chris Redfield den verdutzen Gegnern zum Beispiel ein paar Granaten unter die Füße und Dante entfacht mit seiner Gitarre ein Meer aus lila Blitzen.

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Bei den Team-Aerial-Kombos geht es, wie der Name schon sagt, hoch in die Lüfte. Bei den Team-Aerial-Kombos geht es, wie der Name schon sagt, hoch in die Lüfte.

Wenn ihr dem Gegner mächtig eins in die Kauleiste gebt oder selbst ordentlich Prügel kassiert, füllt sich eine Leiste am unteren Bildschirmrand. Ist sie voll, habt ihr mehrere Möglichkeiten. Entweder ihr ruft eure Teamkameraden zu einer mächtigen Gruppen-Attacke oder ihr führt alleine eine »Hyperkombo« aus. Deadpool geht dann zum Beispiel seiner Vorliebe nach, die vierte Wand zum Zuschauer zu durchbrechen. Er schnappt sich kurzerhand die Energieleiste und semmelt sie den Gegnern über die Rübe -- nur um sich danach auch noch den Balken am unteren Bildschirmrand zu greifen, um die Widersacher weiter zu bearbeiten. Da stellt sich schnell ein mehr als nur befriedigendes Gefühl ein, das nur noch die sogenannten Team-Aerial-Kombos übertreffen. Dass Superhelden nicht viel Wert auf die Gesetze der Physik legen ist ja hinlänglich bekannt, was Capcom hier abliefert, ist aber selbst für kostümierte Comicfiguren abgefahren. Mit dem »Air Combo Button« schleudert ihr die Gegner in die Luft, um sie dort erst mal nach allen Regeln der Kunst zu verdreschen. Drückt ihr dann noch mal den Knopf in Verbindung mit der »nach oben«-Taste des Steuerkreuzes, wechselt ihr zu einem der Team-Kameraden und schleudert den Widersacher noch mal ein gutes Stück weiter in die Höhe. Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei. Also könnt ihr das Spiel mit dem dritten Mitglied eurer Truppe wiederholen. Wenn man den Gegner zum Schluss dann noch krachend zu Boden donnert, fühlt man sich wie Wolverine persönlich.

Wiederholt blinkende Lichter

Die detaillierten Levelhintergründe sind eine richtige Augenweide. Die detaillierten Levelhintergründe sind eine richtige Augenweide.

Was Marvel vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds in Sachen Grafik auf den Bildschirm zaubert, kann sich mehr als nur sehen lassen. Dank einer speziellen Shader-Technik sehen die Charaktere allesamt so aus, als wären sie direkt aus einem Marvel-Comic entsprungen. Und wenn sich Spider-Man butterweich animiert durch die Kampfarena bewegt, ist das eine echte Augenweide. Dasselbe gilt für die neun verschiedenen Arenen. Im Ghost 'n Goblins-Level »Demon Village« schippern die Kämpfer zum Beispiel über einen blutroten Fluss am ersten Level des Spiels vorbei, und in Thors Heimatwelt Asgard flattert von Zeit zu Zeit ein gigantischer Vogel im Hintergrund herum. Wenn die Charaktere ihre Spezialattacken ausführen, wird ein wahres Feuerwerk an Lichteffekten auf dem Bildschirm abgebrannt. Da wirkt der Epilepsie-Warnhinweis, »Dieses Spiel enthält Abschnitte mit wiederholt blinkenden Lichtern« zu Beginn fast schon etwas zu zahm.

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