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Mercury Hg im Test - Hg in HD! Alles klar?

Vom Thermometer in die Konsolen: Wie viel Puzzlespaß so ein Tropfen Quecksilber hergibt, lest ihr im Test für XBLA und PSN.

von Patrick Mittler,
01.10.2011 17:15 Uhr

Quecksilber (engl.: Mercury) ist eines der interessanteren Elemente in der Periodensystem. Eigentlich ist es ein Metall, aber doch flüssig. Es schimmert schön silbern, ist hochgradig giftig und wurde im Mittelalter trotzdem als Medizin eingesetzt, was die Überlebenschancen der bemitleidenswerten Patienten gleich in den Keller rasseln ließ. Und es hat seine eigene Spielereihe, mit Mercury Hg (das chemische Kürzel von Quecksilber, lat. Hydrargyrum) als jüngstem Ableger. Das Knobelspiel im Stile von Marble Madness ist aber keine trockene Chemiestunde sondern eine flinke Fingerübung mit einigen guten Ansätzen.

Die Rätsel sehen kompliziert aus, sind aber meist nicht allzu anspruchsvoll. Die Rätsel sehen kompliziert aus, sind aber meist nicht allzu anspruchsvoll.

Grundsätzlich funktioniert Mercury Hg wie diese Holzlabyrinthe für Kinder, bei denen man eine Bodenplatte kippt, damit eine Kugel an Löchern vorbei ins Ziel rollt. Per Analogstick (oder etwas weniger präziser Sixaxis-Steuerung auf der PS3) neigt man am Schirm eben das virtuelle Labyrinth und als Kugel muss ein Batzen Quecksilber herhalten. Das alleine wäre aber mehr als öde, deshalb sind die Baustein-Welten von Mercury Hg farbenfroh designt, lässige Chillout-Musik tönt aus den Boxen und die Levels pulsieren und schimmern passend zum Rhythmus mit. Gut, das wäre nun also optisch ansprechende Langeweile, hinzu kommen aber noch Zeitdruck und eine Portion Cleverness. Zwischen Start und Ziel gähnen nicht nur viele Löcher, die schnell mal große Teile des Quecksilber-Tropfens schlucken, sondern auch etliche kleinere Kopfnüsse.

Farbkleckse

Diese lustigen Gebilde färben den Quecksilber-Batzen ein. Diese lustigen Gebilde färben den Quecksilber-Batzen ein.

Fließbänder, Magnete (Quecksilber ist magnetisch) und Hügel sind Standard-Hindernisse, komplizierter sind die Farbspielereien. So muss man seinen Hg-Schlabber hin und wieder einfärben, um über entsprechende bunte Felder zu kommen. Oder ihn in zwei Hälften spalten, diese wiederum einfärben und schließlich zu einer neuen Farbe kombinieren. So weit, so puzzelig, aber auch enttäuschend einfach. Die meisten Rätsel sind zwar durchaus interessant aufgebaut, doch wirklich viel Hirnschmalz braucht es nie. Mercury Hg will auch gar kein reines Knobelspiel sein, sondern fordert eher eure Schnelligkeit und Präzision. Das mag schon kurzweilig sein, als Puzzlefan sieht man aber an jeder Ecke verschenktes Potential. Mit Quecksilber als »Spielfigur« könnte man viel komplexere Rätsel aufziehen.

Zeitdruck

Ein doppelter Tropfen bringt noch lange keinen doppelten Spielspaß. Ein doppelter Tropfen bringt noch lange keinen doppelten Spielspaß.

Das Ziel ist aber nicht nur, einfach den Level zu schaffen, auch das »Wie« spielt eine Rolle. Je nachdem ob man den silbernen Batzen ohne Verlust durchbringt, unter dem Zeitlimit bleibt oder verstreute Bonus-Items einsammelt, bekommt man bis zu vier Atome verliehen, mit denen man wiederum neue Levels und Herausforderungen freischaltet. Besonders letztere bringen etwas Abwechslung in die Spielmechanik: Man startet beispielsweise als winziger Tropfen und muss bis zum Ziel auf eine bestimmte Größe anwachsen. Einen Mehrspieler-Party-Modus wie in anderen Serienteilen (Mercury Meltdown) gibt’s jedoch nicht. Zusammengefasst bietet Mercury Hg aber zwei bis fünf (je nachdem wie fix man ist und wie viele Bonuslevels man absolviert) ansprechende Fingerübung zum fairen Preis von gerade mal fünf Euro.

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