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Seite 2: Metro 2033 - Preview für Xbox 360

Stolperfallen

Metro 2033: Artyoms Begleiter müssen ihm zuweilen die rettende Hand reichen. Hübsch zu erkennen: Die Sicht ist leicht verschwommen, weil der Held eine Gasmaske trägt. Metro 2033: Artyoms Begleiter müssen ihm zuweilen die rettende Hand reichen. Hübsch zu erkennen: Die Sicht ist leicht verschwommen, weil der Held eine Gasmaske trägt.

Artyom trifft bei seiner packenden Reise nicht nur auf die Dunklen, sondern vor allem auf die gewöhnlichen Mutanten, die den U-Bahn-Bewohnern das Leben schwer machen. Riesige pelzige Viecher, Ratten nicht unähnlich, streunen durch die Tunnel. Nackte, schweinsnasige Monster, in deren Mäulern ganze Köpfe verschwinden können, schälen sich dutzendfach aus der Dunkelheit, um gemeinsam anzugreifen. Und dann lauern in den Gängen und Schächten auch noch Banditen. Deren KI wird aktuell überarbeitet, damit sich die teils wild maskierten und tätowierten Schurken schlauer bewegen. Aber sie zu unterschätzen, hat sich bereits in unserer Version mehrfach als Fehler herausgestellt. Denn überall, wo die Banditen sich niedergelassen haben, muss Artyom mit Fallen rechnen. Stolperdrähte, die sich dicht über den Boden spannen, lassen mit Stacheln gespickte Holzbalken von der Decke sausen, Alarmsysteme aus klappernden Dosen und auf dem Boden verstreutem Glas warnen vor unerwünschten Eindringlingen.

Von Licht und Luft

Metro 2033: Das Spiel wirkt in der vorliegenden Version bereits sehr atmosphärisch. Metro 2033: Das Spiel wirkt in der vorliegenden Version bereits sehr atmosphärisch.

Damit Artyom in der Dunkelheit unter Tage überhaupt etwas sehen kann und bei den Kämpfen gegen die Mutanten nicht ständig in die falsche Richtung ballert oder in Banditenfallen latscht, trägt der Junge eine Stirnlampe. Die verliert nach und nach an Leuchtkraft und muss immer wieder mit einer Art Batterieladegerät von Hand aufgepäppelt werden. Ähnlich verhält es sich mit der Gasmaske, die der Held in manchen durch Gift verseuchten Tunnelabschnitten, sowie immer über Tage tragen muss. Die Gasmaske arbeitet durch einen Filter, der regelmäßig erneuert werden will. Wie lange der jeweilige Filter noch arbeitet, verrät die Uhr an Artyoms Handgelenk. Ein stattlicher Filtervorrat im Gepäck nützt allerdings rein gar nichts, wenn die Gasmaske unter den Attacken von zu vielen Monstern zu Bruch geht. Und das kann schnell passieren, sind Kugeln doch nicht nur die Währung, sondern auch Mangelware in der Welt von Metro 2033. Wenn Artyom also nichts mehr in seiner Bleipuste hat, muss er mit Messer oder Machete ran und die Gegner nah an sich lassen. Hauen die dann ein paar Mal ordentlich zu, ziehen sich schon erste Kratzer über das Glas der Maske. Noch ein paar Schläge und der Atemschutz ist nutzlos. Dann helfen auch die Gesundheitsspritzen nichts mehr, die sich der Held in den Arm rammen muss, wenn’s ihm zu dreckig geht. Den Grad der Verletzung zeigt das Spiel übrigens nicht über einen Statusbalken an, sondern signalisiert ihn über die Verfärbung des Bildschirms, über Artyoms Atemrhythmus und seine Geschwindigkeit. Die Entwickler wollen eben ähnlich wie Starbreeze bei den Chronicles of Riddick-Spielen das Erleben so wenig wie möglich durch störende Elemente auf dem Bildschirm verwässern. Nachdem wir Metro 2033 schon intensiv spielen konnten: Das ist ihnen gelungen. Jetzt bitte Feinschliff vor allem bei KI und Balance und ein forderndes, klassisches Horror-Actionspiel mit Hit-Potenzial erwartet uns.

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